24.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 24.06.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

24.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:14

Nachrichten von Montag, 24.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

Oppositionskandidat Imamoglu will mit Erdogan zusammenarbeiten

Als "Neubeginn" für die gesamte Türkei hat Ekrem Imamoglu von der oppositionellen CHP seinen Sieg bei der Bürgermeisterwahl in Istanbul gewertet. Die 16 Millionen Einwohner hätten den Glauben an die Demokratie erneuert, sagte der 49-Jährige vor jubelnden Anhängern. Imamoglu kündigte an, er wolle mit Präsident Recep Tayyip Erdogan "harmonisch zusammenarbeiten", um die dringendsten Probleme Istanbuls zu lösen. Imamoglu hatte 54 Prozent der Stimmen bekommen und damit rund 800.000 mehr als sein Rivale von der regierenden AKP, Binali Yildirim. Dieser kam auf 45 Prozent.

 

USA wollen weltweite Koalition gegen Iran

Im Konflikt mit dem Iran will die Regierung in Washington eine weltweite Koalition aufbauen. US-Außenminister Mike Pompeo sprach von einer Koalition, die sich nicht nur über die Golfstaaten, sondern auch über Asien und Europa erstrecke. Pompeo bezeichnete den Iran dabei als "größten Sponsor des Terrors auf der Welt". Die USA wollen an diesem Montag neue Sanktionen gegen den Iran verhängen. Das iranische Militär drohte, eine weitere US-Drohne über dem Persischen Golf abzuschießen. Am vergangenen Donnerstag hatte Irans Militär bereits eine US-Aufklärungsdrohne abgeschossen.

 

Tausende Georgier demonstrieren gegen Regierung und Putin

Den vierten Tag in Folge sind in Georgiens Hauptstadt Tiflis tausende Menschen auf die Straße gegangen. Sie zogen vor das Parlament. Ihr Protest richtete sich gegen Russland und die georgische Regierungspartei Georgischer Traum, die von dem Oligarchen Bidsina Iwanischwili gegründet wurde. Auf Plakaten verurteilten die Demonstranten den Einfluss des Oligarchen auf die Politik des Landes. Die Georgier befürchten, dass auch der Kreml seinen Einfluss auf die ehemalige Sowjetrepublik ausweiten könnte.

 

Boris Johnson verliert nach häuslichem Streit in Wählergunst

Bislang galt Boris Johnson im Rennen um den Parteivorsitz der britischen Konservativen und die Nachfolge von Regierungschefin Theresa May als haushoher Favorit. Doch nach einem lautstarken Streit mit seiner Freundin und einem Polizeieinsatz gerät Johnson unter Druck. Er verliert an Boden gegenüber seinem innerparteilichen Rivalen Jeremy Hunt, wie aus einer Umfrage der Zeitung "Mail on Sunday" hervorgeht. Unter konservativen Wählern fiel Johnsons Zuspruch von 55 auf 45 Prozent, während Hunts Zustimmungsquote von 28 auf 34 Prozent stieg.

 

Huthi-Rebellen greifen saudischen Flughafen an

Jemenitische Huthi-Rebellen haben mit einer Drohne wieder den internationalen Airport Abha im benachbarten Saudi-Arabien angegriffen. Das Geschoss schlug nach offiziellen Angaben auf dem Parkplatz vor dem Flughafen ein. Ein Syrer wurde getötet, 21 weitere Zivilisten wurden verletzt, wie das saudische Staatsfernsehen meldete. Saudi-Arabien, das eine Militärkoalition anführt, die im Jemen gegen die schiitischen Huthis kämpft, sprach von einem "terroristischen Angriff". Vor anderthalb Wochen hatten die Huthis den Flughafen Abha mit einer Rakete beschossen und 26 Zivilisten verletzt.

 

Englands und Frankreichs Fußball-Frauen im WM-Viertelfinale

Die Fußball-Frauen von Gastgeber Frankreich haben bei der Heim-Weltmeisterschaft mit Mühe das Viertelfinale erreicht. Die Mannschaft von Trainerin Corinne Diacre setzte sich im Achtelfinale in Le Havre erst in der Verlängerung mit 2 zu 1 gegen Brasilien durch. Zuvor war England, begleitet von heftigen Protesten der Gegnerinnen aus Kamerun, ins Viertelfinale eingezogen. Das Team von Trainer Phil Neville gewann in Valenciennes nach mehreren Eingriffen des deutschen Videoreferees Bastian Dankert mit 3 zu 0.

 

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