18.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 18.03.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

18.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:48

Nachrichten von Montag, 18.03.2019 – langsam gesprochen als MP3

18-Jähriger wegen Live-Video vom Moschee-Anschlag angeklagt

Im neuseeländischen Christchurch ist ein 18-Jähriger angeklagt worden, weil er das Live-Video des Anschlags in der Al-Noor-Moschee verbreitet hat. Vor Gericht muss er sich auch wegen der Publikation eines Fotos der Moschee mit dem Satz "Ziel erreicht" und wegen Anstachelung zu Gewalt verantworten. Es drohen bis zu 14 Jahre Haft pro Anklagepunkt. Bei den Anschlägen auf zwei Moscheen waren am Freitag 50 Menschen erschossen und 50 verletzt worden. Der mutmaßliche Attentäter Brenton Tarrant will sich vor Gericht selbst verteidigen. Nach Ansicht der Polizei hatte der Australier keine Komplizen.

 

Venezuelas Staatschef Maduro will Regierung umbauen

In Venezuela plant der amtierende Staatschef Nicolás Maduro einen Umbau seines Kabinetts. Wie Vizepräsidentin Delcy Rodríguez auf Twitter mitteilte, sollen die Minister ihre Ämter niederlegen, um eine "tiefgreifende Restrukturierung" der Regierung zu ermöglichen. Ziel sei es, das Land vor jeglicher Bedrohung zu schützen. In dem ölreichen Land tobt seit Monaten ein heftiger Machtkampf. Maduro hatte im Januar nach einer umstrittenen Wahl eine zweite Amtszeit angetreten. Parlamentspräsident Juan Guaidó erklärte sich daraufhin zum Übergangspräsidenten. Mehr als 50 Länder haben ihn anerkannt.

 

Sturm "Idai" verursacht humanitäre Katastrophe

In Mosambik ist die Lage nach dem Tropensturm "Idai" weiter kritisch. Die Küstenstadt Beira mit rund 500.000 Einwohnern ist immer noch ohne Strom, funktionierendes Kommunikationsnetz und Landverbindung zur Außenwelt. Das Welternährungsprogramm will rund 600.000 Menschen in der Region mit Nahrungsmitteln unterstützen. "Idai" war in der Nacht zum Freitag mit Windböen von bis zu 160 Stundenkilometern über das Land gezogen. Es kam zu Sturmfluten und schweren Regenfällen. Weit mehr als 100 Menschen kamen in Mosambik und im angrenzenden Simbabwe ums Leben.

 

Reduziertes US-Truppenkontingent könnte in Syrien verbleiben

Nach Informationen von US-Medien plant die US-Regierung, bis zu 1000 Soldaten weiterhin in Syrien zu belassen. Das "Wall Street Journal" berichtet unter Berufung auf Regierungsvertreter, dass das US-Militär an entsprechenden Plänen arbeite. US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember noch angekündigt, alle 2000 US-Soldaten aus Syrien abzuziehen. Begründet hatte er dies mit der militärischen Niederlage der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS).

 

Ultrarechter Kandidat von Wahl in Israel ausgeschlossen

Das oberste Gericht in Israel hat dem ultrarechten Politiker Michael Ben-Ari eine Kandidatur bei der Parlamentswahl im April verboten. Ben-Ari, der der Partei Jüdische Kraft angehört, war von der Staatsanwaltschaft "Aufruf zum Rassismus" vorgeworfen worden. Er habe israelische Araber als "verräterisch und mordlustig" beschrieben und mache "ethnisch-nationalistisch Stimmung gegen die arabische Bevölkerung", heißt es zur Begründung.

 

Entwicklungshelfer wollen mehr Geld

Entwicklungsorganisationen wie Oxfam, Plan International und Save the Children haben die Bundesregierung zu mehr Investitionen im Kampf gegen weltweite Armut aufgerufen. Sie fordern von Finanzminister Olaf Scholz einen konkreten Fahrplan, wie und bis wann 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung Deutschlands in die Entwicklungszusammenarbeit fließen können. Eine solche Quote für die staatliche Entwicklungshilfe wird seit Jahrzehnten weltweit angestrebt. Deutschland erreicht derzeit rund 0,5 Prozent.

 

Prozessauftakt in Dresden gegen Asylbewerber

Sieben Monate nach der tödlichen Messerattacke auf einen Deutschen in Chemnitz beginnt an diesem Montag in Dresden der Prozess gegen einen der mutmaßlichen Täter. Wegen des großen Publikumsinteresses wurde der Prozess dorthin verlegt. Der syrische Asylbewerber muss sich vor dem Landgericht Chemnitz unter anderem wegen Totschlags verantworten. Ihm wird vorgeworfen, gemeinsam mit einem flüchtigen Mittäter im August 2018 das 35-jährige Opfer durch Messerstiche getötet zu haben. Zudem sollen die beiden Verdächtigen zwei weitere Männer teils schwer verletzt haben. Die Tat hatte Aufmärsche Rechtsextremer und Angriffe auf Ausländer ausgelöst.

 

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