18.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 18.02.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

18.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:02

Nachrichten von Dienstag, 18.02.2020 – langsam gesprochen als MP3

Mehr Corona-Infekte in China

Die Zahl der Coronavirus-Patienten in China ist um weitere 1886 Fälle gestiegen. Innerhalb eines Tages waren weitere 98 Tote zu beklagen, wie die Gesundheitskommission in Peking mitteilte. An der COVID-19 genannten neuartigen Lungenkrankheit sind in Festland-China damit schon mehr als 1800 Menschen gestorben. Unter den Toten ist auch der Chef eines Krankenhauses in Wuhan. Die chinesische Millionenmetropole gilt als Zentrum der Epidemie.

 

Lage der Uiguren unverändert kritisch

Die Minderheit der Uiguren wird in China unvermindert allein wegen ihrer Religion und Kultur von staatlicher Seite verfolgt. Dies geht aus einer Gefangenenliste hervor, die der Deutschen Welle und anderen Medien zugespielt wurde. Darin wird über einen längeren Zeitraum das Schicksal von mehr als 300 Gefangenen aus einer kleinen Gemeinde in Xinjiang dokumentiert. Wie aus einem vertraulichen Papier des deutschen Auswärtigen Amtes hervorgeht, sind in der Region mindestens eine Million Uiguren interniert.

 

Amazon-Chef gibt Milliarden für Klimaschutz

Der Chef des Amazon-Konzerns, Jeff Bezos, hat eine Milliardenspende für den Klimaschutz angekündigt. Er wolle zehn Milliarden Euro in den "Bezos Earth Fund" einbringen, mit dem Wissenschaftler, Aktivisten und Nichtregierungsorganisationen beim Kampf gegen den Klimawandel finanziell unterstützt werden sollen, teilte Bezos mit. Er gilt als reichster Mann der Welt. Zuletzt waren auch aus der Amazon-Belegschaft verstärkt Forderungen an das Management laut geworden, sich im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren. Amazon stellt seinen Kunden jährlich zehn Milliarden Artikel zu.

 

Ärzte prangern Assange-Haft als Folter an

Mit einem eindringlichen Appell haben etwa 120 Ärzte und Psychologen eine bessere Versorgung des inhaftierten Wikileaks-Gründers Julian Assange gefordert. In einem Brief, den die Medizin-Zeitschrift "The Lancet" veröffentlicht hat, sprachen sie von "psychologischer Folter und medizinischer Vernachlässigung". Assange leide unter den Folgen des Aufenthalts in der ecuadorianischen Botschaft und im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh, schreiben die Experten. Sie warnen davor, dass der 48-Jährige in der Zelle sterben könnte. Assange, dessen Auslieferung die USA fordern, sitzt seit April 2019 im Gefängnis im Osten der britischen Hauptstadt ein.

 

Lieberknecht als Ministerpräsidentin vorgeschlagen

Im Bundesland Thüringen deutet sich eine Lösung der Regierungskrise an. Der ehemalige Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat seine Amtsvorgängerin Christine Lieberknecht (CDU) als Regierungschefin vorgeschlagen. Dies sei als Übergangsregelung bis zu möglichen Neuwahlen vorgesehen, sagte Ramelow in Erfurt. Ob die CDU eine solche Regelung mitträgt, ist unklar. Auslöser für die politische Krise war die unerwartete Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich mit Stimmen von CDU, FDP und maßgeblich der rechten AfD zum Ministerpräsidenten. Dies hatte deutschlandweit und auch international Proteste ausgelöst. Drei Tage später trat der 54-Jährige zurück.

 

Milliardensumme für Wiederaufbau Albaniens

Nach dem schweren Erdbeben in Albanien stellt die internationale Gemeinschaft 1,15 Milliarden Euro für den Wiederaufbau des Balkanlandes zur Verfügung. Alle Erwartungen seien übertroffen worden, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einer Geberkonferenz in Brüssel. Allein EU-Kommission, Europäische Zentralbank und die 27 EU-Staaten wollen 400 Millionen Euro geben.

 

Assad trotzt türkischen Warnungen

Syriens Machthaber Baschar al-Assad zeigt sich von türkischen Drohungen mit Vergeltungsangriffen unbeeindruckt und will die Offensive auf die letzte große Rebellenhochburg Idlib fortsetzen. Der Kampf werde "ungeachtet der leeren Worthülsen aus dem Norden" weitergehen, sagte Assad mit Blick auf die Türkei. Zugleich wird die humanitäre Not durch die Regierungsoffensive immer größer. Nach UN-Angaben sind 900.000 Menschen vor den Assad-Truppen auf der Flucht.

 

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