24.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 24.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

24.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 24.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

US-Justizminister wehrt sich gegen US-Präsidenten

US-Justizminister Jeff Sessions wehrt sich gegen die Kritik von Präsident Donald Trump an seiner Amtsführung. Zuletzt erklärte Trump, Sessions habe sein Haus nicht unter Kontrolle. In einer Erklärung widerspricht Sessions den Vorwürfen nun und betont, er habe das Justizressort seit dem Tag seiner Vereidigung unter Kontrolle und genau darum auch Erfolg damit, die Agenda des Präsidenten umzusetzen. Solange er im Amt sei, werde das Vorgehen des Ministeriums keinesfalls unangemessen von politischen Erwägungen beeinflusst.

 

Neuer Premierminister in Australien

Australiens Premierminister Malcolm Turnbull hat sein Amt durch eine Revolte innerhalb der eigenen Partei verloren und wird vom bisherigen Schatzkanzler Scott Morrison abgelöst. Turnbull büßte den Parteivorsitz der Liberalen ein und scheidet damit vorzeitig als Regierungschef aus dem Amt. Von den drei Bewerbern für die Nachfolge erhielt schließlich Morrison die meisten Stimmen. Er wird nun der sechste Premierminister Australiens in nicht einmal zehn Jahren. Damit hat seit 2007 kein australischer Premierminister mehr eine volle Amtszeit durchgehalten.

 

Italien droht der EU mit Zahlungsstopp

Italien hat der Europäischen Union mit einem Zahlungsstopp gedroht, sollte es keine rasche Einigung auf eine Übernahme der Flüchtlinge auf dem italienischen Schiff "Diciotti" durch die EU-Partner geben. Wenn beim Treffen der Europäischen Kommission an diesem Freitag nichts zur Verteilung der Migranten von der 'Diciotti' herauskomme, dann werde er nicht mehr bereit sein, jedes Jahr 20 Milliarden Euro an die EU zu zahlen, sagte Vize-Regierungschef Luigi Di Maio. Di Maio ist Vorsitzender der populistischen 5-Sterne-Bewegung, die zusammen mit der ausländerfeindlichen und weit rechts stehenden Lega Nord die Regierung bildet.

 

Berufungsgericht erhöht Gefängnisstrafe von Südkoreas Ex-Präsidentin

Die südkoreanische Ex-Präsidentin Park Geun Hye ist von einem Berufungsgericht wegen Korruption zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Zudem muss sie eine Geldstrafe von umgerechnet 15,6 Millionen Euro zahlen. Das Gericht in Seoul erhöhte damit die von einer niedrigeren Instanz im April verhängte Strafe um ein Jahr. Die Staatsanwaltschaft war in Berufung gegangen. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Park und ihre Vertraute Choi Soon Sil Bestechungsgelder in Millionenhöhe angenommen haben. Die zum Rücktritt gezwungene Präsidentin erklärte, sich nicht falsch verhalten zu haben.

 

Merkel bremst Hoffnung auf raschen EU-Beitritt Georgiens

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Hoffnung Georgiens auf einen EU-Beitritt in absehbarer Zeit gedämpft. Man wolle eine engere Zusammenarbeit, sagte Merkel in einer Diskussion mit Studenten in der Hauptstadt Tiflis. Die europäische Seite dürfe aber nicht zu viel zu schnell versprechen. Während Georgien die Kriterien für eine Aufnahme erfüllen müsse, müsse die EU in der Lage sein, neue Länder aufzunehmen. Als Nächstes gehe es darum, Beitrittsverhandlungen mit den Westbalkan-Staaten aufzunehmen und zu führen. Georgien gehöre dann "zum nächsten Ring", sagte Merkel.

 

Waldbrand in Brandenburg breitet sich weiter aus

Der Waldbrand im Südwesten Brandenburgs breitet sich weiter aus. Nach Angaben der Polizei steht inzwischen eine Fläche von mehr als 300 Hektar in Flammen. Mehrere Hundert Feuerwehrleute sind im Einsatz. Die Löscharbeiten rund 50 Kilometer vor der Stadtgrenze von Berlin gestalten sich schwierig, weil der Boden in dem Gebiet mit Munition belastet ist. Drei Dörfer im Landkreis Potsdam-Mittelmark wurden evakuiert. Die Bewohner wurden aufgefordert, nur das Wichtigste mitzunehmen wie Papiere und Medikamente. Brandenburgs Waldbrand-Beauftragter Raimund Engel sprach von einer dramatischen Lage.

 

Flughäfen wollen die Privatisierung der Passagierkontrollen

Die deutschen Flughäfen dringen auf eine umfassende Privatisierung der Passagierkontrollen. Die Sicherheitschecks an den Flughäfen müssten effektiver, wirtschaftlich effizienter und passagierfreundlicher werden, sagte der Chef des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport, Stefan Schulte, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Betreiber seien im Zuge einer Neuregelung bereit, Verantwortung von der Bundespolizei unter Beteiligung der Airlines zu übernehmen. Bundesinnenminister Horst Seehofer unterstützt die Privatisierungspläne, stößt aber in der Koalition und bei der Polizei auf Widerstand.

 

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