18.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 18.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

18.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:15

Nachrichten von Mittwoch, 18.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

Trump hält russische Wahlkampf-Einmischung nun doch für möglich

US-Präsident Donald Trump hat nach massiver Kritik an seiner Aussage über die russische Einmischung in den US-Wahlkampf 2016 eingelenkt. Er sagte in Washington, er akzeptiere die Schlussfolgerung der US-Geheimdienste, wonach es Hackerangriffe aus Russland gegeben habe. Er fügte jedoch hinzu, auch jemand anderes könne dafür verantwortlich sein. Nach dem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Helsinki hatte Trump zunächst gesagt, er sehe keinen Grund, warum Russland in den Wahlkampf eingegriffen haben sollte. Nun gab er an, sich versprochen zu haben.

 

UN-Menschenrechtskommissar gibt nicaraguanischer Regierung Hauptschuld für Gewalt

Die Gewalt in Nicaragua gehe von der Regierung, der Polizei und regierungsnahen Schlägertrupps aus, sagte ein Sprecher des UN-Hochkommissars für Menschenrechte Seid al-Hussein. Die gewalttätigen Übergriffe paramilitärischer Gruppen auf Zivilisten erhielten ausdrückliche oder stillschweigende Unterstützung der Polizei und der Behörden. Bei erneuten Ausschreitungen in der Oppositionshochburg Masaya wurden zuletzt drei Menschen getötet. Al-Hussein kritisierte zudem das vom nicaraguanischen Parlament auf Betreiben von Präsident Daniel Ortega verabschiedete Anti-Terrorismus-Gesetz.

 

Tony Blair fordert zweites Brexit-Referendum

Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair hat eine erneute Abstimmung über den Austritt Großbritanniens aus der EU gefordert. Er sehe in einem zweiten Referendum den einzigen Ausweg, aus der verfahrenen innenpolitischen Situation herauszukommen, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Die aktuelle politische Situation sei ein "totales Chaos" und könne nur durch ein weiteres Referendum gelöst werden. Der Plan von Premierministerin Theresa May, enge Bindungen zur EU für die Zeit nach dem Brexit anzustreben, würde niemanden zufriedenstellen.

 

EU will weitere Milliarden-Strafe gegen Google verhängen

Das EU-Kartellamt will den Internet-Konzern Google Medienberichten zufolge mit einer neuen Milliardenstrafe überziehen. Die Wettbewerbshüter in Brüssel werfen Google den Missbrauch einer marktbeherrschenden Position durch sein Smartphone-Betriebssystem Android vor. Nach Informationen der "Financial Times" soll die Geldbuße deutlich höher ausfallen als bei einem Verfahren im vergangenen Jahr. Damals musste Google rund 2,4 Milliarden Euro wegen der Benachteiligung von Konkurrenten bei der Online-Shopping-Suche bezahlen. Es war die bisher höchste Kartellstrafe aus Brüssel für ein einzelnes Unternehmen.

 

Forscher entdecken zwölf neue Jupiter-Monde

US-amerikanische Wissenschaftler haben zwölf neue Monde um den Jupiter entdeckt. Damit steigt die Zahl der Monde, die um den größten Planeten unseres Sonnensystems kreisen, auf 79. Einer der Trabanten ist ein Sonderling: Er ist mit knapp einem Kilometer Durchmesser nicht nur besonders klein, sondern hat auch eine instabile Umlaufbahn und ist somit anfällig für Kollisionen. Die Forscher hatten eigentlich nach anderen weit entfernten Objekten im Sonnensystem gesucht, als sie zufällig auf die Monde stießen.

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