24.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 24.04.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

24.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 05:47

Nachrichten von Mittwoch, 24.04.2019 – langsam gesprochen als MP3

UN-Sicherheitsrat stimmt für Resolution gegen sexuelle Gewalt

Der UN-Sicherheitsrat hat einen von Deutschland vorgelegten Resolutionsentwurf gegen sexualisierte Gewalt in kriegerischen Konflikten verabschiedet. Die Bundesregierung hatte den Text eingebracht, um wirksamer und schneller gegen Vergewaltigungen in Konfliktregionen vorgehen zu können. Darin werden die UN-Mitglieder aufgefordert, ihre Gesetzgebung zu solchen Gewaltakten zu stärken und die Verfolgung der Täter auszuweiten. Nach einer Veto-Drohung der USA wegen Formulierungen zum Thema Abtreibung wurde der Text allerdings abgeschwächt. Außenminister Heiko Maas sprach dennoch von einem "Meilenstein".

 

Zahl der Anschlagsopfer in Sri Lanka weiter gestiegen

Die Zahl der Todesopfer nach den Selbstmordanschlägen in Sri Lanka ist auf 359 gestiegen. In der Nacht zum Mittwoch seien weitere 38 Menschen an ihren Verletzungen gestorben, teilte die Polizei mit. Mehr als 400 Anschlagsopfer lägen noch in Krankenhäusern, manche seien in kritischem Zustand. Den Angaben zufolge gab es auch 18 neue Festnahmen, deren Zahl stieg damit auf 60. Staatspräsident Maithripala Sirisena kündigte zudem an, die Führungen der Polizei und anderer Sicherheitskräfte auszutauschen. Hinweise auf Anschlagspläne seien nicht an die Regierung weitergegeben worden, kritisierte Sirisena.

 

Haftstrafen wegen Beteiligung an Massenprotesten in Hongkong

Zwei Wochen nach den Schuldsprüchen sind prominente Anführer der Demokratiebewegung in Hongkong zu Haftstrafen verurteilt worden. Vier Aktivisten müssen für acht bis 16 Monate ins Gefängnis. Fünf weitere Angeklagte erhielten Bewährungsstrafen oder müssen Sozialstunden ableisten. Sie alle mussten sich wegen Anstiftung oder Verschwörung zur Störung der öffentlichen Ordnung verantworten. - Die sogenannte "Regenschirm-Bewegung" hatte 2014 für mehr Demokratie in der sieben Millionen Einwohner zählenden asiatischen Wirtschaftsmetropole demonstriert.

 

Brasiliens Oberster Gerichtshof verringert Strafe für Ex-Präsident Lula

In Brasilien hat das zweithöchste Gericht die Haftstrafe für den früheren Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva von zwölf auf acht Jahre und zehn Monate reduziert. Das bisherige Strafmaß bezeichneten die Richter als überzogen. Der frühere Staatschef sitzt wegen Korruptionsvorwürfen im Gefängnis. Nun kann der 73-jährige Lula darauf hoffen, ab September nur noch die Nächte in der Strafanstalt verbringen zu müssen und tagsüber auf freiem Fuß zu sein. Ob es dazu kommt, hängt von der Entscheidung eines Berufungsgerichts ab. Der Ex-Präsident hat alle Korruptionsvorwürfe stets zurückgewiesen.

 

Laut UN stehen eine Million Arten vor dem Aussterben

Das Artensterben auf der Erde könnte sich extrem beschleunigen. Wegen der fortschreitenden Umweltzerstörung sind bis zu eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Viele von ihnen drohten "in den kommenden Jahrzehnten" komplett zu verschwinden, heißt es in der vorläufigen Fassung eines UN-Berichts zur weltweiten Artenvielfalt, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Schon jetzt sei die Geschwindigkeit, in der Tier- und Pflanzenarten ausstürben, zwischen zehn- und hundertmal höher als im Durchschnitt der vergangenen zehn Millionen Jahre.

 

Leipzig erstmals im DFB-Pokalfinale

Fußballbundesligist RB Leipzig hat zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte das Finale des DFB-Pokals erreicht. Der Tabellen-Dritte der Bundesliga gewann das Halbfinale beim Zweitligisten Hamburger SV mit 3 zu 1 Toren. Im Endspiel am 25. Mai in Berlin trifft Leipzig entweder auf Werder Bremen oder Rekord-Pokalsieger Bayern München. Die beiden Mannschaften bestreiten an diesem Mittwoch das zweite Halbfinale.

 

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