22.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 22.04.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

22.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 22.04.2019 – langsam gesprochen als MP3

Zahl der Anschlagsopfer in Sri Lanka steigt auf 290

Die Zahl der Todesopfer nach den Bombenanschlägen auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka ist auf 290 gestiegen. Rund 550 Menschen wurden verletzt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die verheerende Anschlagsserie löste weltweit Entsetzen und Empörung aus. Religiöse Führer und Politiker verurteilten die Angriffe vom Sonntag scharf. Drei der Anschläge galten christlichen Kirchen, in denen die Gläubigen gerade die Ostermesse feierten. Auch Touristenhotels waren Ziele der Angriffe. Bisher bekannte sich niemand zu den Attacken. Die Behörden nahmen acht Verdächtige fest.

 

Machtwechsel in der Ukraine

Der Schauspieler und Komiker Wolodymyr Selenskyj hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in der Ukraine klar gewonnen. Der 41-jährige Politneuling erzielte rund 72 Prozent der Stimmen. Amtsinhaber Petro Poroschenko kam lediglich auf etwa 25 Prozent. Für die Ostukraine, in der Regierungstruppen seit Jahren gegen von Russland unterstützte Separatisten kämpfen, kündigte Selenskyj neue Friedensgespräche an. Poroschenko erklärte, er werde zwar das Amt, nicht aber die politische Bühne verlassen. Mit seiner Partei wolle er eine starke Opposition bilden.

 

Opposition stellt sich gegen Sudans Militärrat

Die Opposition im Sudan will vorerst nicht weiter mit der Militärführung über die Bildung einer Übergangsregierung verhandeln. Die Gespräche seien unterbrochen worden, da die Generäle Vertreter des alten Regimes seien und die Macht nicht ernsthaft aufgeben wollten, teilte die Protestbewegung mit. Die Demonstrationen würden fortgesetzt, bis alle Forderungen des Volkes erfüllt seien. Die Organisatoren der Massenproteste bestehen auf einer sofortigen Übergabe der Macht an eine zivile Regierung. Das Militär hingegen erhebt Anspruch auf das Präsidentenamt und Schlüsselministerien.

 

Blutiger Angriff auf Armee-Stützpunkt in Mali

Mindestens zehn malische Soldaten sind bei einer Attacke mutmaßlicher Dschihadisten im Zentrum des Landes getötet worden. Die Angreifer seien auf Motorrädern und Pick-up-Trucks aus dem Wald von Wagadou gekommen, hieß es aus Sicherheitskreisen. Der Wald ist seit Jahren ein Rückzugsort islamistischer Gruppierungen. Erst am Samstag war bei einem Sprengstoff-Anschlag in Mali ein UN-Blauhelmsoldat ums Leben gekommen. Die Bundeswehr beteiligt sich im Norden Malis mit rund 1000 Soldaten an der Stabilisierungsmission MINUSMA.

 

Noch kein Wahlsieger in Nord-Mazedonien

Eine Stichwahl am 5. Mai wird über den künftigen Präsidenten Nord-Mazedoniens entscheiden. Bei der ersten Wahlrunde am Sonntag konnte keiner der Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit erzielen. Vorn landeten der Kandidat der regierenden Sozialdemokraten, Stevo Pendarovski, und die von der rechtskonservativen Opposition unterstützte Gordana Siljanovska-Davkova. Beide holten zwischen 42 und 43 Prozent der Stimmen. Das Präsidentenamt in Nord-Mazedonien hat vor allem repräsentative Bedeutung.

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