21.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 21.05.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

21.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 21.05.2019 – langsam gesprochen als MP3

Österreichs Kanzler Kurz droht Misstrauensantrag im Parlament

Die sogenannte Ibiza-Affäre hat Österreich in eine schwere Staatskrise getrieben. Alle Minister der rechtspopulistischen FPÖ werden ihre Ämter niederlegen, wie die Partei mitteilte. Sie reagierte damit auf die vorherige Ankündigung des konservativen Kanzlers Sebastian Kurz, den Bundespräsidenten um die Entlassung des umstrittenen Innenministers Herbert Kickl zu bitten. Kurz muss zudem mit einem Misstrauensantrag im Parlament rechnen, den die FPÖ und die oppositionellen Sozialdemokraten möglicherweise unterstützen würden.

 

Iran erhöht seine Uran-Produktion um das Vierfache

Nach der Aussetzung von Teilen des internationalen Atomabkommens fährt der Iran die Uran-Anreicherung hoch. Der Prozess sei bei schwach angereichertem Material vervierfacht worden, teilte die iranische Atomorganisation mit. Unklar ist, ob der Iran damit nun über mehr Uran als die ihm im Vertrag zugestandenen 300 Kilogramm verfügt. In der Vereinbarung war zudem ein Anreicherungsgrad von etwa 3,67 Prozent zugelassen. Für Kernwaffen werden 90 Prozent benötigt.

 

Trump verhindert Aussage seines Ex-Beraters vor dem US-Kongress

US-Präsident Donald Trump blockiert die Aussage eines früheren Beraters vor dem US-Kongress. Der Justizausschuss wollte den ehemaligen Rechtsberater Don McGahn an diesem Dienstag zu den Russland-Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller befragen. Das Weiße Haus teilte jedoch mit, man habe McGahn angewiesen, dem nicht Folge zu leisten. Zur Begründung sagte Trumps Sprecherin, Sarah Sanders, man folge der rechtlichen Einschätzung des Justizministeriums, wonach McGahn nicht zu einer solchen Aussage gezwungen werden könne.

 

Venezuelas Machthaber Maduro will ein neues Parlament wählen lassen

Im Machtkampf in Venezuela hat sich Präsident Nicolas Maduro für vorgezogene Parlamentswahlen ausgesprochen. Auf Twitter kündigte Maduro an, er wolle eine neue Abstimmung, um zu zeigen, wer mehr Rückhalt in der Bevölkerung genieße. Die Opposition um ihren Anführer Juan Guaidó hatte 2015 die Wahlen zur Nationalversammlung gewonnen und ist bis Ende 2020 gewählt. Guaidó wies Maduros Vorschlag zurück und bekräftigte seine Forderung nach einem Ende von dessen "widerrechtlicher Herrschaft". Maduro war vor einem Jahr in höchst umstrittenen Präsidentenwahlen für eine zweite Amstzeit gewählt worden.

 

Indonesiens Präsident Joko Widodo kann weiterregieren

Fünf Wochen nach der Präsidentschaftswahl in Indonesien ist Amtsinhaber Joko Widodo offiziell zum Sieger erklärt worden. Nach Angaben der Wahlkommission erhielt der 57-Jährige rund 55,5 Prozent der Wählerstimmen. Sein Herausforderer Prabowo Subianto kam demnach auf 44,4 Prozent. Indonesien ist die drittgrößte Demokratie der Welt. In dem südostasiatischen Land waren mehr als 154 Millionen Bürger aufgefordert, ihre Stimme abzugeben. Das Wahlergebnis wurde aus Sorge vor Unruhen ohne vorherige Ankündigung bekanntgegeben.

 

Trauer um Niki Lauda

Formel-1-Legende Niki Lauda ist tot. Der dreifache Weltmeister aus Österreich starb im Alter von 70 Jahren, wie seine Familie bestätigte. Lauda hatte sich im August vergangenen Jahres einer Lungentransplantation unterziehen müssen. Das Organ war bereits durch seinen schweren Unfall 1976 auf dem Nürburgring vorgeschädigt. Seit dem Unglück litt Lauda, der sich später als Flug-Unternehmer einen Namen machte, an diversen gesundheitlichen Problemen.

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