19.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 19.07.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

19.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 19.07.2019 – langsam gesprochen als MP3

Teheran: USA könnten "irrtümlich" eigene Drohne abgeschossen haben

Der Iran hat US-Präsident Donald Trump widersprochen und erklärt, es sei keine seiner Drohnen abgeschossen worden. Man habe weder in der Straße von Hormus noch anderswo eine Drohne verloren, teilte der stellvertretende Außenminister Abbas Arakchi mit. Er sei vielmehr besorgt, dass die amerikanische Marine versehentlich ein eigenes unbemanntes Fluggerät abgeschossen habe. Zuvor hatte Trump erklärt, das US-Kriegsschiff "USS Boxer" habe in der Straße von Hormus eine iranische Drohne zerstört, die es bedroht habe.

 

Trump will Richter-Sohn Scalia als neuen Arbeitsminister

US-Präsident Donald Trump will den 55-jährigen Eugene Scalia als neuen Arbeitsminister nominieren. Der Sohn des verstorbenen Richters am Obersten Gerichtshof, Antonin Scalia, habe als Arbeitsrechtsanwalt große Erfahrung in dem Bereich, twitterte Trump. Scalia würde die Nachfolge von Alex Acosta antreten, der seinen Rücktritt im Zusammenhang mit dem Missbrauchsfall um Jeffrey Epstein angekündigt hatte. Acosta hatte als Staatsanwalt vor Jahren eine außergerichtliche Einigung mit Epstein ausgehandelt, die diesem im Gegenzug für ein Geständnis ein Bundesgerichtsverfahren ersparte.

 

Umweltministerin Schulze sieht noch viel Arbeit in der Klimapolitik

Das Klimakabinett der Bundesregierung hat sich bislang nicht auf eine Ausrichtung ihrer Politik einigen können. Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagte, es habe eine intensive Diskussion über einen CO2-Preis und das gesamte Maßnahmenpaket für mehr Klimaschutz gegeben. Aber es sei deutlich geworden, dass in den nächsten Wochen noch viel Arbeit vor der Politik liege. Bis zum 20. September soll ein komplettes Paket verabschiedet werden. Unter Vorsitz von Kanzlerin Angela Merkel hatten Fachminister über Maßnahmen für mehr Klimaschutz im Verkehr, bei Gebäuden und in der Landwirtschaft beraten.

 

Taliban greifen Polizeihauptquartier in Kandahar an

Bei einem Anschlag in Kandahar, im Süden Afghanistans, sind mindestens elf Menschen getötet worden; mehr als 80 wurden verletzt. Insgesamt acht Angreifer sollen an dem Anschlag beteiligt gewesen sein. Sie zündeten vor dem Polizeihauptquartier eine Autobombe und drangen dann in das Gebäude vor. Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Attentat. Die Aufständischen hatten bei Friedensgesprächen zuletzt zugesagt, die Gewalt im Land zu reduzieren. Der Krieg in Afghanistan dauert seit 17 Jahren an. Deutschland versucht seit einiger Zeit, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln.

 

Krise um die 737 MAX kommt Boeing teuer zu stehen

Der Luftfahrtkonzern Boeing hat angekündigt, fast fünf Milliarden Dollar abzuschreiben. Man werde den Betrag als Sonderbelastung in die Bücher aufnehmen. Boeing ist nach zwei Flugzeugabstürzen baugleicher 737-MAX-Maschinen in Indonesien und Äthiopien in eine tiefe Krise geraten. Bei den Unglücken waren insgesamt fast 350 Menschen ums Leben gekommen. Für den betroffenen Flugzeugtyp - bis dahin das meistverkaufte Modell des Herstellers - wurden weltweit Startverbote verhängt. Ob und wann Flugzeuge der 737-MAX-Serie wieder abheben dürfen, ist noch immer unklar.

 

Argentinien stuft Hisbollah-Miliz als Terrororganisation ein

Die libanesische Hisbollah-Miliz ist nach Angaben des argentinischen Finanzministeriums verantwortlich für einen Anschlag auf ein jüdisches Gemeindezentrum vor 25 Jahren. Damals wurden in Buenos Aires 85 Menschen getötet, mehr als 300 wurden verletzt. Am Jahrestag des so genannten Amia-Anschlags hat Argentinien die Hisbollah als Terrororganisation eingestuft und angeordnet, dass ihr Vermögen eingefroren wird. Die Hisbollah wurde 1982 mit Unterstützung des Irans gegründet. Seit 1992 ist sie im libanesischen Parlament vertreten. Sie kämpft gegen Israel und für eine "Herrschaft des Islams".

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