20.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 20.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

20.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:03

Nachrichten von Freitag, 20.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Hunderttausende Aktivisten in Australien machen Anfang bei weltweitem Klimastreik

An dem globalen Klimastreik haben sich in Australien nach Angaben der Veranstalter mindestens 300.000 Menschen beteiligt. Dies seien doppelt so viele wie beim vorherigen Protestmarsch, schrieben die Aktivisten von Fridays for Future. Weltweit erwartet die Jugendbewegung Fridays for Future mehrere Hunderttausend Teilnehmer, wenn nicht Millionen. Allein in Deutschland sind in Dutzenden Städten mehr als 500 Aktionen und Demonstrationen angemeldet. Für die damit beginnende internationale Streikwoche haben Aktivisten Proteste in mehr als 2600 Städten in fast 160 Staaten angekündigt.

 

Koalition ringt nach Nachtsitzung weiter um Klimapaket

Bei den Verhandlungen der großen Koalition über ein Klimaschutzpaket zeichnet sich auch nach einer Nachtsitzung keine rasche Einigung ab. In Koalitionskreisen hieß es, dass die Sitzung des Klimakabinetts auf 13 Uhr verschoben werde. Die Spitzen von CDU, CSU und SPD beraten seit Donnerstagabend im Kanzleramt über ein Maßnahmenbündel, das den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) deutlich verringern soll. Einer der Hauptstreitpunkte ist, in welcher Form ein CO2-Preis für die Bereiche Verkehr und Gebäude eingeführt werden soll, ob durch eine Steuer oder ein Emissions-Handelssystem.

 

Bundeswehr-Jet verliert zwei Tanks in der Luft

Ein Kampfflugzeug der Bundeswehr hat bei einem Übungsflug in Schleswig-Holstein zwei Tanks verloren. Ein Sprecher der Luftwaffe sagte, es habe sich um zwei Zusatztanks gehandelt, die zu dem Zeitpunkt leer gewesen seien. Einer der Tanks wurde auf einem Feld im Kreis Ostholstein gefunden. Nach dem anderen wird noch gesucht. Der Bundeswehr-Jet war zusammen mit einem weiteren Flieger auf dem Rückweg von einer Übung. Beide Jets gehören zum Fliegerhorst Schleswig in Jagel. Warum sich die Tanks lösten, ist noch unklar.

 

Deutscher UN-Vorstoß für Waffenruhe in Syrien scheitert

Der Vorstoß Deutschlands für eine Waffenruhe im syrischen Idlib ist im Weltsicherheitsrat gescheitert. Neben dem Vertreter Moskaus legte auch China ein Veto ein gegen den entsprechenden Resolutionsentwurf. Die angestrebte Entschließung sollte für eine Beruhigung der Gewalt in der letzten großen Rebellenhochburg in Syrien sorgen. Russland ist einer der wichtigsten Verbündeten von Syriens Machthaber Baschar al-Assad. Dieser hatte Ende April - unterstützt von der russischen Luftwaffe - eine große Offensive gegen Rebellen in Idlib gestartet.

 

Forscher: Pestizide mögliche Ursache für kranke Diplomaten in Kuba

Mysteriöse gesundheitliche Beschwerden von kanadischen und US-Diplomaten in Kuba wurden möglicherweise durch Pestizide verursacht. Das geht aus einer Studie der Dalhousie University für das kanadische Außenministerium hervor. In Havanna lebende Diplomaten hatten ab 2016 über Kopfschmerzen, Hörverlust, Schwindel und Übelkeit geklagt. Experten hatten mögliche "Akustik-Attacken" hinter den Beschwerden vermutet. Nun vermuten die Wissenschaftler, dass in Pestiziden enthaltene Nervengifte verantwortlich sein könnten. Kuba sei rigoros gegen Moskitos vorgegangen, die das Zika-Virus transportieren.

 

Kuba führt wegen Spritmangels wieder Ochsen auf den Feldern ein

Aus Mangel an Kraftstoff sollen in Kuba wieder Ochsen in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Beschlossen wurde der Gebrauch von rund 4000 Ochsengespannen beim Anbau von Zuckerrohr und anderen Lebensmitteln. Außerdem soll weniger Dünger importiert werden, stattdessen sollten Nebenprodukte der Zuckerherstellung benutzt werden. Der Staatschef Kubas, Miguel Díaz-Canel, hatte eine Woche zuvor Kraftstoffengpässe, vor allem beim Diesel, angekündigt. Er machte verschärfte Sanktionen der USA dafür verantwortlich.

 

Mehr als 500 Fälle von Lungenerkrankung nach E-Zigaretten in den USA

In den USA ist die Zahl von Lungenerkrankungen nach dem Konsum von E-Zigaretten gestiegen. Mittlerweile geht man von 530 Fällen aus, wie die US-Gesundheitsbehörde CDC mitteilte. Sieben Patienten starben. Mehr als die Hälfte der Betroffenen ist jünger als 25, drei Viertel der Erkrankten sind Männer. Die US-Behörden warnten erneut alle Nutzer von E-Zigaretten vor möglichen Lungenschäden. Bisher ist weiter unklar, welche Substanzen für die Erkrankungen verantwortlich sind. In Deutschland oder Europa ist bislang kein ähnlicher Anstieg von Krankheitsfällen bekannt.

 

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