23.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 23.06.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

23.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 23.06.2018 – langsam gesprochen als MP3

Seehofer hält Druck auf Merkel im Asylstreit aufrecht

Im Streit der Unionsparteien CDU und CSU über die Flüchtlingspolitik hat Bundesinnenminister Horst Seehofer Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut davor gewarnt, ihn durch ihre Richtlinienkompetenz an seinem Vorhaben zu hindern. Das werde sich die CSU nicht gefallen lassen. Sollte der EU-Gipfel nächste Woche keine Lösungen bringen, werde er sich nicht davon abbringen lassen, Flüchtlinge an den deutschen Grenzen abzuweisen, wenn sie schon anderswo in der EU registriert seien, sagte der CSU-Politiker der "Süddeutschen Zeitung".

 

USA setzen gemeinsame Manöver mit Südkorea aus

Die USA und Südkorea legen nach dem Gipfel von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un einige Militärübungen für unbestimmte Zeit auf Eis. Dazu gehörten Manöver, die eigentlich für die kommenden drei Monate angesetzt gewesen seien, teilte eine Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums mit. Gleichzeitig bezeichnete US-Präsident Donald Trump das nordkoreanische Atomwaffenarsenal als "seltene und außergewöhnliche Bedrohung". Mit diesen Worten begründete er in einem Schreiben an den Kongress die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Pjöngjang um ein weiteres Jahr.

 

Südkoreas Ex-Regierungschef Kim Jong Pil gestorben

Der frühere südkoreanische Ministerpräsident Kim Jong Pil ist tot. Er starb im Alter von 92 Jahren auf dem Weg in ein Krankenhaus, wie die nationale Agentur Yonhap berichtet. Kim hatte nach dem Militärputsch von 1961 den berüchtigten Geheimdienst KCIA aufgebaut. Der Offizier galt damals als Schlüsselfigur hinter Diktator Park Chung Hee, dem Vater der späteren Präsidentin Park Geun Hye, die zurzeit eine Gefängnisstrafe wegen Korruption verbüßt. Später hatte Kim mehrfach das Amt des Regierungschefs inne, zuletzt von 1998 bis 2000 während der Präsidentschaft des früheren Dissidenten Kim Dae Jung.

 

Scholz: Der Euro ist gestärkt

Bundesfinanzminister Olaf Scholz sieht den Euro nach den jüngsten Beschlüssen auf europäischer Ebene als gestärkt an. Der Euro sei unumkehrbar und sichere unsere gemeinsame Zukunft, sagte er der "Rheinischen Post". Der SPD-Politiker lobte insbesondere die Beschlüsse des deutsch-französischen Regierungsrats in Meseberg. Damit erhalte das Haus Europa ein festes Dach, das auch kommende Stürme und Regen aushalte, sagte er. Zur Finanzierung des in Meseberg vereinbarten Eurozonenbudgets fordert Scholz das Aufkommen aus einer neuen Finanztransaktionssteuer.

 

Wieder Irrfahrt im Mittelmeer

Nach Italien hat auch Malta erneut einem Rettungsschiff mit Flüchtlingen an Bord die Einfahrt in einen Hafen verweigert. Beide Länder wiesen sich gegenseitig die Verantwortung zu. Damit droht zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit im Mittelmeer eine Irrfahrt mit ungewissem Ziel. Das Schiff "Lifeline" der gleichnamigen Hilfsorganisation aus Dresden hatte nach eigenen Angaben die rund 230 Migranten in internationalen Gewässern gerettet.

 

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