21.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 21.05.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

21.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 21.05.2020 – langsam gesprochen als MP3

Neun Milliarden Euro zur Rettung der Lufthansa

Für die schwer angeschlagene Lufthansa zeichnet sich ein milliardenschweres Rettungspaket ab. Kanzlerin Angela Merkel sagte bei einer Pressekonferenz, es sei "in Kürze mit einer Entscheidung zu rechnen". Der Luftfahrt-Konzern bestätigte, das noch nicht final vereinbarte Rettungspaket sehe Stabilisierungsmaßnahmen im Umfang von bis zu neun Milliarden Euro vor, davon drei Milliarden als KfW-Darlehen. Hinzu komme eine direkte Beteiligung des Staates von 20 Prozent sowie eine Wandelanleihe im Wert von fünf Prozent plus einer Aktie. Der Bund werde im Aufsichtsrat über zwei Mandate vertreten sein.

 

USA liefern Torpedos nach Taiwan

Kurz nach der Vereidigung von Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen hat die US-Regierung die Genehmigung eines neuen Rüstungsdeals mit Taipeh bekanntgegeben. Geliefert werden 18 schwere Torpedos zum Preis von insgesamt 180 Millionen Dollar (164 Millionen Euro), wie das Außenministerium in Washington mitteilte. Die Torpedos des Typs MK-48 können von U-Booten aus abgefeuert werden. Das Rüstungsgeschäft dürfte die auch durch die Corona-Pandemie gestörten Beziehungen zwischen den USA und China zusätzlich belasten. Peking betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und strebt eine Wiedervereinigung an.

 

Europäer dürfen weiterhin nicht in die USA einreisen

Die USA wollen am Einreisestopp für Europäer bis auf weiteres festhalten. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, erklärte, dass das vorrangige Anliegen des Präsidenten die Sicherheit der Amerikaner sei. Diese Reisebeschränkungen hätten Leben gerettet. Reisende aus dem Schengenraum, Großbritannien und Irland dürfen somit weiter nicht in die USA einreisen. Trotzdem zieht US-Präsident Donald Trump offenbar in Erwägung, den für Juni geplanten G7-Gipfel doch real in Camp David stattfinden zu lassen und ihn nicht per Videokonferenz abzuhalten.

 

Spanien verlängert Ausnahmezustand um zwei Wochen

Trotz des heftigen Widerstands der Opposition hat das Parlament in Spanien den Ausnahmezustand wegen der Corona-Pandemie zum fünften Mal verlängert. Die Abgeordneten in Madrid nahmen den entsprechenden Antrag der linken Minderheitsregierung unter Ministerpräsident Pedro Sánchez mit knapper Mehrheit an. Der bereits seit Mitte März bestehende Notstand samt strenger Ausgehbeschränkungen gilt nun bis zum 6. Juni. Kurz nach der Abstimmung protestierten Hunderte Menschen in mehreren Städten dagegen. Sie skandierten "Freiheit" und schlugen auf Töpfe ein.

 

Das neuartige Coronavirus breitet sich in Brasilien immer rasanter aus

Brasilien hat erstmals fast 20.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden registriert. Das Gesundheitsministerium in Brasília meldete außerdem 888 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Insgesamt haben sich in dem einwohnerreichsten Land Lateinamerikas bislang mehr als 290.000 Menschen nachweislich infiziert. Fast 19.000 Menschen sind mit oder an COVID-19 gestorben. Dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wird vorgeworfen, die Corona-Krise in seinem Land herunterzuspielen und sich nicht genügend für den Schutz der Bevölkerung einzusetzen.

 

Schwerste Zerstörung durch Zyklon "Amphan"

Der Zyklon "Amphan" ist in der Grenzregion zwischen Indien und Bangladesch auf Land getroffen und hat eine Schneise der Zerstörung hinterlassen. Starke Winde und schwerste Regenfälle verwüsteten Küstendörfer und Städte. Laut Medienberichten rollte eine Sturmflut mehrere Kilometer landeinwärts. Nach ersten Berichten kamen mindestens 22 Menschen ums Leben. "Die Situation ist besorgniserregender als die Coronavirus-Pandemie. Wir wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen", sagte die Regierungschefin des indischen Bundesstaates Westbengalen, Mamata Banerjee.

 

Ein "Picasso" für 100 Euro in Paris verlost

In der französischen Hauptstadt ist das Stillleben "Nature Morte" des spanischen Malers Pablo Picasso aus dem Jahr 1921 verlost worden. Das Auktionshaus Christie's übertrug die Aktion zugunsten von Projekten der Hilfsorganisation Care in Afrika live. Insgesamt wurden laut den Veranstaltern gut 51.000 Lose à 100 Euro verkauft und somit etwas mehr als 5,1 Millionen Euro eingenommen. Der "Picasso" ging an eine Italienerin, die das Gewinnlos als Geschenk erhalten hatte. Der bisherige Besitzer des Gemäldes, der Kunstsammler David Nahmad, bekommt von dem Erlös eine Million Euro.

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