21.01.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 21.01.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

21.01.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:38

Nachrichten von Donnerstag, 21.01.2021 – langsam gesprochen als MP3

Neue US-Regierung leitet Abkehr von Trumps Politik ein

Der neue US-Präsident Joe Biden hat seine ersten Erlasse unterschrieben, um politische Entscheidungen seines Vorgängers Donald Trump rückgängig zu machen. Zu den insgesamt 15 Schriftstücken gehört die Rückkehr der USA zum Pariser Klimaabkommen. Der Demokrat stoppte die Öl- und Gaserschließung in einem Naturschutzgebiet in Alaska und die Keystone-XL-Pipeline nach Kanada. Er entzog dem Bau der Grenzmauer zu Mexiko die juristische Grundlage, verfügte ein Ende des Einreiseverbotes für Menschen aus überwiegend islamischen Staaten und stoppte den Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation WHO.

 

Glückwünsche aus aller Welt für Biden und Harris

Staats- und Regierungschefs aus aller Welt haben US-Präsident Joe Biden zu seiner Amtseinführung gratuliert. Zugleich äußerten viele, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel, NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und Großbritanniens Premier Boris Johnson, ihre Freude auf die Zusammenarbeit mit Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris. EU-Ratspräsident Charles Michel erklärte, es sei Zeit, zum "gesunden Menschenverstand" zurückzukehren. Papst Franziskus appellierte an Biden, er möge sich für Gerechtigkeit und Freiheit in der Gesellschaft einsetzen.

 

Demokraten übernehmen Kontrolle im US-Senat

Die neue US-Vizepräsidentin, die Kraft ihres Amtes zugleich Vorsitzende des Senats ist, hat die neuen demokratischen Senatoren vereidigt. Kamala Harris nahm den beiden Siegern der Senats-Stichwahlen im Bundesstaat Georgia, Raphael Warnock und Jon Ossoff, den Eid ab. Damit stellen die Demokraten 50 Senatoren, genauso viele wie die Republikaner. Weil Harris bei Patt-Situationen aber mit ihrer Stimme den Ausschlag geben kann, kontrollieren die Demokraten fortan die Kongresskammer. Vereidigt wurde auch Senator Alex Padilla, der als Nachrücker den freigewordenen Senatssitz von Harris übernimmt.

 

Johnson entsetzt über Corona-Todeszahlen in Großbritannien

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich schockiert über den neuen Höchststand bei den Todesfällen in Verbindung mit dem Coronavirus geäußert. Großbritannien hatte am Mittwoch 1820 Personen gemeldet, die innerhalb eines Tages mit oder an COVID-19 gestorben waren. Erst am Dienstag war mit 1610 Toten ein Höchststand registriert worden. Die Zahlen seien entsetzlich, sagte Johnson dem Sender Sky News. In einer Videobotschaft bereitete er das Land auf Schlimmeres vor. Er fürchte, dass die Todeszahlen wegen der ansteckenderen Virus-Variante in den kommenden Wochen weiter steigen werden.

 

Brexit behindert die Versorgung in Nordirland

In Nordirland läuft die Lebensmittelversorgung nicht rund. Die irische Regierung macht dafür den britischen EU-Ausstieg verantwortlich. Die Regelungen nach dem Brexit-Vollzug zum Jahreswechsel sähen Kontrollen für Güter vor, die aus Großbritannien nach Nordirland kämen, sagte Außenminister Simon Coveney. Das ziehe Störungen nach sich. Vor Weihnachten seien alle Supermarktregale voll gewesen, jetzt gebe es Probleme bei den Lieferketten. Das ist eindeutig ein Brexit-Problem, sagte der irische Minister.

 

ISS-Besatzung braucht Sauerstoff und Lebensmittel

Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS kämpft mit zahlreichen Technikproblemen. Neben einer Klimaanlage ist auch die Sauerstoff-Aufbereitung erneut ausgefallen. Dies ist seit Oktober schon sieben Mal passiert. Außerdem suchen die Raumfahrer noch immer ein Leck, aus dem Luft entweicht. Und weil im Dezember ein Versorgungsflug verschoben wurde, sind die Lebensmittel für die Kosmonauten knapp, weshalb die amerikanischen Astronauten ihre Mahlzeiten nun mit ihren russischen Kollegen teilen. Auf der Station in rund 400 Kilometern Höhe halten sich derzeit sieben Menschen auf.

 

FC Schalke unterliegt dem 1. FC Köln

In der Fußball-Bundesliga hat Schalke mit 1:2 gegen Köln verloren. Leipzig hat Berlin 1:0 geschlagen. Freiburg und Frankfurt trennten sich 2:2 unentschieden. Augsburg musste sich Tabellenführer Bayern mit 0:1 geschlagen geben und Bielefeld besiegte Stuttgart 3:0. Nach den Spielen von Mittwoch steht fest, dass Schalke zum Abschluss der Hinrunde Schlusslicht der Bundesliga bleibt. Im spanischen Fußballpokal hat sich Real Madrid blamiert. Die Königlichen verloren gegen den Drittligisten CD Alcoyano nach Verlängerung 1:2 und sind damit in der dritten Pokalrunde ausgeschieden.

 

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