24.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 24.01.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

24.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 24.01.2020 – langsam gesprochen als MP3

Zahl der Infektionen durch Corona-Virus steigt auf 876 Fälle

Die Zahl der bekannten Infektionen durch die neuartige Lungenkrankheit ist in China auf 876 Fälle angestiegen. 26 Todesfälle sind bislang offiziell bestätigt. Im Kampf gegen weitere Infektionen mit dem Cororna-Virus stehen rund 37 Millionen Chinesen praktisch unter Quarantäne. Die Behörden haben die Elf-Millionen-Metropole Wuhan und weitere große Städte in der zentralchinesischen Provinz Hubei weitgehend abgeriegelt. In Shanghai kündigte die Stadtverwaltung die Schließung des Disney-Freizeitparks ab Samstag an, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

 

Merkel in Istanbul mit Wirtschaftsvertretern zusammengetroffen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zum Auftakt ihres Türkei-Besuchs mit Wirtschaftsvertretern getroffen. Offiziellen Angaben zufolge sind in der Türkei rund 7400 Unternehmen mit deutscher Kapitalbeteiligung aktiv. Die Bundesrepublik sei zudem der wichtigste Exportmarkt für türkische Firmen, sagte der Chef der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer, Thilo Pahl. Nach dem Wirtschaftstreffen weiht Merkel mit Präsident Recep Tayyip Erdogan einen neuen Campus der Deutsch-Türkischen Universität in Istanbul ein. Es folgen Gespräche mit Vertretern der Zivilgesellschaft sowie mit Erdogan.

 

Polnisches Parlament verabschiedet Richtergesetz

Das polnische Parlament hat ein umstrittenes Gesetz zur Disziplinierung von Richtern verabschiedet. Damit überstimmte die Regierungspartei PiS mit ihrer Mehrheit im Sejm ein Votum des Senats. Dieser hatte das Vorhaben abgelehnt. Das Gesetz sieht vor, dass Richter mit Geldstrafen, Herabstufung oder Entlassung rechnen müssen, wenn sie die Entscheidungskompetenz oder Legalität eines anderen Richters oder eines Gerichts infrage stellen. Sie dürfen sich auch nicht politisch betätigen. Das Gesetz muss noch von Präsident Andrzej Duda unterzeichnet werden. Das gilt aber als Formsache.

 

Trump lädt Netanjahu und Gantz zu Nahost-Gesprächen ein

US-Präsident Donald Trump hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Oppositionsführer Benny Gantz für kommenden Dienstag zu Gesprächen ins Weiße Haus eingeladen. Das teilte Vizepräsident Mike Pence in Jerusalem mit. Beide Politiker hätten zugesagt. Bei dem Treffen solle es um die Chancen für einen Frieden im Nahen Osten gehen. Es stünden auch gemeinsame Sicherheitsinteressen auf dem Programm. Im Nahost-Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern hat sich die US-Regierung klar auf die Seite Israels gestellt. Trump gilt als wichtigster internationaler Verbündeter Netanjahus.

 

USA gehen gegen "Geburtstourismus" vor

US-Präsident Donald Trump will mit strengeren Visa-Regeln für schwangere Frauen einen "Geburtstourismus" bekämpfen. Laut Weißem Haus sollen Konsularbeamte keine Visa ausstellen, wenn der Verdacht bestehe, dass Frauen eigens für eine Geburt in die USA einreisen wollten. Viele schwangere Frauen würden einreisen, um ihrem Kind per Geburt automatisch zu einer "dauerhaften US-Staatsbürgerschaft" zu verhelfen, erklärte das Weiße Haus. Dieses "Einwanderungs-Schlupfloch" müsse geschlossen werden, um die öffentliche und nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten zu verbessern.

 

23 Migranten in Kühl-LKW in Belgien entdeckt

In Belgien sind 23 Migranten in einem Kühllastwagen entdeckt worden. Keiner der Menschen, die nach eigenen Angaben aus Eritrea stammen, schwebe in Lebensgefahr, teilte die Staatsanwaltschaft in Brügge mit. Die Migranten, darunter drei Frauen, waren entdeckt worden, als der auf zwei Grad Celsius heruntergekühlte LKW am Hafen in Zeebrügge entladen wurde. Die Migranten hätten den Kühllastwagen vermutlich in der Nähe von Lüttich in der Annahme bestiegen, dass er ohne Stopp durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal nach Großbritannien fahren werde, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

 

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