21.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 21.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

21.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 21.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

"Diciotti" fährt mit Migranten nach Sizilien

Nach tagelangem Streit mit Malta über Zuständigkeiten hat Italien ein Schiff seiner Küstenwache mit 177 Migranten an Bord in Sizilien anlegen lassen. Verkehrsminister Danilo Toninelli hatte zuvor mitgeteilt, die "Diciotti" dürfe in den Hafen von Catania einlaufen. Laut Medienberichten gestattet Innenminister Matteo Salvini den Migranten aber nicht, dort von Bord zu gehen. Salvini wolle erst Garantien, dass sie von anderen Ländern aufgenommen würden. Die "Diciotti" hatte seit Donnerstag vor der italienischen Insel Lampedusa festgesessen.

 

Weniger Kleinwaffen, mehr leichte Waffen aus Deutschland

Deutsche Unternehmen haben im ersten Halbjahr 2018 weniger Kleinwaffen exportiert als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Katja Keul hervor, berichtet das ARD-Hauptstadtstudio. Demnach wurden Exporte im Wert von 16,6 Millionen Euro genehmigt. Den Rückgang führt Keul darauf zurück, dass es unter der Übergangsregierung im ersten Quartal keine Genehmigungen gab. Von den sogenannten leichten Waffen wie Panzerabwehrraketen und Granatwerfern, wurden bereits mehr exportiert als im gesamten vergangenen Jahr.

 

Baku verweigert Merkel-Begleiter die Einreise

Vor der Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel in den Südkaukasus ist es zu einem diplomatischen Eklat gekommen. Aserbaidschans Regierung will den CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Weiler nicht einreisen lassen, wie die "Bild"-Zeitung erfuhr. Weiler sollte Merkel ab Donnerstag nach Georgien, Armenien und Aserbaidschan begleiten. Der Politiker aus Thüringen sei zur "unerwünschten Person" erklärt worden, heißt es. Er hatte 2014 und 2016 die nach Unabhängigkeit strebende Region Berg-Karabach besucht, die völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehört, aber von proarmenischen Kräften kontrolliert wird.

 

Trump schließt Zugeständnisse an Türkei aus

US-Präsident Donald Trump demonstriert im Konflikt mit der Türkei Härte. Er werde dem Land nicht entgegenkommen, um eine Freilassung des dort festgehaltenen US-Pastors Andrew Brunson zu erwirken, sagte Trump in einem Exklusiv-Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Im Handelsstreit mit China signalisierte der US-Präsident einen langen Atem. Er habe sich keinen Zeitrahmen für eine Beendigung des Konflikts gesetzt, so Trump. Ein zweites Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bezeichnete er als wahrscheinlich. Er habe gute Beziehungen zu Kim, betonte der amerikanische Staatschef.

 

Erinnerung an 50. Jahrestag des Prager Frühlings

Die Tschechen gedenken an diesem Dienstag des Einmarsches von Truppen des Warschauer Pakts vor 50 Jahren, die dem sogenannten "Prager Frühling" ein gewaltsames Ende setzten. In der Nacht zum 21. August 1968 waren Militärverbände unter Führung der Sowjetunion in die damalige Tschechoslowakei eingerückt, die Prager Reformregierung wurde abgesetzt. Diese hatte unter der Führung von Alexander Dubcek eine kurze Ära von Reformbestrebungen und politischer Liberalisierung eingeleitet, um einen - wie es hieß - "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" aufzubauen. Durch die Besatzung wurden laut Historikern mehr als 400 Menschen getötet.

 

Viele Tote bei Militäreinsatz in Rio de Janeiro

Brasiliens Armee hat in Rio de Janeiro mindestens 13 Menschen getötet. Bei dem Einsatz gegen Drogenbanden waren mehr als 4000 Soldaten im Dienst, zwei von ihnen wurden erschossen. Mehrere Waffen und knapp eine halbe Tonne Drogen wurden sichergestellt. Das Militär unterstützt die Polizei in Rio seit Februar dieses Jahres. Menschenrechtsorganisationen werfen den Sicherheitskräften vor, gewalttätig und mit Tötungsabsicht gegen mutmaßliche Kriminelle in Armenvierteln vorzugehen. Im Durchschnitt erschießen Uniformierte nach offiziellen Angaben jeden Tag drei Menschen.

 

Zehn Tote nach Sturzflut in Kalabrien

Bei einer Sturzflut in einer Schlucht in Süditalien sind mindestens zehn Wanderer ums Leben gekommen. Nach Angaben des italienischen Zivilschutzes wurden sechs Menschen verletzt, mindestens drei werden noch vermisst. 23 Menschen konnten demnach gerettet werden. Das Unglück ereignete sich in der Raganello-Schlucht im Nationalpark Pollino in Kalabrien. Starker Regen hatte den Fluss in der Schlucht anschwellen lassen. Ein Augenzeuge sprach von einer wahren Lawine aus Wasser, die unerwartet über die Gruppe hereingebrochen sei.

 

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