24.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 24.10.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

24.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:51

Nachrichten von Donnerstag, 24.10.2019 – langsam gesprochen als MP3

Wieder Massenproteste trotz Ausgangssperre in Chile

Obwohl die chilenische Regierung Sozialreformen zugunsten ärmerer Bevölkerungsschichten angekündigt hat, sind erneut Hunderttausende Menschen in Santiago de Chile und vielen großen Städten auf die Straßen gegangen. Auf dem zentralen Ñuñoa-Platz in der Hauptstadt weigerten sich Demonstranten, nach Beginn der Ausgangssperre den Platz zu verlassen und wurden von der Polizei mit Tränengas vertrieben. In der fünften Nacht mit Ausgangssperre in Santiago und 18 weiteren Städten kam es wieder zu Plünderungen und Bränden in Supermärkten. Bei Unruhen kamen seit Freitag mindestens 18 Menschen ums Leben.

 

US-Republikaner stören Anhörung zu Ukraine-Affäre im Kongress

Bei der Untersuchung im US-Kongress zur Ukraine-Affäre ist es zu einem Eklat gekommen: Mehr als zwei Dutzend Abgeordnete der Republikaner stürmten unerlaubt in einen Sitzungssaal und verhinderten damit vorübergehend eine Zeugenbefragung. Sie warfen den Demokraten mangelnde Transparenz bei der Ukraine-Untersuchung gegen Präsident Donald Trump vor. In einem abhörsicheren Raum sollte eigentlich die hochrangige Pentagon-Mitarbeiterin Laura Cooper aussagen, die für die Ukraine verantwortlich ist. Die Regeln des Kongresses verbieten den Zutritt zu solchen Räumen ohne Genehmigung. 

 

Putin wirbt bei Russland-Afrika-Gipfel um Gunst afrikanischer Staatschefs

Russland will seine Wirtschaftsbeziehungen zu den Staaten Afrikas in den kommenden fünf Jahren ausbauen. Geplant ist eine engere Zusammenarbeit zwischen der Afrikanischen Union und der von Russland initiierten Eurasischen Wirtschaftsunion. Bis 2024 solle das Handelsvolumen rund 40 Milliarden US-Dollar erreichen, sagte Wladimir Putin zum Auftakt des ersten Russland-Afrika-Gipfels in Sotschi. Er wies darauf hin, dass man schon jetzt mehr landwirtschaftliche Erzeugnisse und Technik exportiere als Waffen. An dem zweitägigen Treffen nehmen 44 Staats- und Regierungschefs aus Afrika teil.

 

Südafrikas Oppositionsführer tritt wegen Anfeindungen zurück

Der Chef der größten Oppositionspartei in Südafrika, Mmusi Maimane, hat seinen Rücktritt bekannt gegeben. Es habe "koordinierte Angriffe" aus Teilen seiner Partei gegen seine Politik zugunsten der schwarzen Bevölkerungsmehrheit gegeben, sagte der 39-Jährige auf einer Pressekonferenz in Johannesburg. Maimane war seit seinem Amtsantritt 2015 der erste schwarze Parteichef der Demokratischen Allianz, die lange als Partei der weißen Mittelschicht galt. Er sprach von "Verleumdung" und einer "Hetzkampagne" gegen seine Person.

 

Tesla erzielt überraschend einen Quartalsgewinn

Der US-Elektroautobauer Tesla hat das dritte Quartal überraschend mit Gewinn abgeschlossen. Unterm Strich verdiente Tesla 143 Millionen Dollar, wie die Firma im kalifornischen Palo Alto mitteilte. Damit konnte Tesla-Chef Elon Musk sein Versprechen schwarzer Zahlen doch noch erfüllen. Das hatten ihm Analysten wegen hoher Expansionskosten nicht zugetraut. Der Triumph verblasst aber bei näherer Betrachtung: Das Ergebnis fiel zwar positiv aus, liegt aber 54 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Anleger ließen die Aktie nachbörslich zeitweise um mehr als 20 Prozent steigen.

 

Merkel überreicht Afrika-Preis an kenianische IT-Unternehmerin

Die kenianische IT-Unternehmerin Juliana Rotich ist für ihr soziales unternehmerisches Engagement im Digitalbereich mit dem Deutschen Afrika-Preis ausgezeichnet worden. Kanzlerin Angela Merkel nannte die 42-Jährige bei der Preisverleihung in Berlin eine Inspiration für viele Menschen in Afrika, die zeige, was man mit guten Ideen und Entschlossenheit bewegen könne. Bekannt wurde Rotich vor allem durch eine von ihr entwickelte App, über die Nutzer Informationen aus und über Krisengebiete hochladen und teilen können. Die Plattform wird in über 160 Ländern genutzt, auch nach Naturkatastrophen.

 

Sieg für Leipzig in der Fußball-Champions-League

In der Fußball-Champions-League hat am 3. Spieltag der Gruppenphase RB Leipzig 2 zu 1 gegen Zenit St. Petersburg gewonnen. Die Sachsen haben damit sechs Punkte und alle Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale. Borussia Dortmund verlor nach schwacher Leistung mit 0 zu 2 bei Inter Mailand. Der BVB steht damit vor dem Rückspiel gegen die effektiv spielenden Italiener unter Zugzwang.

 

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