24.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 24.09.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

24.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:28

Nachrichten von Montag, 24.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

Maaßen wird Sonderberater im Innenministerium

Zwei Wochen lang führte der Streit um Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen die große Koalition fast wieder an den Rand des Scheiterns. Doch nun gibt es eine Lösung: Maaßen wird Sonderberater im Bundesinnenministerium. Er werde im Rang eines Abteilungsleiters für europäische und internationale Aufgaben zuständig sein, teilte Bundesinnenminister Horst Seehofer nach einem Spitzentreffen mit Kanzlerin Angela Merkel und SPD-Chefin Andrea Nahles in Berlin mit. Die Besoldung von Maaßen bleibe unverändert. Nahles sagte, die Koalition sei in der Lage, öffentliche Kritik ernst zu nehmen und sich selbst zu korrigieren.

 

Noch keine Einigung beim Thema Diesel

Das Spitzentreffen im Kanzleramt zum Umgang mit Dieselfahrzeugen hat noch keine Ergebnisse gebracht. Verkehrsminister Andreas Scheuer kündigte nach den Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vertretern der Automobilindustrie an, in der kommenden Woche werde es weitere Gespräche geben. Priorität habe die Erneuerung der Dieselflotte. Auch über Hardware-Nachrüstungen sei gesprochen worden. Ziel der Regierung ist es, Fahrverbote in Städten wegen des hohen Schadstoffausstoßes von Dieselfahrzeugen zu vermeiden.

 

Neue Anschuldigungen gegen US-Richterkandidaten Kavanaugh

Gegen den von US-Präsident Trump vorgeschlagenen Richter für den Supreme Court, Brett Kavanaugh, sind erneut Anschuldigungen wegen sexueller Gewalt erhoben worden. Erst bezichtigte ihn eine Psychologie-Professorin des sexuellen Übergriffs, nun erhebt eine frühere Kommilitonin Kavanaughs' ähnliche Vorwürfe. Kavanaugh weist jede Schuld von sich. Der erzkonservative Richter ist Trumps Wunschkandidat für den Posten am höchsten US-Gericht. Die Demokraten fordern nun die Aussetzung der Berufung des Richters und die Untersuchung der Vorwürfe durch die Bundespolizei FBI.

 

Panama will Rettungsschiff "Aquarius 2" die Registrierung entziehen

Hilfsorganisationen auf dem Mittelmeer haben entsetzt auf Panamas Ankündigung reagiert, dem Rettungsschiff "Aquarius 2" die Registrierung zu entziehen. Die Ankündigung verurteile hunderte Menschen zu einem nassen Grab, schrieben "Ärzte ohne Grenzen" auf Twitter. Es gebe Berichte, dass das Schiff internationale rechtliche Vorgehensweisen in Bezug auf Flüchtlinge missachtet habe, teilte die Schifffahrtsbehörde Panamas mit. Die wichtigste Beschwerde komme aus Italien. Der italienische Innenminister Matteo Salvini bestritt jedoch, Druck auf Panama ausgeübt zu haben.

 

Oppositionskandidat gewinnt Präsidentenwahl auf den Malediven

Der bislang weitgehend unbekannte Abgeordnete Ibrahim Mohamed Solih hat die Präsidentenwahl auf den Malediven für sich entschieden. Nach Angaben der Wahlkommission erhielt Solih 58,3 Prozent der Stimmen. Der autoritär herrschende Präsident Abdulla Yameen, der eine zweite Amtszeit anstrebte, kam auf 41,7 Prozent. Solih forderte Yameen auf, einen friedlichen Machtwechsel zuzulassen und politische Gefangene freizulassen. Yameen hatte fast alle seine Kritiker ins Gefängnis gesteckt oder sie mussten das Land verlassen.

 

Ein Toter bei Protesten in Nicaragua

Bei einem Angriff von Polizisten und Paramilitärs auf eine Kundgebung in Nicaragua ist ein Jugendlicher getötet worden. Das bestätigten die Behörden später. Mehrere Personen wurden verletzt. Tausende Menschen hatten sich in der Hauptstadt Managua zum Protestmarsch "Wir sind die Stimme unserer politischen Gefangenen" versammelt. Seit April demonstriert die Bevölkerung, angeführt von Studenten, für einen Rücktritt des autoritären Staatschefs Daniel Ortega. Mehr als 320 Menschen wurden laut Menschenrechtlern seitdem getötet und etwa 3000 verletzt.

 

Norwegen nimmt mutmaßlichen russischen Spion fest

Die Polizei hat einen Russen unter Spionageverdacht festgenommen, nachdem dieser ein internationales Seminar im norwegischen Parlament besucht hatte. Bei dem Treffen habe sich der 51-Jährige verdächtig verhalten, daraufhin sei der norwegische Geheimdienst eingeschaltet worden, hieß es. Auf der Konferenz des Europäischen Zentrums für parlamentarische Wissenschaft und Dokumentation war es unter anderem um Cybersicherheit gegangen. Die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg sagte, sie sei über die Festnahme am Flughafen Oslo informiert, wolle diese aber nicht kommentieren.

 

Leverkusen feiert ersten Saisonsieg

Bayer Leverkusen hat den ersten Sieg in der laufenden Fußball-Bundesliga-Saison eingefahren. Die Werkself gewann mit 1:0 gegen Mainz und verschaffte ihrem zuletzt in der Kritik stehenden Trainer Heiko Herrlich nach drei Liga-Niederlagen den dringend benötigten Erfolg. Leipzig kam bei Eintracht Frankfurt nicht über ein 1:1 hinaus.

 

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