19.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 19.06.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

19.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:18

Nachrichten von Mittwoch, 19.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

Trump eröffnet offiziell Wahlkampf

US-Präsident Donald Trump hat offiziell seinen Wahlkampf für eine zweite Amtszeit eingeläutet. Seine Rede vor rund 20.000 Anhängern in Orlando im Bundesstaat Florida begann er mit einem Angriff auf die Medien. Trump will sich 2020 erneut ins Weiße Haus wählen lassen. Die Vorwahlen zur Bestimmung der Kandidaten beginnen im Februar. An der erneuten Nominierung Trumps durch die Republikaner gibt es keinen Zweifel. Bei den Demokraten gibt es derzeit 23 Präsidentschaftsbewerber. Bei ihnen liegt laut Umfragen Ex-Vizepräsident Joe Biden vorn.

 

UNHCR: Erstmals mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht

Die Zahl der Flüchtlinge ist einem UN-Bericht zufolge im vergangenen Jahr auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Zum Jahresende 2018 habe es weltweit 70,8 Millionen Flüchtlinge, Vertriebene und Asylbewerber gegeben, erklärte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi. Das seien 2,3 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Es ist zugleich die höchste Zahl von Flüchtlingen, die das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) seit seiner Gründung im Jahr 1950 gezählt hat. Wie aus dem jährlichen Weltflüchtlingsbericht hervorgeht, sind mehr als 58 Prozent der Vertriebenen innerhalb des eigenen Landes geflohen.

 

Johnson stellt sich Konkurrenten im TV

Boris Johnson pocht als Kandidat für das Amt des britischen Premierministers auf einen Brexit bis Ende Oktober. Bei einer TV-Debatte mit den anderen Bewerbern sagte Johnson, andernfalls drohe der Politik ein "katastrophaler Vertrauensverlust". Auf die Frage der Moderatorin, wer den EU-Austritt bis dahin "garantieren" könne, hoben jedoch weder der Ex-Außenminister noch seine vier Rivalen die Hand. Johnson ist klarer Favorit auf die Nachfolge von Theresa May. Die zweite Runde zur Wahl des Vorsitzenden der konservativen Partei hatte er zuvor mit 126 von 313 Stimmen klar für sich entschieden.

 

Brasiliens Senat hebt Dekret zu Lockerung von Waffenrecht auf

In Brasilien hat der Senat vorerst die Pläne des ultrarechten Präsidenten Jair Bolsonaro für eine weitere Lockerung des Waffenrechts gestoppt. Die Senatoren votierten mit einer Mehrheit von 47 zu 28 Stimmen dafür, ein entsprechendes Dekret außer Kraft zu setzen. Nun werden sich die Abgeordneten des Unterhauses mit dem umstrittenen Text befassen. Bolsonaro hatte das Dekret im Mai unterzeichnet. Es erlaubt zahlreichen Menschen das Tragen von Waffen in der Öffentlichkeit. Waffenbesitzer sollten außerdem jährlich statt 50 bis zu 5000 Schuss Munition kaufen dürfen.

 

Viele Tote bei Dorfüberfällen in Mali

Bei Überfällen auf zwei Dörfer in Mali sind mindestens 41 Menschen getötet und viele verletzt worden. Angreifer auf Motorrädern hätten Yoro attackiert, sagte der Bürgermeister des Ortes im Zentrum des Landes. Etwa 100 Männer hätten Schüsse auf die Bewohner abgegeben. Dann seien sie in ein Nachbardorf gefahren. Die meisten Opfer gehören zur Volksgruppe der Dogon. In der Region gibt es immer wieder blutige Zusammenstöße zwischen den Ackerbau treibenden Dogon und den Fulbe, die ihren Unterhalt als Viehhirten bestreiten. Eine Ursache ist der Kampf um Weide- und Ackerflächen.

 

Ex-UEFA-Präsident Platini ist wieder frei

Die französische Polizei hat den früheren UEFA-Präsidenten Michel Platini aus dem Gewahrsam entlassen. Der 63-Jährige sei nach einer Vernehmung auf freien Fuß gesetzt worden, sagte sein Anwalt vor Journalisten. Ermittelt wird laut französischen Medien wegen möglicher Bestechung bei der Vergabe der Fußball-WM 2022 an Katar. Platini wies alle Anschuldigungen über einen Berater zurück. Er habe sich "nichts vorzuwerfen". Der einstige Mittelfeldspieler hatte Katars Bewerbung öffentlich unterstützt. Das Emirat hatte sich als Außenseiter überraschend gegen die USA durchgesetzt.

 

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