23.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 23.03.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

23.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:19

Nachrichten von Samstag, 23.03.2019 – langsam gesprochen als MP3

US-Sonderermittler Mueller legt Bericht zur Russland-Affäre vor

Sonderermittler Robert Mueller hat seine Ermittlungen zu mutmaßlichen Versuchen russischer Einflussnahme auf den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 abgeschlossen. US-Justizminister Bill Barr bestätigte, den vertraulichen Abschlussbericht erhalten zu haben. Darin geht es auch um die Frage, ob US-Präsident Donald Trump mit der Entlassung von FBI-Chef James Comey die Justiz behindert hat. Laut Medienberichten empfiehlt Mueller keine weiteren Anklagen mehr. Das Justizministerium will nun prüfen, welche Informationen an den Kongress und die Öffentlichkeit weitergegeben werden. 

 

May erwägt Verzicht auf weiteres Brexit-Votum im Unterhaus

Die britische Premierministerin Theresa May hat angedeutet, die geplante dritte Abstimmung über den Austrittsvertrag mit der EU könnte auch ausfallen. Sie werde das Abkommen nach zwei früheren Nein-Voten nur dann kommende Woche erneut zur Vorlage bringen, wenn sich im Unterhaus eine "ausreichende Unterstützung" abzeichne. Das würde jedoch eine Teilnahme des Vereinigten Königreichs an der Europawahl im Mai bedeuten. Brexit-Gegner wollen an diesem Samstag in London für eine zweite Volksabstimmung über den EU-Austritt demonstrieren. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 700.000 Teilnehmern.

 

Italien schließt sich Chinas "Neuer Seidenstraße" an 

Als erstes der G7-Industrieländer beteiligt sich Italien an einem umstrittenen chinesischen Großprojekt. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte empfängt dazu den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Rom. Dabei soll eine Absichtserklärung unterschrieben werden, mit der Italien Pekings Initiative einer "Neuen Seidenstraße" formell unterstützt. China will Milliarden Dollar in die Infrastruktur investieren, um neue Wirtschafts- und Handelskorridore nach Europa, Afrika und innerhalb Asiens entstehen zu lassen. EU-Partner und die USA befürchten unfaire Wettbewerbsbedingungen. 

 

BAMF-Präsident hält Zahl der Asylanträge für zu hoch 

Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Hans-Eckhard Sommer, hält die aktuelle Zahl der Asylanträge in Deutschland für zu hoch. Man habe im vergangenen Jahr 162.000 Asylerstanträge registriert, sagte Sommer der "Welt am Sonntag". Das sei vergleichbar mit einer Großstadt, die jährlich zu uns komme. Lediglich 35 Prozent der Bewerber erhielten einen Schutzstatus. Nach Angaben des BAMF-Chefs legen weiterhin mehr als 50 Prozent der Asylsuchenden beim Antrag keine Ausweisdokumente vor. Dabei reisten viele per Flugzeug in die Bundesrepublik ein, so Sommer weiter. 

 

Erneut Proteste in Algerien

Den fünften Freitag in Folge haben in Algerien Hunderttausende Menschen gegen Präsident Abdelaziz Bouteflika und die Politik im Land protestiert. Besonders die Entscheidung des 82-jährigen Staatschefs, die für den 18. April geplanten Wahlen auf unbestimmte Zeit zu verschieben, treibt viele Algerier auf die Straße. Sie sehen darin ein Manöver Bouteflikas, um sich und seinem Umfeld möglichst lange die Macht zu sichern. Der Staatschef regiert das nordafrikanische Land seit 20 Jahren autoritär. Seit einem Schlaganfall im Jahr 2013 hat er sich jedoch weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

 

Elf Festnahmen bei Anti-Terror-Razzia im Rhein-Main-Gebiet

In Hessen und Rheinland-Pfalz sind elf Menschen wegen Terrorverdachts festgenommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mitteilte, haben sie einen islamistischen Anschlag geplant. Zur Vorbereitung hätten die Verdächtigen bereits Kontakt zu Waffenhändlern aufgenommen und ein größeres Fahrzeug angemietet. Bei den Hauptbeschuldigten handele es sich um einen Mann aus Offenbach und zwei Brüder aus Wiesbaden. Sie sollen der salafistischen Szene im Rhein-Main-Gebiet angehören. Bei der Razzia wurde laut Ermittlern umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt.

 

Pinterest will an die Börse

Der Online-Fotodienst Pinterest hat seinen Börsengang eingeleitet. Das Start-up aus San Francisco reichte nach eigenen Angaben einen entsprechenden Antrag bei der US-Wertpapieraufsicht ein. Die Aktien sollen an der New York Stock Exchange gelistet werden. Der Zeitpunkt des Börsengangs ist noch offen, ebenso der Preis der Anteilsscheine. Das 2010 gegründete Unternehmen hat etwa 265 Millionen aktive Nutzer. Der Fotodienst wird mit rund zwölf Milliarden US-Dollar bewertet. 

 

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