22.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 22.06.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

22.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:38

Nachrichten von Samstag, 22.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

Trump dementiert Vergewaltigungsvorwürfe

US-Präsident Donald Trump hat Vorwürfe zurückgewiesen, vor 23 Jahren eine Frau in der Umkleidekabine des New Yorker Luxus-Kaufhauses Bergdorf Goodman vergewaltigt zu haben. Er habe diese Person in seinem Leben nie getroffen, heißt es in einem Statement Trumps. Sie versuche, ein neues Buch zu verkaufen - das sollte auf ihre Motivation hinweisen, erklärte er weiter. Der US-Präsident war wiederholt beschuldigt worden, gegenüber Frauen übergriffig geworden zu sein. Eine ganze Reihe von Verfahren sind bei Gerichten anhängig - bisher jedoch ohne Konsequenzen für Trump. 

 

Außenminister Maas: Deutschland hat ein Terrorproblem

Außenminister Heiko Maas hat nach dem Mord an dem CDU-Politiker Walter Lübcke zu Protesten gegen Rechts aufgerufen. "Zeigen wir, dass wir mehr sind als die Rechtsradikalen, die Antisemiten, die Spalter", schreibt Maas in einem Gastbeitrag für die "Bild"-Zeitung. Vorbild könnten die wöchentlichen Klimaproteste junger Menschen sein. Vielleicht brauche Deutschland auch einen Donnerstag der Demokratie, so Maas weiter. Terroristische Gewalt sei durch nichts zu rechtfertigen und dürfe nicht relativiert werden. 

 

Trump nominiert Esper als US-Verteidigungsminister

US-Präsident Donald Trump hat Mark Esper für das Amt des US-Verteidigungsministers nominiert. Das teilte das Weiße Haus am Freitagabend mit. Der bisherige Verwaltungschef der US-Armee folgt auf Patrick Shanahan, der das Ministeramt nur kommissarisch ausübte. Der Wechsel war bereits am Dienstag von Trump angekündigt worden, inmitten der verschärften Spannungen mit dem Iran. Die Ernennung Espers zum Pentagon-Chef muss noch vom US-Senat genehmigt werden.

 

Zahl der Waldbrände in Deutschland 2018 vervierfacht

In deutschen Wäldern hat es im extremen Wetterjahr 2018 mehr als 1700 Mal gebrannt. Das seien viermal so viele Feuer wie im Jahr zuvor mit gut 400 gewesen, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht. Demnach zerstörten die Feuer mehr als 2300 Hektar Wald - fast sechsmal so viel wie im Jahr davor. Die mit Abstand meisten Waldbrände gab es in Brandenburg. Generell brannte es im Osten Deutschlands deutlich häufiger als im Westen.

 

Wieder demonstrieren Tausende in Georgien 

Ungeachtet der jüngsten Ausschreitungen in Georgien, bei denen fast 250 Menschen verletzt wurden, sind am Freitagabend wieder tausende Menschen in der Hauptstadt Tiflis auf die Straße gegangen. Die 10.000 Demonstranten forderten vor dem Parlament den Rücktritt des Innenministers Giorgi Gakharia. Der Kreml verhängte nach den Massenprotesten wegen der Rede eines russischen Abgeordneten ein Verbot für Flüge nach Georgien. Es soll vom 8. Juli an gelten und würde die Wirtschaft treffen, da die Ex-Sowjetrepublik bei russischen Urlaubern sehr beliebt ist. 

 

Investoren aus Osteuropa wollen Metro übernehmen:

Investoren aus Tschechien und der Slowakei wollen den Düsseldorfer Handelskonzern Metro komplett übernehmen. Deren Holding EP Global Commerce mit Sitz in Grünwald bei München gab ein entsprechendes Angebot an alle Aktionäre der Metro AG ab. Es sei nicht beabsichtigt, derzeit bestehende Metro-Märkte in Deutschland zu schließen oder Arbeitsplätze in größerem Umfang abzubauen, heißt es weiter. Der Konzern mit rund 150.000 Mitarbeitern hat unter anderem Probleme bei der Supermarktkette Real und leidet unter einem schwierigen Russland-Geschäft. 

 

Elton John ist nun Ritter der Ehrenlegion 

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den britischen Popstar Elton John zum Ritter der Ehrenlegion gemacht. Damit würden die künstlerische Karriere und der Kampf des 72 Jahre alten Sängers gegen HIV und Aids gewürdigt, betonte Macron im Élyséepalast. Der 41-Jährige verlieh die hohe Auszeichnung anlässlich des jährlichen Musikfestivals "Fête de la musique", das im ganzen im Land veranstaltet wird. Elton John zeigte sich berührt und erklärte, er habe eine große Liebesaffäre mit Frankreich. Er habe dort ein Haus. Der Musiker tourt derzeit auch durch Frankreich.

 

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