20.04.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 20.04.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

20.04.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:16

Nachrichten von Montag, 20.04.2020 – langsam gesprochen als MP3

Einige Fachgeschäfte in Deutschland dürfen wieder öffnen

Nach wochenlangem Stillstand des öffentlichen Lebens werden in Deutschland die Corona-Auflagen etwas gelockert. Von diesem Montag an dürfen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern sowie alle Auto- und Fahrradgeschäfte sowie Buchhandlungen wieder öffnen. Auch der Schulbetrieb soll allmählich wieder anlaufen. Das Robert-Koch-Institut bestätigte unterdessen insgesamt 141.672 Infektionen, das ist ein Plus von 1775 zum Vortag. Weitere 110 Todesfälle wurden gemeldet, damit sind bislang 4404 Menschen an COVID-19 gestorben. Genesen sind rund 91.500 Menschen.

 

Trump bestätigt große Nachfrage nach Waffen

Die Corona-Krise hat in den USA zu einer beispiellosen Nachfrage nach Schusswaffen geführt. Dies teilte Präsident Donald Trump in Washington mit, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Der US-Munitionshändler Ammo.com hatte für den Zeitraum von Mitte Februar bis Ende März ein Umsatzplus von 792 Prozent verglichen mit dem 40-tägigen Zeitraum davor gemeldet. Der Republikaner verurteilte zugleich schärfere Waffengesetze im Bundesstaat Virginia. Der dortige demokratische Gouverneur Ralph Northam wollte den Bürgern ihr in der Verfassung verankertes Recht auf Waffenbesitz streitig machen, so Trump.

 

Bolsonaro-Fans wollen Militärintervention

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat an einer Demonstration gegen von Provinzgouverneuren verhängte Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise teilgenommen. "Ihr müsst für eurer Land kämpfen", rief Bolsonaro seinen Anhängern zu, die sich vor dem Hauptquartier der Armee in der Hauptstadt Brasilia versammelt hatten. Die Demonstranten forderten auf Plakaten die Schließung des brasilianischen Parlaments sowie eine Intervention des Militärs an der Seite Bolsonaros. Er ist der Überzeugung, die durch das Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit COVID-19 sei lediglich eine "leichte Grippe".

 

Sicherheitskräfte in Burkina Faso sollen Gefangene getötet haben

Sicherheitskräfte in Burkina Faso sollen laut Menschenrechtlern 31 Gefangene getötet haben. Die Männer seien kurz nach ihrer Festnahme am 9. April während eines Anti-Terror-Einsatzes der Regierung in der Stadt Djibo hingerichtet worden, teilte Human Rights Watch (HRW) mit. Die Organisation sprach nach eigenen Angaben mit zwölf Menschen, die Augenzeugen der Festnahme und später der Beerdigung der Gefangenen gewesen seien. Die Opfer sollen dem halbnomadischen Volk der Fulbe angehört haben. HRW forderte die Behörden in Burkina Faso auf, das mögliche Kriegsverbrechen unparteiisch zu untersuchen.

 

Kramp-Karrenbauer möchte US-Kampfjets kaufen

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat bei der US-Regierung Interesse am Kauf von 45 Kampfjets vom Typ F18 des Herstellers Boeing angemeldet. Die Ministerin habe ihrem US-Kollegen Mark Esper per E-Mail mitgeteilt, die Bundeswehr beabsichtige, 30 "Super Hornet" und 15 "Growler"-Jets zu bestellen, berichtet das Magazin "Spiegel". Ziel sei, die überalterte Tornado-Flotte der Bundeswehr vom Jahr 2025 an zu ersetzen. Eine formale Entscheidung liegt noch nicht vor.

 

Blutbad in Nova Scotia schockt Kanada

Ein Mann in Kanada hat während eines Amoklaufs am Wochenende mindestens 16 Menschen erschossen. Die Opfer wurden an mehreren Tatorten in der Atlantik-Provinz Nova Scotia gefunden, wie die Behörden auf einer Pressekonferenz mitteilten. Auch eine Polizistin wurde demnach getötet. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 51-Jährigen, der nach stundenlanger Verfolgungsjagd ebenfalls starb. Er verfügte über ein als Polizeiwagen getarntes Auto und trug "einen Teil einer Polizeiuniform", wie ein leitender Kriminalbeamter berichtete. Die Hintergründe der Tat sind noch vollkommen unklar.

 

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