21.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 21.06.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

21.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 21.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

Bericht: Trump genehmigte Militärschläge gegen Iran und stoppte sie dann

US-Präsident Donald Trump soll nach dem Abschuss einer US-Drohne Vergeltungsschläge gegen den Iran genehmigt, diese dann aber abgeblasen haben. Militärflugzeuge seien bereits in der Luft gewesen und Schiffe in Position, berichten die "New York Times" und andere Medien unter Berufung auf Regierungsvertreter. Es seien aber noch keine Raketen abgefeuert worden, als der Rückzugsbefehl gekommen sei. Die gebilligten Militärschläge hätten einer Reihe von iranischen Zielen gegolten, etwa Radar- und Raketenstellungen. Der Grund für die Kehrtwende sei ebenso unklar wie die Möglichkeit einer Wiederholung, hieß es.

 

Xi und Kim betonen Anstrengungen für Frieden in der Region

Chinas Präsident Xi Jinping und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un haben in Pjöngjang eine Vertiefung der Beziehungen zwischen ihren Ländern vereinbart. Laut chinesischen und nordkoreanischen Berichten betonten beide Politiker die Bedeutung der Verbindung für den Frieden angesichts der "ernsthaften und komplizierten" internationalen Lage. Xi sagte, man sei sich einig, dass eine politische Lösung der Atomfrage auf der koreanischen Halbinsel zwangsläufig sei und an Friedensgesprächen festgehalten werden solle. Beobachter sehen Xis Besuch in Zusammenhang mit den US-Bemühungen um eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel.

 

EU-Gipfel zerstritten über Klimaziel und Personalpaket

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich auf ihrem Gipfel in Brüssel nicht auf die Besetzung der Top-Posten in der EU einigen können. Es werde daher am 30. Juni einen weiteren Gipfel geben, teilte Ratspräsident Donald Tusk mit. Neue Ziele im Kampf gegen den Klimawandel wird sich die EU vorerst nicht setzen. Die Festlegung, bis 2050 die Wirtschaft "klimaneutral" zu machen, wurde nach stundenlangen Verhandlungen aus der Gipfelerklärung gestrichen. Die EU-Sanktionen gegen Russland wurden hingegen um weitere sechs Monate verlängert.

 

US-Senat widersetzt sich Rüstungsdeals

Der US-Senat hat gegen Pläne von US-Präsident Donald Trump gestimmt, weitere Rüstungsgüter an Saudi-Arabien und andere arabische Verbündete zu verkaufen. Die Kongresskammer in Washington blockierte zumindest vorläufig 22 Waffenlieferungen im Gesamtvolumen von 8,1 Milliarden Dollar. Sie wollten damit ihre Verärgerung über Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien zum Ausdruck bringen, erklärten auch Senatoren aus Trumps eigener Partei. Mittels seines Vetorechts kann sich der US-Präsident allerdings über den Beschluss hinwegsetzen.

 

Finalisten im Kampf um May-Nachfolge stehen fest

Im Rennen um die Nachfolge der britischen Premierministerin Theresa May tritt Außenminister Jeremy Hunt gegen den haushohen Favoriten Boris Johnson an. Hunt erhielt bei der fünften und letzten Abstimmungsrunde in der Tory-Fraktion am Donnerstagabend 77 von 313 Stimmen. Er setzte sich damit gegen Umweltminister Michael Gove durch, der zwei Stimmen weniger bekam. Johnson lag mit 160 Stimmen erneut weit vor seinen Konkurrenten. Das letzte Wort haben nun die Mitglieder der Konservativen Partei. Sie entscheiden bis Ende Juli, wer den Parteivorsitz übernimmt und damit auch neuer Regierungschef wird.

 

Etliche Verletzte bei Protesten in Georgien

Aus Empörung über die Ansprache eines russischen Abgeordneten im georgischen Parlament haben Tausende Demonstranten versucht, das Gebäude in der Hauptstadt Tiflis zu stürmen. Einsatzkräfte der Polizei drängten die Demonstranten zurück und setzten dabei Tränengas und Gummigeschosse ein. Laut Agenturberichten wurden mehr als 50 Menschen verletzt. Georgiens Opposition befürchtet, dass Russland an Einfluss in der Ex-Sowjetrepublik gewinnen könnte. Das Verhältnis zum großen Nachbarland gilt als zerrüttet.

 

Nigeria wartet auf deutsche Fußball-Frauen

Die deutsche Frauen-Nationalelf trifft im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft auf Nigeria. Die Entscheidung über den Gegner in der ersten K.-o.-Runde fiel erst am späten Donnerstagabend nach Abschluss der Vorrunde. "Wir wissen, dass da ein Brocken auf uns zukommt", sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg wörtlich. Gastgeber Frankreich muss in der Runde der letzten 16 gegen Mitfavorit Brasilien antreten.

 

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