20.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 20.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

20.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 20.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

Streit um EU-Mission "Sophia"

Italien will einem Zeitungsbericht zufolge künftig auch keine Flüchtlinge der EU-Marinemission "Sophia" mehr aufnehmen. Das habe der italienische Außenminister Enzo Moavero Milanesi der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini mitgeteilt, berichtete die "Welt". Die zuständigen Botschafter im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee der EU berieten deshalb über alternative Lösungen zur Verteilung der geretteten Migranten. Zuletzt waren vor allem die Flüchtlingsrettungsschiffe von Nichtregierungsorganisationen abgewiesen worden.

 

Union macht Druck auf Grüne im Streit um sichere Herkunftsländer

Im Streit um die Einstufung von Tunesien, Marokko und Algerien als sichere Herkunftsländer macht die Union Druck auf die Grünen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann von der CSU warf den grün mitregierten Bundesländern vor, im Bundesrat eine ungerechtfertigte Blockadehaltung einzunehmen. Der CDU-Politiker Armin Schuster verwies auf die niedrigen Anerkennungsquoten für Asylbewerber aus den Maghreb-Staaten. Die Bundesregierung will die nordafrikanischen Länder sowie Georgien als sichere Herkunftsstaaten einstufen, um Asylverfahren zu beschleunigen und abgelehnte Bewerber schneller abschieben zu können.

 

EU-Kommission warnt vor hartem Brexit

Trotz aller Bemühungen kann es laut Einschätzung der EU-Kommission noch zu einem britischen EU-Austritt ohne Vertrag kommen. Die Behörde ermahnte alle staatlichen Stellen sowie die Wirtschaft, sich auf den harten Bruch vorzubereiten. Der neue Brexit-Minister Dominic Raab zeigte sich bei seinem Antrittsbesuch in Brüssel zwar optimistisch, noch einen Kompromiss mit der EU erzielen zu können. EU-Chefunterhändler Michel Barnier wies aber auch auf viele ungeklärte Punkte hin, wie etwa die irische Grenzfrage.

 

Autoindustrie warnt in Washington vor Einführung von Zöllen

Die drohenden hohen Zölle auf in die USA exportierte Autos erfordern aus Sicht der deutschen Wirtschaft ein entschlossenes Vorgehen der Europäer. Man müsse die amerikanische Seite sehr deutlich auf die möglichen Risiken auch für Jobs in den Vereinigten Staaten hinweisen, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Eric Schweitzer, den Blättern der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. Auch Vertreter der amerikanischen Automobilbranche warnten vor den Folgen von Zöllen. So befürchtet eine Lobbygruppe von US-Autohändlern, dass die Zölle den Absatz um zwei Millionen Fahrzeuge jährlich senken würden.

 

Weitere Haftstrafen für Südkoreas Ex-Präsidentin Park

Drei Monate nach ihrer Verurteilung zu 24 Jahren Haft wegen Korruption ist die frühere südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye zu zusätzlichen Freiheitsstrafen von insgesamt acht Jahren verurteilt worden. Das Bezirksgericht in Seoul befand Park für schuldig, während ihrer Amtszeit illegal hohe Summen vom Geheimdienst angenommen zu haben, wie südkoreanische Medien berichteten. Zudem soll sie gegen die Wahlgesetze verstoßen haben. Wegen des Korruptionsskandals war Park im März 2017 vorzeitig des Amtes enthoben und bereits im April dieses Jahres verurteilt worden.

 

Schweres Bootsunglück in Missouri

Ein Ausflugsschiff ist auf dem Table Rock See im US-Bundesstaat Missouri untergegangen. Mindestens elf Menschen kamen dabei ums Leben, wie Sheriff Doug Radar örtlichen Medien sagte. Sieben Menschen wurden demnach verletzt und weitere vermisst. Auch Kinder seien unter den 31 Passagieren an Bord gewesen. Er gehe davon aus, dass ein Unwetter Ursache für das Unglück gewesen sei, so der Sheriff.

 

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