20.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 20.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

20.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:08

Nachrichten von Dienstag, 20.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

Johnson wirbt für Nachverhandlungen beim Brexit

Der britische Premierminister Boris Johnson hat in einem Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk abermals Änderungen am EU-Austrittsabkommen verlangt. Ziel müsse es sein, die Backstop-Regelung aus der Vereinbarung zu streichen. Bis zum Ende einer Übergangsperiode sollen stattdessen "alternative Vereinbarungen" getroffen werden, schreibt Johnson. Wie diese aussehen könnten, ließ er allerdings offen. Der Backstop sieht vor, dass Großbritannien so lange Teil einer Zollunion mit der EU bleiben soll, bis eine Lösung gefunden ist, um Grenzkontrollen zwischen Irland und Nordirland überflüssig zu machen.

 

Epstein verfasste Testament

Der wegen Sexualverbrechen angeklagte Multimillionär Jeffrey Epstein hat einem Medienbericht zufolge zwei Tage vor seinem Suizid ein Testament aufgesetzt. Darin habe er sein Vermögen in Höhe von 578 Millionen Dollar einem Treuhandfonds übertragen, schreibt die "New York Post". Unklar ist, wer davon profitiert. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg News könnte es für mutmaßliche Missbrauchsopfer schwerer werden, Schadenersatz einzuklagen. Epstein war am 10. August tot in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden worden. Nach Angaben des Justizministeriums beging er Selbstmord.

 

Feuersturm auf Gran Canaria

Der Waldbrand auf der spanischen Kanareninsel Gran Canaria ist außer Kontrolle geraten. Die Flammen schlagen bis zu 50 Meter hoch, teilte der Inselrat mit. 9000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Naturschützer stufen den Brand als Umwelt-Tragödie ein. Das Feuer habe den als "grüne Lunge der Insel" bekannten Naturpark Tamadaba erreicht, sagte Lourdes Hernández von der Umweltorganisation WWF. Seit Samstag hat das Feuer rund 6000 Hektar Land zerstört. Die enorm hohen Flammen machen es den Einsatzkräften nach eigenen Angaben an manchen Stellen unmöglich, zu dem Feuer vorzudringen.

 

Twitter und Facebook werfen China Manipulationskampagne vor

Twitter und Facebook haben China vorgeworfen, über die Online-Plattformen gezielt Stimmung gegen die Demokratiebewegung in Hongkong zu machen. Twitter habe eine "staatlich unterstützte" Informationskampagne gegen die Protestbewegung aufgedeckt, heißt es. Zahlreiche Nutzerkonten hätten falsche Botschaften über die Proteste in Hongkong verbreitet. Deswegen seien 936 Konten gesperrt worden. Facebook erklärte ebenfalls, mehrere Seiten, Gruppen und Nutzerkonten gesperrt zu haben. Nachforschungen hätten ergeben, dass es Verbindungen zur chinesischen Regierung gebe.

 

Auftrag für nächste US-Mondlande-Mission geht nicht an SpaceX

Die erste Landung eines US-Raumfahrzeugs auf dem Mond seit fast 50 Jahren soll durch "Vulcan"-Raketen der United Launch Alliance ermöglicht werden. Das Gemeinschaftsunternehmen von Boeing und Lockheed Martin schlug im Rennen um den Auftrag das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk. Der Start soll im Sommer 2021 erfolgen. Die Raketentriebwerke von "Vulcan" werden von Blue Origin gefertigt, dem Raumfahrtunternehmen des Amazon-Gründers Jeff Bezos. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump will bis 2024 wieder Astronauten auf dem Mond landen lassen.

 

Mindestens 13 Tote bei Busunglück in Laos

Bei einem Busunglück in Laos sind nach Informationen chinesischer Staatsmedien mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Zwei Menschen werden noch vermisst. Zudem gab es 29 Verletzte, berichtete Chinas Staatssender CGTN. 44 der 46 Insassen waren Chinesen. Das Unglück ereignete sich, als der Bus zwischen der laotischen Hauptstadt Vientiane und dem nördlichen Touristenzentrum Luang Prabang von der Straße abkam.

 

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