22.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 22.06.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

22.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 22.06.2018 – langsam gesprochen als MP3

Asylstreit: Seehofer warnt Merkel, ihn zu entlassen

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat bekräftigt, dass er im Asylstreit im Alleingang handeln werde, sollte es beim EU-Gipfel Ende Juni keine Lösung geben. In einem Interview der "Passauer Neuen Presse" warnte der CSU-Vorsitzende zudem Bundeskanzlerin Angela Merkel davor, ihn wegen dieses Vorgehens gemäß ihrer Richtlinienkompetenz zu entlassen. "Die CSU stellt den Bundesinnenminister und der muss dafür sorgen, dass wieder Recht und Ordnung herrschen", sagte er. Flüchtlinge sollten nicht in mehreren Ländern Asyl beantragen können. "Wenn sie das tun, werden sie künftig an unserer Grenze abgewiesen", machte der Minister klar. Er sei froh, in dieser Frage die "Europäische Union wachgeküsst" zu haben.

 

Melania Trump geht auf Flüchtlingskinder zu

Nach der Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump im Streit um die Trennung von Zuwandererfamilien hat seine Ehefrau ein Aufnahmezentrum für Flüchtlingskinder besucht. Die Minderjährigen müssten so schnell wie möglich wieder zu ihren Familien, sagte First Lady Melania Trump in Texas an der Grenze zu Mexiko. In den vergangenen Wochen hatten die US-Behörden Familien illegal Eingewanderter getrennt. Trump hat diese Praxis mittlerweile unter großem Druck beendet. In Washington wird nun nach einer dauerhaften Lösung in der Migrationspolitik gesucht.

 

Euro-Gruppe einig über letzte Hilfstranche für Griechenland

Die Finanzminister der Eurozone haben sich auf die Bedingungen für das Ende des griechischen Rettungsprogramms geeinigt. In Luxemburg vereinbarten sie eine Abschlusszahlung an die Griechen von 15 Milliarden Euro sowie eine Verlängerung von Kreditlaufzeiten um zehn Jahre. Mitte August läuft das letzte Hilfsprogramm aus. Griechenland soll sich dann wieder ohne Hilfe am Kapitalmarkt finanzieren. Das Land ist in den vergangenen Jahren mit drei Hilfsprogrammen über Wasser gehalten worden.

 

EU-Vergeltungszölle auf US-Produkte in Kraft

Im Handelsstreit mit den USA sind in der Nacht zu Freitag die Vergeltungszölle der EU in Kraft getreten. Seit Mitternacht gelten in der Union Sonderabgaben auf US-Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter. Damit reagiert die Europäische Union auf die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte. Bei Importen in die USA werden seit Juli Zölle in Höhe von 25 Prozent bei Stahl und zehn Prozent bei Aluminium aus Europa fällig.

 

Todesurteil für radikalen IS-Kleriker in Indonesien

Mehr als zwei Jahre nach einem Selbstmordattentat mit vier Todesopfern in Jakarta ist ein radikaler muslimischer Geistlicher in Indonesien zum Tode verurteilt worden. Ein Gericht in der Hauptstadt befand den Kleriker Aman Abdurrahman für schuldig, den Anschlag organisiert zu haben. Zu der Tat im Januar 2016 hatte sich die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" bekannt. Ein Attentäter hatte sich vor einem Starbucks-Café in die Luft gesprengt, anschließend war es zu Feuergefechten zwischen Milizionären und der Polizei gekommen. Abdurrahman gilt als Chefideologe des IS in Indonesien und Anführer der Extremistengruppe "Jamaah Ansharut Daulah".

 

Argentinien vor dem Aus bei der WM

Dem zweimaligen Weltmeister Argentinien droht bei der Fußball-WM in Russland das Vorrunden-Aus. Das Team um Superstar Lionel Messi verlor gegen Kroatien mit 0 : 3. Die Kroaten schafften dadurch die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale. Argentinien braucht hingegen beim letzten Gruppenspiel gegen Nigeria am kommenden Dienstag unbedingt einen Sieg. Vize-Europameister Frankreich steht nach dem zweiten Vorrundensieg vorzeitig im Achtelfinale. Die Mannschaft setzte sich gegen Peru mit 1 : 0 durch. Im dritten Spiel des Tages trennten sich Dänemark und Australien 1 : 1.

 

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