24.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 24.03.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

24.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:05
Jetzt live
08:05 Min.

Nachrichten von Samstag, 24. März 2018 – langsam gesprochen als MP3

Nord- und Südkorea vereinbaren Gesprächstermin:

Nordkorea hat sich nach Angaben aus Seoul zu hochrangigen Gesprächen mit Südkorea in der kommenden Woche bereit erklärt. Wie das südkoreanische Vereinigungsministerium mitteilte, sollen am Donnerstag im Grenzort Panmunjom Gespräche über logistische Fragen geführt werden. Es geht um die Vorbereitung des für Ende April geplanten Gipfeltreffens zwischen Nord- und Südkorea. Beide Seiten würden jeweils drei Vertreter entsenden, erklärte das Ministerium. Die beiden koreanischen Staaten hatten sich in den vergangenen Monaten angenähert. Anlass waren die Olympischen Winterspiele im Februar im südkoreanischen Pyeongchang, die Nordkorea für eine Charmeoffensive nutzte.

 

Gericht ordnet Durchsuchung von Cambridge-Analytica an:

Ein britisches Gericht hat die Durchsuchung der Londoner Zentrale der Beratungsfirma Cambridge Analytica angeordnet. Das berichtete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Informationen aus dem Gerichtssaal. Cambridge Analytica wurde bekannt als die Firma, deren Datenauswertung zum Sieg Donald Trumps bei der US-Präsidentenwahl 2016 beigetragen haben soll. Das Unternehmen wird verdächtigt, Millionen von Wählern in den USA im Internet gezielt mit unerlaubter Wahlwerbung für Donald Trump beeinflusst zu haben. Geholfen haben sollen dabei unrechtmäßig gesammelte Facebook-Daten. Beantragt hatte den Durchsuchungsbefehl die britische Datenschutzbehörde. Die Firma habe innerhalb einer gesetzten Frist nicht auf eine Anfrage reagiert, heißt es.

 

Bei Geiselnahme in Südfrankreich verletzter Polizist gestorben:

Ein Polizist, der bei der Geiselnahme in Südfrankreich verletzt worden war, ist gestorben. Wie Innenminister Gérard Collomb mitteilte, erlag der 45-Jährige seinen schweren Verletzungen. Der Gendarm hatte bei der Geiselnahme am Freitag in einem Supermarkt in der Kleinstadt Trèbes eine Frau beschützt und sich für die letzte noch in der Gewalt des Attentäters befindliche Geisel austauschen lassen. Er wurde lebensgefährlich verletzt, als dieser aus noch ungeklärten Gründen auf ihn schoss. Damit erhöht sich die Zahl der Toten auf vier. Der Täter, ein 26-jähriger Marokkaner, hatte bei einem Autodiebstahl und in dem Supermarkt drei Menschen erschossen. Er bekannte sich zur Terrormiliz "Islamischer Staat". Beim Zugriff der Polizei wurde er erschossen. Innenminister Collomb räumte ein, dass der Mann den Sicherheitskräften bekannt gewesen sei.

 

PKK-Kämpfer ziehen sich aus Stellungen im Nord-Irak zurück:

Nach Luftangriffen türkischer Kampfjets auf PKK-Stellungen im Nordirak zieht sich die kurdische Miliz aus der Region zurück. Die kurdische Dachorganisation KCK erklärte, die PKK räume die nordirakische Region Sindschar. Dort hatte sie 2014 Stellungen bezogen, nachdem sie der Minderheit der Jesiden gegen die Extremisten-Miliz "Islamischer Staat" (IS) zu Hilfe gekommen war. Im benachbarten Syrien ist die türkische Armee seit Januar im Einsatz gegen Einheiten der YPG-Miliz, die sie als Ableger der PKK betrachtet. Die Türkei will nach eigenen Angaben verhindern, dass sich ein zusammenhängendes kurdisches Einflussgebiet vom Irak über Syrien bis in die Türkei bildet.

 

US-Regierung legt Gesetz für Verbot von Bump Stocks vor:

Einen Tag vor einer Großdemonstration für ein strengeres Waffenrecht hat die US-Regierung ein Gesetz zum Verbot sogenannter Bump Stocks vorgelegt. Mit Hilfe dieser Vorrichtung kann eine halbautomatische Waffe zu einem Maschinengewehr aufgerüstet werden. Der Attentäter, der am 1. Oktober in Las Vegas 58 Menschen tötete und 850 weitere verletzte, hatte diese Technik verwendet. Die nun vorgelegte Regelung sieht vor, dass Waffenbesitzer ihre mit Bump Stocks hochgerüsteten Schusswaffen vernichten oder abgeben müssen. Binnen einer Frist von 90 Tagen dürfen Einwände gegen das Gesetz vorgebracht werden, was noch zu Änderungen führen könnte. Nach Ablauf dieser Frist tritt das Gesetz in Kraft.

 

Polen demonstrieren gegen strengere Abtreibungsgesetze:

Landesweit haben Polen gegen eine drohende Verschärfung des Abtreibungsrechts protestiert. Man wolle legale Abtreibungen, forderten Zehntausende Menschen beim größten Protestzug in Warschau. Die Stadtbehörde schätzte die Teilnehmerzahl auf etwa 55.000. Unter dem Motto "Schwarzer Protest" zogen sie dunkel gekleidet durch die Hauptstadt, um sich gegen den im Parlament debattierten Gesetzesentwurf zu wehren. Dieser sieht vor, dass missgebildete Föten nicht mehr abgetrieben werden dürfen. Das polnische Abtreibungsrecht zählt bereits zu den strengsten in Europa.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema