21.09.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 21.09.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

21.09.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:18

Nachrichten von Montag, 21.09.2020 – langsam gesprochen als MP3

Datenleck zeigt Schwächen bei Geldwäsche-Bekämpfung

Geheime Unterlagen des US-Finanzministeriums enthüllen nach Recherchen eines internationalen Journalisten-Netzwerks erhebliche Versäumnisse internationaler Großbanken wie der Deutschen Bank bei der Bekämpfung der Geldwäsche. Aus den US-Dokumenten gehe hervor, dass Banken aus aller Welt über Jahre hinweg Geschäfte mit hochriskanten Kunden abgewickelt hätten, berichteten "Süddeutsche Zeitung", DW, WDR und NDR von ihren sogenannten FinCEN-Files-Recherchen. Trotz strenger Regularien akzeptierten die Geldhäuser mutmaßliche Mafiosi, Millionenbetrüger und sanktionierte Oligarchen als Kunden und führten für diese Überweisungen in Milliardenhöhe aus.

 

Oxfam: Reichtum ist ein Klimakiller

Je wohlhabender die Menschheit ist, desto mehr schädigt sie das Klima. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Entwicklungsorganisation Oxfam. 63 Millionen Menschen - das reichste Prozent der Weltbevölkerung - haben zwischen 1990 und 2015 mehr als doppelt so viele klimaschädliche Kohlendioxid-Emissionen in die Atmosphäre geblasen wie die ärmere Hälfte der Menschheit zusammen. Ellen Ehmke, Analystin für soziale Ungleichheit bei Oxfam Deutschland warf der Politik vor, nur auf Konsumanreize zu setzen, immerwährendes Wachstum zu versprechen und die Welt ökonomisch in Gewinner und Verlierer zu spalten.

 

Zehntausende gehen in Belarus gegen Lukaschenko auf die Straße

Sechs Wochen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Belarus hält die Opposition den Druck auf Staatschef Alexander Lukaschenko aufrecht. Zehntausende Demonstranten beteiligten sich am Sonntag in der Hauptstadt Minsk an einem "Marsch der Gerechtigkeit". Viele von ihnen trugen rote und weiße Kleidung - die Farben der Opposition. Im ganzen Land wurden mehr als 150 Menschen von der Polizei festgenommen, wie die Menschenrechtsgruppe Wiasna mitteilte.

 

Feuer in Flüchtlingslager auf griechischer Insel Samos

Knapp zwei Wochen nach der Zerstörung des Flüchtlingslagers Moria durch mehrere Brände ist auf der griechischen Insel Samos ein Feuer in dem Aufnahmezentrum Vathy ausgebrochen. Die Flammen seien inzwischen unter Kontrolle, teilten Polizei und Feuerwehr mit. Mehrere Wohncontainer sind zerstört. Die Flammen sollen in einem Bereich des Lagers gewütet haben, in dem unbegleitete Minderjährige wohnen. Auch dieses Camp ist völlig überfüllt. Statt der vorgesehenen 650 Menschen leben dort fast 6000 Migranten.

 

Ein Regie-Emmy für Maria Schrader

Die deutsche Schauspielerin und Regisseurin Maria Schrader hat den wichtigsten Fernsehpreis der Welt gewonnen. Sie erhielt für ihren Vierteiler "Unorthodox" den Emmy Award für die beste Regie bei einer Miniserie. Die Geschichte einer jungen Jüdin, die aus ihrer ultra-orthodoxen New Yorker Gemeinde nach Berlin flüchtet, ist bei Netflix zu sehen. Das Familienepos "Succession" wurde als beste Dramaserie ausgezeichnet, in der Comedy-Sparte dominierte die kanadische Produktion "Schitt's Creek" mit neun Preisen. Die meisten Emmys des Abends gingen an die Schöpfer und Schauspieler von "Watchmen".

 

Fußball: Leipzig setzt sich klar gegen Mainz durch

In der 1. Fußball-Bundesliga gab es am Sonntag zwei Spiele: Leipzig gewann gegen Mainz 3:1. Wolfsburg und Leverkusen trennten sich 0:0. Tabellenführer bleibt Bayern München, Tabellenletzter ist Schalke.

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