20.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 20.07.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

20.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:25

Nachrichten von Dienstag, 20.07.2021 – langsam gesprochen als MP3

Raketeneinschläge nahe dem Präsidentenpalast in Kabul

In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mehrere Raketen in der Nähe des Präsidentenpalastes eingeschlagen. Live-Aufnahmen eines Fernsehsenders zeigten, wie dies während der Gebete anlässlich des Beginns des muslimischen Festes Eid al-Adha geschah. Staatschef Aschraf Ghani und andere Gläubige in seiner Umgebung setzten ihre Gebete trotz mehrerer lauter Explosionen fort. Berichte über mögliche Verletzte oder die Verantwortlichen gibt es bislang nicht. Im Gegensatz zu früheren Jahren haben die Taliban in diesem Jahr keine begrenzte Waffenruhe anlässlich des Opferfestes ausgerufen. 

 

Haftstrafe nach Sturm auf das US-Kapitol

Gut ein halbes Jahr nach dem Sturm auf das US-Kapitol ist erstmals ein Beteiligter an den Randalen zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt worden. Ein Gericht in Washington verhängte eine achtmonatige Gefängnisstrafe gegen einen 38-Jährigen aus Florida, der mit hunderten radikalen Anhängern des früheren US-Präsidenten Donald Trump im Januar das Kongressgebäude gestürmt hatte. Er war im Februar nach einer Anzeige verhaftet worden.

 

Regierungsbildung in Haiti offenbar abgeschlossen

Zwei Wochen nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse wird in dem Karibikstaat an diesem Dienstag eine neue Regierung gebildet. Zum neuen Ministerpräsidenten werde Ariel Henry ernannt, verlautete aus Regierungskreisen. Interims-Ministerpräsident Claude Joseph werde auf seinen bisherigen Posten als Außenminister zurückkehren. Die neue Regierung werde "so bald wie möglich" Wahlen organisieren. Staatschef Moïse war in der Nacht zum 7. Juli in seinem Haus in Port-au-Prince erschossen worden.

 

Castillo zum Sieger der Wahl in Peru erklärt

In Peru ist der Sozialist Pedro Castillo offiziell als Sieger der Präsidentenwahl in Peru bestätigt worden. Die nationale Wahlaufsichtsbehörde ernannte Castillo zum nächsten Staatschef. Der linke Politiker ging aus der Stichwahl vor sechs Wochen mit einem knappen Vorsprung von 44.000 Stimmen hervor. Das offizielle Ergebnis wurde durch Einsprüche seiner Kontrahentin, der Rechtspopulistin Keiko Fujimori, verzögert.

 

Merkel in Bad Münstereifel im Katastrophengebiet erwartet

Bundeskanzlerin Angela Merkel macht sich an diesem Dienstag ein Bild von der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet fährt Merkel nach Bad Münstereifel. Der Ort im Kreis Euskirchen ist von dem Unwetter der vergangenen Tage heftig getroffen worden. Unterdessen hat sich die Zahl der Toten nach den Überflutungen auf 164 erhöht. Die Aufräumarbeiten in den betroffenen Gebieten schreiten voran.

 

Ärzte gegen zu schnelle Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat davor gewarnt, die Corona-Beschränkungen in Deutschland auf einen Schlag aufzuheben. Momentan verdoppelte sich die Zahl der Infizierten im Wochenrhythmus, daher wäre es gefährlich, die Einschränkungen fallen zu lassen, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er warnte damit vor dem Beispiel Englands, wo trotz steigender Infektionszahlen fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland stieg auf 10,9. Binnen eines Tages wurden 1183 Neuinfektionen und 34 Todesfälle gemeldet.

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