20.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 20.01.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

20.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:15

Nachrichten von Montag, 20.01.2020 – langsam gesprochen als MP3

EU-Außenminister beraten über Libyen

Die EU-Außenminister beraten an diesem Montag über die Ergebnisse des Berliner Libyen-Gipfels. Außenminister Heiko Maas sowie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell wollen in Brüssel über Details der Einigung vom Sonntag informieren. Die in den Bürgerkrieg in Libyen verwickelten Staaten hatten sich auf die Einhaltung eines UN-Waffenembargos verständigt. Milizen sollen entwaffnet werden. Bei Verletzungen eines Waffenstillstandes sind Sanktionen geplant.

 

Fast 150 Verletzte bei gewaltsamen Protesten in Beirut

In der libanesischen Hauptstadt Beirut ist es den zweiten Tag in Folge zu Auseinandersetzungen zwischen regierungskritischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden am Sonntag 145 Menschen verletzt. Bereits am Vortag mussten fast 400 Menschen medizinisch versorgt werden. Der Libanon wird seit Oktober von Protesten erschüttert. Die Wut der Bevölkerung hat zuletzt noch zugenommen, weil sich ihre wirtschaftliche Lage weiter verschlechtert und es zwei Monate nach dem Rücktritt von Ex-Ministerpräsident Saad Hariri noch immer keine neue Regierung gibt.

 

Warnung vor weiteren Unwettern in Australien

Über die Brandgebiete im Südosten Australiens sind starker Regen und Gewitter gezogen. Außerdem gingen stellenweise Hagelkörner so groß wie Golfbälle nieder. Betroffen war unter anderem die Hauptstadt Canberra. Es gab auch Berichte über andere Wetterextreme: Viele Australier teilten Bilder im Internet, die einen gewaltigen Sandsturm in New South Wales zeigten, der den Himmel verdunkelte. Hier und in den Bundesstaaten Victoria und Queensland müssen die Bewohner mit heftigem Wind und schweren Gewittern rechnen. Das Wetteramt warnte auch vor möglichen Sturzfluten.

 

Lungenkrankheit in China breitet sich deutlich aus

Nach dem Ausbruch der rätselhaften Lungenkrankheit in China ist die Zahl der bestätigten Fälle sprunghaft auf rund 200 gestiegen. Ein weiterer Patient starb. Damit gibt es jetzt drei Todesfälle, wie die Gesundheitsbehörde der zentralchinesischen Stadt Wuhan mitteilte. Erstmals wurden auch Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus an anderen Orten in China entdeckt.

 

Neue Proteste gegen rechte Lega

In Bologna sind zehntausende Menschen gegen die rechtspopulistische und fremdenfeindliche Lega des früheren italienischen Innenministers Matteo Salvini auf die Straße gegangen. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich rund 40.000 Menschen an der Protestaktion, zu der die sogenannte Sardinen-Bewegung aufgerufen hatte. Eine Woche vor der Regionalwahl in der Emilia Romagna im Nordosten Italiens warnten sie mit Luftballons und Plakaten in Form von Sardinen vor einem Sieg der Lega.

 

Flucht durch Tunnel: Häftlinge türmen aus Gefängnis

Mindestens 75 Insassen sind aus einem paraguayischen Gefängnis nahe der Grenze zu Brasilien entkommen. Die Häftlinge waren durch einen Tunnel geflohen. Wie es heißt, sind viele von ihnen Bandenmitglieder der First Capital Command, Brasiliens mächtigster Gruppierung für organisierte Kriminalität. Paraguays Justizministerin Cecilia Perez sagte, ein korruptes Netzwerk habe die Flucht ermöglicht. Der Direktor der Justizvollzugsanstalt in der Stadt Pedro und sechs weitere Gefängnisbeamte seien gefeuert worden.

 

SpaceX-Rakete explodiert - Betreiber spricht von Erfolg

Eine Rakete des privaten US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist bei einem Test kurz nach dem Start in Cape Canaveral in einem großen Feuerball explodiert - doch die Mission war ein voller Erfolg. Bei dem Test war ein Notfall-Rettungssystem mit einer Abspaltung der Raumkapsel simuliert worden. SpaceX-Chef Elon Musk sagte, jetzt sei der Weg frei für den ersten bemannten "Dragon"-Flug zur Internationalen Raumstation ISS in den nächsten Monaten.

 

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