22.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 22.11.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

22.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:25

Nachrichten von Freitag, 22.11.2019 – langsam gesprochen als MP3

Deutsche Politiker fordern Freilassung von türkischem Anwalt

Mehrere Bundestagsabgeordnete haben die Festnahme eines Anwalts der deutschen Botschaft in der Türkei scharf kritisiert und dessen Freilassung gefordert. Durch eine Entlassung könne der Konflikt schnell und folgenlos gelöst werden, sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt. Die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Sevim Dagdelen, bezeichnete den Fall als neuen Tiefpunkt in den deutsch-türkischen Beziehungen. Der türkische Anwalt war bereits im September festgenommen worden. Er hatte vermutlich Daten türkischer Asylbewerber in Deutschland bei sich.

 

Tausende Ukrainer demonstrieren für härteren Kurs gegen Moskau

Knapp drei Wochen vor dem ersten Treffen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit Kreml-Chef Wladimir Putin haben tausende Demonstranten in Kiew eine konsequente Haltung der Regierung gegenüber Moskau gefordert. Selenskyj dürfe nicht vor Putin "kapitulieren", forderten sie. Am sechsten Jahrestag der Maidan-Proteste in Kiew zogen die Demonstranten mit Fahnen und Bannern ins Zentrum der Hauptstadt. Beim Gipfeltreffen im Normandie-Format am 9. Dezember in Paris sprechen die Ukraine und Russland unter der Vermittlung Deutschlands und Frankreichs über eine Beilegung des Konflikts.

 

Netanjahu bezeichnet Anklage als versuchten Putsch

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die gegen ihn gerichtete Korruptionsanklage scharf kritisiert. Der Regierungschef sprach von einem versuchten Putsch und erklärte, es sei Ziel der Ermittlungen gewesen, seine rechtsgerichtete Regierung zu stürzen. Der Generalstaatsanwalt hat Anklage wegen Bestechung, Betrugs und Untreue erhoben. Netanjahu ist der erste amtierende Regierungschef Israels, der unter Anklage steht. Ihm werden unter anderem die Beeinflussung von Medien und die Annahme teurer Geschenke vorgeworfen. Oppositionsführer Benny Gantz forderte Netanjahus Rücktritt.

 

Präsident Bolsonaro gründet neue Partei in Brasilien

Der rechtsgerichtete Präsident von Brasilien, Jair Bolsonaro, hat eine neue Partei ins Leben gerufen. Die "Allianz für Brasilien" will nach eigenen Angaben Gott, Familie und die Heimat in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen. Bolsonaro war zuletzt aus seiner bisherigen Partei PSL ausgetreten. Mit der Neugründung will er vor allem evangelikale Wähler zurückgewinnen. Er hofft zudem, dass mehrere PSL-Abgeordnete im Parlament zu seiner "Allianz" wechseln. In seiner bislang 30-jährigen politischen Karriere gehörte Bolsonaro bereits neun Parteien an.

 

Trump vermeidet Shutdown für einen Monat

US-Präsident Donald Trump hat einen einmonatigen Überbrückungshaushalt unterzeichnet, mit dem eine erneute Haushaltssperre vermieden wird. Zuvor hatte der Senat mit 74 zu 20 Stimmen die Maßnahme gebilligt, die eine Finanzierung der Bundesbehörden bis zum 20. Dezember sicherstellt. Trumps Republikaner und die Demokraten hatten sich monatelang nicht auf eine längerfristige Lösung einigen können. Hauptgrund dafür ist der Streit über die Finanzierung der Sicherung der Grenze zu Mexiko. Der Kompromiss beinhaltet 3,1 Prozent mehr Gehalt für Soldaten und die Finanzierung großer Gesundheitsprogramme.

 

Tesla präsentiert erstmals futuristischen Elektro-Pickup

Der US-Autobauer Tesla hat erstmals einen batteriegetriebenen Pritschenwagen vorgestellt. Firmenchef Elon Musk sagte in Los Angeles, der Cybertruck werde ab 39.900 Dollar kosten und eine maximale Reichweite von 500 Meilen (etwa 800 Kilometer) haben. Mit dem futuristisch aussehenden Elektro-Pickup will der Branchenpionier in das wichtigste Marktsegment amerikanischer Autokonzerne vorstoßen. Bisher dominieren dort die konventionellen Modelle von Ford, General Motors und Fiat Chrysler. In einem Video zeigte Tesla, dass der neue Pickup schneller beschleunigt als ein Porsche 911.

 

WHO-Studie: Jugendliche haben zu wenig Bewegung

Die meisten Jugendlichen bewegen sich nach Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation zu wenig. In der ersten WHO-Studie zu globalen Bewegungstrends heißt es, mehr als 80 Prozent der Jungen und Mädchen verbrächten nicht wie empfohlen eine Stunde am Tag mit körperlicher Aktivität. Dadurch gefährdeten sie ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Für die Untersuchung wurden weltweit mehr als anderthalb Millionen Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 11 und 17 Jahren befragt. Den Daten zufolge bewegen sich die Mädchen noch weniger als ihre männlichen Altersgenossen.

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