20.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 20.11.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

20.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:48

Nachrichten von Freitag, 20.11.2020 – langsam gesprochen als MP3

Merkel setzt auf zügige Impfstoff-Zulassung

Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen machen Hoffnungen auf eine schnelle Zulassung eines Corona-Impfstoffes. Merkel rechnet damit schon im Dezember oder - so wörtlich - "sehr schnell nach der Jahreswende", wie sie nach Video-Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs sagte. Die Impfstoffe von Biontec/Pfizer sowie von Moderna könnten, wenn alles problemlos weitergehe, schon in der zweiten Dezemberhälfte eine bedingte Marktzulassung bekommen, ergänzte von der Leyen. Zudem wollen die EU-Staaten gemeinsame Standards für schnelle Antigen-Tests festlegen.

 

Mehr als 400 Millionen Kinder leben in Konfliktgebieten

Fast jedes fünfte Kind auf der Welt wächst laut der Hilfsorganisation Save the Children in einem bewaffneten Konflikt auf. 426 Millionen Mädchen und Jungen waren im vergangenen Jahr von kriegerischer Gewalt in ihrer Umgebung betroffen, wie aus einem aktuellen Bericht der Organisation hervorgeht. Die gefährlichsten Staaten für Kinder waren demnach Afghanistan, die Demokratische Republik Kongo, Irak, Jemen, Mali, Nigeria, Somalia, Sudan, Südsudan, Syrien und die Zentralafrikanische Republik. Save the Children forderte die Staatengemeinschaft auf, den Handel mit Explosivwaffen einzuschränken.

 

Biden gewinnt Neuauszählung in Georgia

Der örtliche Wahlleiter hat erneut bestätigt, dass der Demokrat Joe Biden bei der US-Präsidentschaftswahl auch in Georgia gewonnen hat. Das habe eine Neuauszählung der Stimmen von Hand ergeben, die wegen des knappen Ergebnisses von den Behörden des US-Bundesstaates angeordnet worden war. Die ursprüngliche maschinelle Stimmauszählung habe den Gewinner der Wahl korrekt wiedergegeben, teilte Wahlleiter Brad Raffensperger mit. Weil Bidens Vorsprung nach wie vor sehr knapp sei, könne US-Präsident Donald Trump jedoch eine erneute Neuauszählung beantragen.

 

Deutschland will Menschen in Äthiopien helfen

Wegen der andauernden Kämpfe in der abtrünnigen Region Tigray hat die Bundesregierung Äthiopien weitere fünf Millionen Euro für humanitäre Hilfe zugesagt. Das Geld solle eingesetzt werden, um Menschen zu versorgen, die ihre Häuser verloren haben oder auf der Flucht seien, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas. Gleichzeitig forderte er einen politischen Reformkurs für Äthiopien. Anfang des Monats hatte sich nach monatelangen Spannungen ein bewaffneter Konflikt zwischen der Regierung und der Volksbefreiungsfront der Region Tigray entzündet. Zehntausende Bewohner sind deshalb auf der Flucht.

 

Stuart erhält Booker-Preis 2020

Der renommierte britische Booker-Literaturpreis geht in diesem Jahr an Douglas Stuart. Der in New York lebende schottische Autor wird für sein Erstlingswerk "Shuggie Bain" geehrt. Darin geht es um einen Jungen, der in den 1980er-Jahren mit seiner verarmten, alkoholabhängigen Mutter in Glasgow lebt. Der Roman sei "gewagt, erschreckend und lebensverändernd", heißt es in der Laudatio der Jury. Wegen der Corona-Pandemie fand die Preisverleihung an Stuart am Donnerstagabend in London per Videoübertragung statt. Der Booker-Preis ist mit umgerechnet knapp 56.000 Euro dotiert.

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