24.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 24.06.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

24.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:13

Nachrichten von Mittwoch, 24.06.2020 – langsam gesprochen als MP3

Nordkorea sendet Signale der Deeskalation an Seoul

Nordkorea sendet nach den verschärften Spannungen mit Südkorea nun Signale der Deeskalation aus: Machthaber Kim Jong Un habe "Pläne zur militärischen Aktion ausgesetzt", meldete die Nachrichtenagentur KCNA. Laut südkoreanischen Medien wurden im Grenzgebiet auch Lautsprecher zur Verbreitung von Propaganda entfernt. Erst vor einer Woche hatte Nordkorea das Verbindungsbüro in der Stadt Kaesong in die Luft gesprengt. Es galt als wichtiges Symbol der Annäherung. Die Spannungen hatten sich seit dem Scheitern eines Treffens zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump 2019 deutlich verschärft.

 

Führende Republikaner stellen sich gegen Trump

Mehrere republikanische US-Abgeordnete haben ihren Parteikollegen Präsident Donald Trump zu einem Verzicht auf den geplanten Teilabzug der in Deutschland stationierten US-Truppen aufgefordert. Die Soldaten dort dienten den strategischen Interessen der USA über Europa hinaus bis in den Nahen Osten und nach Afrika, heißt es in dem Schreiben von sechs Mitgliedern des Auswärtigen Ausschusses im Repräsentantenhaus. In diesen Regionen weite sich der Einfluss Chinas und Russlands aus. Zudem dürfe die Glaubwürdigkeit der Abschreckungsfähigkeiten der NATO nicht in Frage gestellt werden, warnen sie.

 

EU will laut Zeitungsbericht US-Bürger weiterhin nicht einreisen lassen

Die EU erwägt laut einem Medienbericht, auch nach der schrittweisen Wiederöffnung ihrer Außengrenzen US-Bürgern die Einreise zu verwehren. Hintergrund sei, dass die USA die Corona-Epidemie nicht unter Kontrolle bekämen, berichtet die "New York Times" unter Berufung auf einen vorläufigen Entwurf entsprechender Länderlisten. Die USA, wo es weltweit die meisten bekannten COVID-19-Fälle gibt, zählen demnach gemeinsam mit Russland, Brasilien, Uganda, Kuba und Vietnam zu den Ländern, für die ab Anfang Juli weiter Einreiseverbote gelten sollen. Die endgültige Entscheidung falle Anfang nächster Woche.

 

Massive Beschränkungen nach Corona-Ausbruch in Fleischfabrik

Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies haben die Behörden in Nordrhein-Westfalen das öffentliche Leben in den Kreisen Gütersloh und Warendorf massiv eingeschränkt. Im Kreis Gütersloh stieg die Zahl der positiv getesteten Personen inzwischen auf fast 2000. In einem Schlachthof im niedersächsischen Wildeshausen wurden bei Reihentests 23 Corona-Fälle entdeckt. Jetzt sollen alle 1100 Beschäftigte auf das Virus getestet werden. Rumänien fordert nach mehreren Corona-Ausbrüchen unter Beschäftigten in der Fleischindustrie mehr Schutz für seine Staatsbürger in deutschen Schlachthöfen.

 

Jersey eine der beliebtesten Steueroasen der Deutschen

Die britische Kanalinsel Jersey ist eine der unter Deutschen beliebtesten Steueroasen. Bundesbürger hätten 2018 auf Konten dort 180,8 Milliarden Euro geparkt, zitiert die Süddeutsche Zeitung aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion. In der Steuerflucht-Debatte spielt Jersey bislang keine Rolle. Erst auf Platz zwei und drei folgen laut SZ als Steueroasen bekannte Länder. Aus der Schweiz seien 133,1 Milliarden Euro auf Konten von Deutschen gemeldet worden, aus Luxemburg 125,8 Milliarden. Die Statistik sagt nichts darüber aus, ob das Geld legal oder illegal ist.

 

Sechs Tote bei Erdbeben im Süden Mexikos

Mitten im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist der Süden Mexikos von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden. Das Zentrum des Bebens der Stärke 7,5 lag nach Angaben des Nationalen Seismologischen Instituts in der Stadt Crucecita im Bundesstaat Oaxaca. Mindestens sechs Menschen kamen ums Leben, dutzende weitere erlitten Verletzungen. Mehr als 500 Gebäude in Oaxaca seien beschädigt worden, darunter allein 15 Gesundheitszentren, hieß es von Behördenseite. Die Erschütterungen waren auch noch in der mehr als 700 Kilometer entfernten Hauptstadt Mexiko-Stadt zu spüren.

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