20.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 20.11.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

20.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:25

Nachrichten von Mittwoch, 20.11.2019 – langsam gesprochen als MP3

China wirft den USA Einmischung vor

Die chinesische Regierung hat die USA scharf kritisiert. Hintergrund sind neue Gesetze, die jetzt auch vom Senat in Washington angenommen wurden und mit denen die US-Regierung die Demokratiebewegung in Hongkong unterstützen kann. Die "Menschenrechts- und Demokratieverordnung" sieht vor, dass US-Präsident Trump Sanktionen gegen Personen verhängt, die für Menschenrechtsverletzungen in Hongkong verantwortlich sind. Die USA werden zudem kein Tränengas und keine Wasserwerfer mehr nach Hongkong exportieren. Chinas Regierung nannte die Gesetze eine "unverhohlene Einmischung in innere Angelegenheiten".

 

Luftangriffe auf syrische Hauptstadt Damaskus

Rund um die syrische Hauptstadt Damaskus sind mehrere Explosionen zu hören gewesen. Örtliche Medien berichteten, dass die syrische Luftabwehr dabei "mehrere Ziele" beschossen und getroffen habe. Genauere Angaben lagen zunächst nicht vor. Erst in der Nacht zum Dienstag waren in der Nähe des Flughafens der Hauptstadt Damaskus Explosionen zu hören gewesen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, Israels Armee habe fünf Raketen auf den Süden von Damaskus abgefeuert. Einige seien abgefangen worden.

 

Schlichtung bei der Lufthansa geplatzt

Bei der Lufthansa ist die erst kürzlich vereinbarte umfassende Schlichtung für die Flugbegleiter vorerst geplatzt. Das Unternehmen zog seine Zustimmung mit der Begründung zurück, die Gewerkschaft UFO habe sich nicht eindeutig und unbefristet zu einem Streikverzicht auch bei den Lufthansa-Töchtern bereit erklärt. Man halte aber weiterhin an einer sogenannten „kleinen Schlichtung“ fest. UFO hatte höhere Zulagen für die Flugbegleiter und Wechselmöglichkeiten für Saisonkräfte in reguläre Arbeitsverhältnisse gefordert. Die Gewerkschaft kündigte an, die neue Situation zunächst intern zu bewerten.

 

Heftiger Schlagabtausch bei TV-Debatte im britischen Wahlkampf

In der ersten TV-Debatte im britischen Wahlkampf haben sich Premierminister Boris Johnson von den Konservativen und Jeremy Corbyn von der Labour-Partei heftig attackiert. Johnson griff seinen Kontrahenten immer wieder scharf wegen dessen Versprechen eines zweiten Brexit-Referendums an. Johnson fragte Corbyn immer wieder, ob er für den Verbleib oder den Austritt werben werde. Corbyn will sich aber nicht festlegen. Die Labour-Partei will die Briten in einem Referendum vor die Wahl zwischen einem Brexit mit enger Bindung an die EU und dem Verbleib in der Staatengemeinschaft stellen.

 

Großteil der afghanischen Kinder lebt in Angst

Ein Großteil der Kinder in Afghanistan ist laut einem Bericht der Organisation "Save the Children" direkt vom Konflikt im Land betroffen. In einer Befragung der Organisation gaben zwei Drittel der Eltern an, dass ihre Kinder Angst hätten, zum Beispiel auf ihrem Schulweg Opfer von Explosionen, Entführungen oder anderen Formen extremer Gewalt zu werden. Afghanische Kinder fühlen sich demnach neben dem Schulweg vor allem auf Marktplätzen und in der Nähe von Regierungsgebäuden oder Kontrollpunkten unsicher. Nur 30 Prozent der Kinder fühlten sich in der Schule sicher, so der Bericht weiter.

 

25 Migranten in Kühlcontainer auf Fähre entdeckt

25 Migranten sind in einem Kühlcontainer auf einer dänischen Frachtfähre gefunden worden. Das teilte die Polizei der niederländischen Stadt Rotterdam mit. Das Schiff war auf dem Weg vom niederländischen Hafen Vlaardingen bei Rotterdam ins englische Felixstowe gewesen, drehte nach der Entdeckung aber um. Spürhunde suchten nach der Rückkehr nach Vlaardingen nach weiteren Personen. Der Lkw wurde beschlagnahmt, der Fahrer festgenommen. Zunächst war noch unklar, ob er von den Migranten wusste.

 

Hitlers Geburtshaus wird Polizeistation

Das Geburtshaus von Adolf Hitler in Braunau am Inn soll künftig von der Polizei genutzt werden. Nach jahrelangem Streit hat das jetzt das österreichische Innenministerium entschieden. Innenminister Wolfgang Peschorn sagte, es solle ein klares Signal gesetzt werden, dass das Gebäude niemals ein Ort zum Gedenken an den Nationalsozialismus sein werde. Der deutsche Diktator Adolf Hitler war 1889 in dem Haus geboren worden und hatte dort seine ersten Lebensmonate verbracht. Das Haus ist seit Anfang 2017 im Besitz der Republik Österreich.

 

Deutsche Fußball-Nationalmannschaft gewinnt gegen Nordirland

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation den ersehnten Gruppensieg geschafft - vor dem Erzrivalen Niederlande - und löst das Ticket für die Europameisterschaft 2020. Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw siegte zum Abschluss gegen Nordirland mit 6 zu 1 Toren. Drei Tore schoß der Münchner Serge Gnabry. Mit dem Sieg sicherte sich die deutsche Fußballelf zudem einen Platz in Topf 1 bei der Endrundenauslosung am 30. November in Bukarest.

 

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