19.01.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 19.01.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

19.01.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:49

Nachrichten von Dienstag, 19.01.2021 – langsam gesprochen als MP3

Biden will überraschenden Trump-Erlass stoppen

Der künftige US-Präsident Joe Biden will Corona-bedingte Einreisesperren für Passagiere aus Europa aufrecht erhalten und damit eine Verfügung des scheidenden Präsidenten Donald Trump aufheben. Auf medizinischen Rat hin plane die Regierung keine Aufhebung der Sperren, twitterte eine Sprecherin Bidens. Kurz zuvor hatte Trump verfügt, die Einreiseverbote ab Dienstag kommender Woche zu annullieren. Am selben Tag treten in den Vereinigten Staaten obligatorische Corona-Tests für fast alle ausländischen Einreisenden in Kraft.

 

Corona-Gipfel berät über neue Einschränkungen

Kanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Bundesländer entscheiden an diesem Dienstag, wie es mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie weitergeht. Es gilt als sicher, dass eine Verlängerung des derzeitigen Lockdowns über den Januar hinaus beschlossen wird. Wissenschaftliche Regierungsberater haben sich laut Medienberichten dafür ausgesprochen, die bisher geltenden Einschränkungen zudem weiter zu verschärfen. Diskutiert wird etwa über eine FFP2-Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie eine nächtliche Ausgangssperre.

 

Neuzulassungen auf EU-Automarkt im Corona-Jahr mit Rekord-Einbruch

Das Corona-Jahr war für den europäischen Automarkt das schlimmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1990. Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Autoabsatz um mehr als drei Millionen Fahrzeuge oder 23,7 Prozent auf 9,9 Millionen Pkw, wie der europäische Branchenverband ACEA mitteilte. Im Dezember lag das Minus EU-weit noch bei 3,3 Prozent. Vor allem in Italien und Frankreich gab es zweistellige Monatsverluste, während der Absatz in Deutschland um 9,9 Prozent zulegte. 

 

Italiens Premier übersteht Vertrauensabstimmung

In der Regierungskrise in Italien hat Ministerpräsident Giuseppe Conte einen Etappensieg errungen. Im Unterhaus in Rom sprach eine Mehrheit der Abgeordneten Conte das Vertrauen aus. Die Entscheidung über die Zukunft der angeschlagenen Regierung fällt damit voraussichtlich an diesem Dienstag in der kleineren Parlamentskammer, dem Senat. Dort ist ungewiss, ob Contes Mitte-Links-Koalition eine absolute Mehrheit zusammenbekommt. Die italienische Regierung war vor einer Woche am Streit über die Verwendung von Corona-Hilfsgeldern der Europäischen Union zerbrochen.

 

Nawalny-Festnahme beschäftigt EU-Parlament

Das Brüsseler Europa-Parlament hat kurzfristig eine Debatte über die Festnahme des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny auf seine Tagesordnung gesetzt. Eine Entschließung könnte auch Forderungen nach weiteren Sanktionen gegen den Kreml beinhalten. Nawalny war am Sonntag bei seiner Ankunft in Moskau festgenommen worden. Am Montag verhängte ein Gericht in einem Eilverfahren gegen ihn 30 Tage Haft wegen des Verstoßes gegen Bewährungsauflagen. Im August war auf den 44-Jährigen in Sibirien ein Giftanschlag verübt worden, woraufhin er zur Behandlung nach Deutschland gebracht wurde.

 

UN-Chef nominiert neuen Vermittler für Libyen

Der slowakische Spitzendiplomat Jan Kubis wird neuer Libyen-Vermittler der Vereinten Nationen. Das bestätigte ein Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres in New York. Zuvor hatte der Weltsicherheitsrat grünes Licht für die Berufung des derzeitigen Sonderkoordinators für den Libanon gegeben. Kubis kann auf jahrelange Erfahrung in Krisengebieten zurückschauen: Vor seiner Zeit im Libanon war er UN-Gesandter im Irak und in Afghanistan. Bundesaußenminister Heiko Maas erklärte, auf die Unterstützung Deutschlands werde sich Kubis immer verlassen können.

 

Erste Corona-Infektionen bei Australian-Open-Startern

Die Corona-Probleme vor den Australian Open der Tennis-Profis in Melbourne werden größer. Laut Angaben der zuständigen Gesundheitsbehörden sind durch zwei weitere Infektionen erstmals im Vorfeld des ersten Grand-Slam-Turniers der Saison auch gemeldete Aktive positiv auf das Virus getestet worden. Außerdem ergab der Test einer weiteren Person aus dem Umfeld des Turniers ein positives Ergebnis. Insgesamt stieg die Anzahl der infizierten Personen damit auf acht. Zwei weitere Fälle wurden angesichts einer bereits überwundenen Infektion als nicht mehr ansteckend eingestuft.

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