22.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 22.04.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

22.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:38

Nachrichten von Donnerstag, 22.04.2021 – langsam gesprochen als MP3

USA richten virtuellen Klima-Gipfel aus

Die neue US-Regierung von Präsident Joe Biden veranstaltet ab heute einen Klima-Gipfel mit mehr als 40 Staats- und Regierungschefs. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Russlands Präsident Wladimir Putin und Papst Franziskus sollen bei dem zweitägigen virtuellen Treffen sprechen. Die hochkarätig besetzte Konferenz symbolisiert die Rückkehr der USA zu den weltweiten Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel. Es wird erwartet, dass Biden als Ziel für die USA etwa eine Halbierung des Treibhausgas-Ausstoßes bis 2030 im Vergleich zu 2005 formulieren wird.

 

Bundesrat entscheidet über Corona-Notbremse

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will der Bundesrat an diesem Donnerstag über das erweiterte Infektionsschutzgesetz entscheiden. Die sogenannte Notbremse sieht vor, dass künftig bundesweit die gleichen Regeln gelten, wenn in einer Region die Sieben-Tage-Inzidenz an drei Tagen hintereinander über 100 liegt. Zu den Beschränkungen, die dann gelten sollen, gehört auch eine nächtliche Ausgangssperre. Der Bundestag hatte das Gesetz am Mittwoch mit den Stimmen der Regierungsmehrheit beschlossen. Der Großteil der Opposition stimmte dagegen. Die FDP kündigte eine Verfassungsbeschwerde an.

 

Drei Bundesländer geben AstraZeneca für alle frei

In Sachsen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern ist es ab sofort erlaubt, Erwachsene jeder Altersgruppe mit dem Corona-Vakzin von AstraZeneca zu impfen. Die einzige Bedingung ist, dass sich die Impfwilligen vor dem Spritzen ausführlich durch den Impfarzt beraten lassen. Das Bundesgesundheitsministerium reagierte zurückhaltend auf die Ankündigung der drei Bundesländer, da die Ständige Impfkommission STIKO den Einsatz von AstraZeneca nur für über 60-Jährige empfiehlt, wegen sehr seltener Fälle von Hirnvenenthrombosen bei jüngeren Impflingen.

 

Iberoamerika-Gipfel fordert Pandemie-Abkommen

Der 27. Iberoamerika-Gipfel in Andorra hat eine ungerechte Verteilung der Corona-Impfstoffe angeprangert. Die reichen Länder hätten mehr als die Hälfte aller Impfstoffe gekauft, obwohl sie nur 16 Prozent der Weltbevölkerung stellen, sagte Boliviens Präsident Luis Arce. Guatemalas Staatschef Alejandro Giammatei kritisierte, globale Initiativen zur Verteilung von Vakzinen an ärmere Länder, auch das von den UN geförderte COVAX-Programm, hätten versagt. Vertreter der 22 Staaten riefen zu einem Internationalen Pandemie-Abkommen auf, das auch den Zugang zu Impfstoffen verbessern soll.

 

Schwere Explosion vor Luxushotel in Pakistan

Eine Autobombe ist auf dem Parkplatz eines Hotels in Quetta im Südwesten Pakistans detoniert. Bei der Explosion wurden nach Polizeiangaben mindestens vier Menschen getötet und zwölf weitere verletzt. Mehrere Autos gerieten in Brand und gingen in Flammen auf. Innenminister Sheikh Rashid Ahmed sagte, möglicherweise sei eine chinesische Delegation unter der Leitung ihres Botschafters in Pakistan das Ziel gewesen. Die Delegation hätte ihr Quartier im Hotel Serena gehabt, sei zum Zeitpunkt der Explosion aber nicht dort gewesen.Die Taliban reklamieren den Anschlag für sich.

 

Dortmund und Wolfsburg nach Siegen auf Champions League Kurs

In der Fußball-Bundesliga hat Dortmund gegen Union Berlin 2 zu 0 gewonnen. Hoffenheim schlug Mönchengladbach 3 zu 2. Im Abstiegskampf hat Bremen zuhause das Kellerduell gegen Mainz 0 zu 1 verloren. Auch die Stuttgarter kassierten eine Heimniederlage. Die Partie Stuttgart gegen Wolfsburg endete 1 zu 3.

 

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