18.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 18.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

18.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 18.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Kopf-an-Kopf-Rennen bei Parlamentswahl in Israel

Bei der Parlamentswahl in Israel deutet sich ein knapper Ausgang an. Der Likud von Premier Benjamin Netanjahu kommt laut Prognosen auf 30 bis 33 Mandate, das Mitte-Bündnis Blau-Weiß seines Herausforderers Benny Gantz kann mit 32 bis 34 Mandaten rechnen. Drittstärkste Kraft wurde demnach die Vereinigte Arabische Liste mit elf bis 15 Sitzen. Präsident Reuven Rivlin muss entscheiden, wen er mit der Regierungsbildung beauftragt. Üblicherweise ist dies der Vorsitzende der Fraktion mit den meisten Stimmen. Mit einer neuen Regierung wird frühestens Ende Oktober gerechnet.

 

"Ocean Viking" rettet 109 Menschen aus Seenot

Das Rettungsschiff "Ocean Viking" hat bei einem neuen Einsatz im Mittelmeer 109 Menschen aus Seenot gerettet. Zunächst seien 48 Personen knapp 100 Kilometer nördlich der libyschen Küste aus einem Holzboot an Bord genommen worden, teilten die Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen mit. Später seien 61 weitere Menschen aus einem Schlauchboot gerettet worden. Welchen Hafen die "Ocean Viking" ansteuern kann, blieb offen. Das Schiff hatte am Wochenende 82 im Mittelmeer gerettete Menschen nach Lampedusa bringen dürfen.

 

BAMF meldet mehr Asylsuchende aus der Türkei

Seit dem Putschversuch in der Türkei 2016 nimmt die Zahl der türkischen Asylbewerber in Deutschland kontinuierlich zu. Nach Daten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die der "Rheinischen Post" vorliegen, stieg demnach auch die Anerkennungsquote. Von Januar bis August dieses Jahres stellten rund 7600 Türken einen Asylantrag in Deutschland. Die Anerkennungsquote lag laut dem Zeitungsbericht bei 44,8 Prozent. Im Vorjahr hatte das BAMF von insgesamt 10.655 Anträgen 41,4 Prozent positiv beschieden. 2017 waren es 2000 Anträge weniger bei einer Anerkennungsquote von 28,1 Prozent.

 

Spanischer König macht Weg für Neuwahlen frei

In Spanien ist die Regierungsbildung nach monatelangen Verhandlungen gescheitert. Der spanische König Felipe sagte nach Gesprächen mit den Chefs der Parlamentsparteien, er könne keinen Politiker mit der Regierungsbildung beauftragen, da niemand über genügend Rückhalt im Parlament verfüge. Der geschäftsführende Ministerpräsident Pedro Sánchez von der sozialistischen Partei kündigte Neuwahlen für den 10. November an. Es wäre die vierte Wahl in vier Jahren. Aus der Abstimmung im April waren die Sozialisten als klarer Sieger hervorgegangen, verpassten eine absolute Mehrheit jedoch deutlich.

 

Pompeo berät mit Saudis über Konsequenzen

Nach den Attacken auf saudische Ölanlagen wird US-Außenminister Mike Pompeo an diesem Mittwoch in dem Königreich erwartet. Wie das US-Außenministerium mitteilte, will Pompeo in der Hafenstadt Dschidda den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman treffen. Im Anschluss soll er nach Abu Dhabi weiterreisen. Zu den Attacken auf die beiden Ölanlagen des saudischen Staatskonzerns Aramco am Samstag hatten sich die jemenitischen Huthi-Rebellen bekannt. US-Vizepräsident Mike Pence sagte hingegen, es sehe danach aus, als sei der Iran der Urheber gewesen.

 

US-Regierung verklagt Edward Snowden

Die US-Regierung hat den amerikanischen Whistleblower Edward Snowden wegen der Veröffentlichung seiner Memoiren verklagt. Das US-Justizministerium erklärte, Snowden habe mit dem Buch gegen Vertraulichkeitsvereinbarungen verstoßen, die er während seiner früheren Tätigkeiten für die Geheimdienste CIA und NSA unterschrieben habe. Wie es weiter hieß, soll mit der Klage nicht der Verkauf des Buches gestoppt werden. Die Regierung will stattdessen auf die Einnahmen zugreifen, die Snowden damit erzielt. Die Memoiren waren am Dienstag in den USA und unter anderem auch in Deutschland erschienen.

 

Dortmund holt Remis gegen Barca, Auswärtssieg für Leipzig

Zum Auftakt der Gruppenphase der Fußball-Champions-League hat Borussia Dortmund zu Hause gegen den FC Barcelona 0:0 gespielt. Barca-Torwart Marc-André ter Stegen parierte einen Foulelfmeter von Marco Reus. Julian Brandt traf nur die Latte des Barca-Gehäuses. Bundesliga-Tabellenführer RB Leipzig holte hingegen mit einem 2:1 bei Benfica Lissabon drei Punkte. Timo Werner machte per Doppelpack alles klar und bescherte RB-Trainer Julian Nagelsmann den ersten Sieg im siebten Champions-League-Spiel seiner Karriere.

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