24.02.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 24.02.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

24.02.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:38

Nachrichten von Mittwoch, 24.02.2021 – langsam gesprochen als MP3

Corona-Krise reißt Milliardenloch in den Staatshaushalt

Der deutsche Staat hat im Corona-Jahr 2020 deutlich mehr Geld ausgegeben als eingenommen. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung wiesen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein Defizit von insgesamt knapp 140 Milliarden Euro aus. Die Wirtschaft ist trotz neuer Corona-Beschränkungen zum Jahresende stärker gewachsen als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg in den Monaten Oktober bis Dezember um 0,3 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Quartal. In einer ersten Berechnung war das Statistische Bundesamt nur von 0,1 Prozent Wachstum ausgegangen.

 

Von der Leyen ermahnt Bundesregierung

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Bundesregierung aufgefordert, bei verschärften Corona-Grenzkontrollen die Verhältnismäßigkeit zu bedenken. Pauschale Grenzschließungen seien problematisch, sagte die deutsche Politikerin. Im schlimmsten Fall werde dadurch die soziale Infrastruktur eines Nachbarlandes stillgelegt. Der innereuropäische Streit über Grenzschließungen zur Eindämmung der Pandemie ist in dieser Woche auch Thema eines Online-Gipfels der Europäischen Union.

 

Maas will "oberste Priorität" für Klimaschutz

Führende Politiker haben den Klimawandel als große Gefahr für den Frieden in der Welt bezeichnet. Bundesaußenminister Heiko Maas warnte in einer Online-Debatte des Weltsicherheitsrats davor, dass sich Konflikte durch die Erderwärmung verstärken. Er forderte die UN auf, den Klimaschutz zu ihrer "obersten Priorität" zu machen. Auch der britische Premierminister Boris Johnson und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron mahnten mehr Engagament gegen den Klimawandel an. Johnson sprach in diesem Zusammenhang von einer Bedrohung für die kollektive Sicherheit.

 

Keine Anklage nach tödlichem US-Polizeieinsatz

Nach einem brutalen Polizeieinsatz gegen einen Afroamerikaner in der US-Stadt Rochester werden die daran beteiligten Beamten nicht angeklagt. Dies teilte die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates New York, Letitia James, mit. Sie zeigte sich "extrem enttäuscht" von der Entscheidung eines Geschworenengremiums. Bei der Festnahme des 41-Jährigen hatten Polizisten ihm eine sogenannte Spuckhaube übergezogen und seinen Kopf auf den Boden gedrückt. Der sichtlich unter Drogeneinfluss stehende Mann verlor das Bewusstsein und starb eine Woche später im Krankenhaus.

 

Viele Tote bei Gefangenenaufständen

In Ecuador sind in mehreren Haftanstalten zeitgleich Krawalle ausgebrochen. Dabei kamen mindestens 75 Insassen ums Leben, wie die Behörden des südamerikanischen Landes mitteilten. Auslöser war wohl ein Machtkampf innerhalb der Bande Los Choneros, deren Anführer im Dezember getötet worden war. Die Bande gilt als mächtigste kriminelle Organisation Ecuadors. Sie ist in Drogenhandel, Schutzgelderpressung und Auftragsmorde verwickelt. Präsident Lenín Moreno kündigte an, das Militär einzusetzen.

 

Tiger Woods in Kalifornien verunglückt

Der US-Golfprofi Tiger Woods ist bei einem Autounfall in der Nähe von Los Angeles an den Beinen verletzt und direkt im Krankenhaus operiert worden. Der 45-Jährige war nach Angaben der Polizei mit seinem Wagen von einer kurvenreichen Straße abgekommen und hatte sich mehrfach überschlagen. Das Auto wurde dabei so stark beschädigt, dass Woods mit einem hydraulischen Gerät aus dem Wrack befreit werden musste. Wie es zu dem Unfall kam, ist bisher unklar. Alkohol, Drogen oder Medikamente haben nach ersten Erkenntnissen der Behörden keine Rolle gespielt.

 

FC Bayern gewinnt bei Lazio Rom

In der Fußball-Champions-League hat sich Bayern München eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Die Mannschaft gewann das Achtelfinal-Hinspiel gegen den italienischen Club Lazio Rom auswärts mit 4:1. Das Rückspiel findet am 17. März in München statt. Im zweiten Spiel des Abends verlor Atletico Madrid gegen den FC Chelsea mit 0:1.

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