23.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 23.03.2020
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

23.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:25

Nachrichten von Montag, 23.03.2020 – langsam gesprochen als MP3

Bürgerkriegsland Syrien meldet erste Coronavirus-Infektion

Das Bürgerkriegsland Syrien hat die erste Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Die Infektion sei bei einer aus dem Ausland eingereisten Frau festgestellt worden, sagte Gesundheitsminister Nisar Yasidschi im Staatsfernsehen. Die 20-Jährige sei unter Quarantäne gestellt worden. Im Kampf gegen die Pandemie kündigte der Minister an, dass der gesamte private und öffentliche Verkehr in den Städten eingestellt werde. Ab Dienstag dürften auch die Verbindungsstraßen zwischen den Provinzen nicht mehr genutzt werden. In der Vorwoche hatten bereits Schulen und Universitäten geschlossen.

 

Welthungerhilfe befürchtet viele Tote in Afrika

Die Deutsche Welthungerhilfe warnt vor drastischen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Afrika und in anderen armen Regionen der Erde. Man müsse dort in den nächsten Wochen und Monaten mit vielen Toten rechnen, sagte Präsidentin Marlehn Thieme. Sie mahnte, die Industrieländer dürften Afrika jetzt nicht im Stich lassen und sollten ihre Versprechen für geplante Finanzhilfen einhalten.

 

Kabinett schnürt Hilfspaket gegen Corona-Krise

Auf einer Sondersitzung will das Bundeskabinett an diesem Montag umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg bringen, um Bürger und Unternehmen gegen die Corona-Krise zu wappnen. Ein Nachtragshaushalt soll dem Bund erlauben, dieses Jahr mehr als 150 Milliarden Euro neue Schulden aufzunehmen. Firmen und Selbstständige sollen unter einen Schutzschirm gestellt werden: Für den "Wirtschaftsstabilisierungsfonds" sind 400 Milliarden Euro vorgesehen. Weitere 200 Milliarden Euro sind für Kredite und direkte Beteiligungen bestimmt. Bundestag und Bundesrat sollen die Vorlagen im Eiltempo billigen.

 

Berlin will Unternehmen vor feindlicher Übernahme schützen

In der Bundesregierung gibt es die Sorge, dass die Coronavirus-Pandemie Versuche der feindlichen Übernahme deutscher Unternehmen auslösen könnte. Verkehrsminister Andreas Scheuer sagte der "Süddeutschen Zeitung", durch die Krise finanziell geschwächte Firmen könnten ins Visier internationaler Investoren geraten. Finanzminister Olaf Scholz teile die Sorge. Das von der Bundesregierung geplante Hilfspaket solle die Unternehmen auch vor solchen Überraschungen schützen, sagte Scheuer.

 

Senat lehnt US-Hilfspaket zur Corona-Krise ab

Das von der Trump-Regierung geplante gigantische Konjunkturpaket wegen der Coronavirus-Pandemie ist im Senat durchgefallen. Bei der ersten Abstimmung zum Paket verweigerten die oppositionellen Demokraten ihre Zustimmung. Sie monierten, es gebe nicht genügend Hilfen für Arbeitnehmer und Privathaushalte. Auch in den USA breitet sich COVID-19 rasch aus. Für 100 Millionen Einwohner gelten inzwischen Ausgangsbeschränkungen.

 

Bewegung im Streit um Gefangenenaustausch

Die afghanische Regierung und die radikalislamischen Taliban haben sich nach US-Angaben erstmals auf Modalitäten für einen möglichen Gefangenenaustausch verständigt. Unter Vermittlung der USA und Katars diskutierten Vertreter beider Seiten zwei Stunden lang in einer Videokonferenz, wie der US-Sondergesandte für Afghanistan, Zalmay Khalilzad, twitterte. Die Freilassung der Gefangenen ist gemäß dem Abkommen zwischen den USA und den Islamisten die Voraussetzung für innerafghanische Gespräche.

 

Abe denkt erstmals über Verschiebung von Olympia nach

Der japanische Premierminister Shinzo Abe hat erstmals eine Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Betracht gezogen. Vor dem Parlament in Tokio sagte er, man müsse damit rechnen. Von einer Absage könne derzeit aber keine Rede sein. Nach dem Willen des Internationalen Olympischen Komitees soll binnen vier Wochen die Entscheidung über eine mögliche Verlegung der Spiele in Tokio fallen.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema