24.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 24.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

24.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:43

Nachrichten von Samstag, 24.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

Bolsonaro ordnet Armeeeinsatz zur Brandbekämpfung an

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat den Einsatz der Armee zur Bekämpfung der Brände im Amazonas-Gebiet angeordnet. In einem Dekret des Staatschefs werden die Streitkräfte auch zur Verhinderung und Bestrafung von - Zitat - "Umweltdelikten" aufgefordert. US-Präsident Donald Trump bot Bolsonaro in einem Telefonat die Unterstützung seines Landes bei der Brandbekämpfung an. Brasilien steht wegen der Feuer international unter Druck. Frankreich und Irland drohen damit, das Handelsabkommen der EU mit dem südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur zunächst nicht in Kraft zu setzen. 

 

Nordkorea setzt Raketentests fort

Nordkorea hat erneut zwei Raketen abgefeuert. Nach Angaben des Generalstabs der südkoreanischen Streitkräfte starteten die Geschosse von der östlichen Stadt Sondok aus. Sie seien etwa 380 Kilometer in Richtung offenes Meer geflogen. Es habe sich vermutlich erneut um zwei ballistische Kurzstreckenraketen gehandelt. Damit wäre es der siebte Test dieser Art seit Ende Juli. US-Präsident Donald Trump äußerte sich bisher zurückhaltend zu den nordkoreanischen Raketentests. Den aktuellen Abschuss kommentierte er mit Blick auf Machthaber Kim Jong Un, dieser teste "gerne Raketen".

 

Mitarbeiter des britischen Konsulats zurück in Hongkong

Der in China verhaftete Mitarbeiter des britischen Konsulats in Hongkong ist wieder frei. Die Polizei erklärte, Simon Cheng sei 15 Tage in Haft gewesen, weil er gegen gesetzliche Bestimmungen zum Schutz der öffentlichen Sicherheit verstoßen habe. Der 28-Jährige war nach Angaben seiner Familie am 8. August an der Grenze zwischen Festlandchina und Hongkong verschwunden. Er hatte demnach ein Wirtschaftstreffen in Shenzhen im Südosten Chinas besucht. Die seit Wochen anhaltenden Massendemonstrationen in der einstigen britischen Kronkolonie sorgen für Spannungen im britisch-chinesischen Verhältnis. 

 

USA und China belegen sich erneut gegenseitig mit Strafzöllen

Der Handelsstreit zwischen den USA und China verschärft sich weiter. US-Präsident Donald Trump teilte mit, die Strafzölle auf chinesische Importe zu erhöhen. Für chinesische Waren im Wert von 250 Milliarden US-Dollar steige der Zollsatz ab Oktober von 25 auf 30 Prozent. Der Zoll auf die verbleibenden Importe im Wert von 300 Milliarden Dollar wird bereits im September von 10 auf 15 Prozent erhöht. Der Präsident forderte zudem US-Unternehmen auf, China zu verlassen und in den Vereinigten Staaten zu produzieren. Wenige Stunden zuvor hatte China höhere Zölle auf Produkte der USA angekündigt. 

 

Tunesischer Präsidentschaftskandidat Karoui festgenommen

In Tunesien ist der aussichtsreiche Präsidentschaftskandidat Nabil Karoui festgenommen worden. Medienberichten zufolge wird er der Steuerhinterziehung und Geldwäsche verdächtigt. Karoui wurde in der Stadt Béja im Nordwesten Tunesiens bei einer Wahlkampfveranstaltung festgenommen. Inzwischen soll er in ein Gefängnis in der Nähe der Hauptstadt Tunis gebracht worden sein. Insgesamt sind für die Präsidentschaftswahl am 15. September 26 Kandidaten zugelassen worden. Die Abstimmung wurde wegen des Todes von Staatschef Essebsi Ende Juli um fünf Monate vorgezogen.

 

Andockmanöver an ISS fehlgeschlagen

Eine unbemannte Sojus-Rakete mit dem ersten humanoiden Roboter Russlands an Bord konnte zunächst nicht wie geplant an die Internationale Raumstation (ISS) andocken. Die für 7.30 Uhr (MESZ) vorgesehene automatische Verbindung mit der ISS sei gescheitert, berichteten russische Nachrichtenagenturen. Die Verbindung solle nun in einem zweiten Versuch hergestellt werden. Die Sojus-Rakete war am Donnerstag gestartet. Auf der ISS soll der humanoide Roboter zehn Tage lang lernen, wie er die Astronauten unterstützen kann. Langfristig soll er gefährliche Aufgaben wie Weltraumspaziergänge übernehmen. 

 

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