22.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 22.10.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

22.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:23

Nachrichten von Freitag, 22.10.2021 – langsam gesprochen als MP3

US-Präsident bekräftigt Unterstützung für Taiwan

Die USA werden Taiwan nach den Worten von Präsident Joe Biden im Falle eines chinesischen Angriffs verteidigen. Die US-Regierung habe eine "Verpflichtung", dies zu tun, sagte Biden. Die USA suchten keinen Konflikt mit China, aber Peking müsse verstehen, "dass wir unsere Position nicht ändern werden", erklärte er weiter. Washington hat Taiwan bislang vor allem mit Waffenlieferungen unterstützt. Die kommunistische Führung in Peking betrachtet Taiwan als Teil der Volksrepublik und droht mit einer Eroberung. Taiwans Regierung bekräftigte, man sei fest entschlossen, sich zu verteidigen.

 

UN prangern Menschenrechtsverletzungen Chinas an Uiguren an

Deutschland und mehr als 40 weitere Nationen haben Menschenrechtsverletzungen Chinas unter anderen an den Uiguren in der Region Xinjiang verurteilt. Es gebe allgemeine und systematische Menschenrechtsverletzungen, Folter, Zwangssterilisation, sexuelle Gewalt, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Peking müsse Beobachtern der Vereinten Nationen ungehinderten Zugang zu den betroffenen Gebieten gewähren. In Xinjiang sind nach Schätzungen von Menschenrechtlern etwa eine Million Angehörige muslimischer Minderheiten inhaftiert.

 

Bannon missachtet Vorladung: Abgeordnete stimmen für Strafverfolgung

Das US-Repräsentantenhaus hat den Weg für strafrechtliche Schritte gegen den Rechtspopulisten Steve Bannon freigemacht. Ihm wird eine Missachtung des Kongresses vorgeworfen. Hintergrund ist die Aufarbeitung des Angriffs auf das US-Kapitol am 6. Januar. Die Parlamentskammer stimmte dafür, den Fall an die Staatsanwaltschaft zu verweisen. 229 Abgeordnete votierten dafür, 202 dagegen. Kaum ein Republikaner schloss sich den Demokraten von US-Präsident Joe Biden an und stimmte dafür.

 

RKI warnt vor Anstieg der Corona-Fallzahlen

Die Corona-Fallzahlen in Deutschland könnten nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) dynamisch steigen. "Es ist damit zu rechnen, dass sich im weiteren Verlauf des Herbstes und Winters der Anstieg der Fallzahlen noch beschleunigen wird", schreibt das Institut in seinem neuen Wochenbericht zur Pandemie. An diesem Freitag meldet das RKI 19.572 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Institut mit 95,1 an, nach 85,6 am Donnerstag. Auch Intensivmediziner schlagen Alarm. Es fehle Pflegepersonal. Viele Intensivbett-Plätze seien deshalb weggefallen.

 

Hollywood-Star Alec Baldwin erschießt Kamerafrau

Hollywood-Star Alec Baldwin hat nach Polizei-Angaben bei einem Film-Dreh mit einer Requisitenwaffe geschossen und zwei Menschen getroffen. Die 42-jährige Kamerafrau Halyna Hutchins wurde getötet. Regisseur Joel Souza sei verletzt worden und werde in einem Krankenhaus behandelt, hieß es in Santa Fe weiter. Der Vorfall ereignete sich bei den Dreharbeiten zu dem Western "Rust" auf der Bonanza Creek Ranch in New Mexico. Baldwin ist bei dem Streifen Hauptdarsteller und Produzent. Die Ermittlungen dauern an.

 

Kreml-Kritiker Nawalny dankt EU-Parlament

Der inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny sieht sich durch die Auszeichnung des EU-Parlaments mit dem Sacharow-Preis geehrt. Er widmete den Preis allen Anti-Korruptionsaktivisten der Welt. Dies sei nicht nur eine Ehre, sondern auch eine große Verantwortung, ließ Nawalny über Twitter mitteilen. Er sei nur einer von vielen, die Korruption bekämpften, betonte der russische Oppositionelle. Er wünschte allen "Durchhaltevermögen und Mut, auch in den schrecklichsten Momenten".

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