17.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 17.10.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

17.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:43

Nachrichten von Mittwoch, 17.10.2018 – langsam gesprochen als MP3

Verdächtige im Fall Khashoggi stammen aus Umfeld des saudischen Kronprinzen

Im Fall des verschwundenen saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi stammen laut einem Bericht mehrere Verdächtige aus dem direkten Umfeld des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Das schrieb die "New York Times". Am Vorabend hatten bin Salman und US-Präsident Donald Trump telefoniert. Der Kronprinz habe Trump eine "vollständige Untersuchung" zum Verschwinden des Journalisten zugesagt. Khashoggi war nach Betreten des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul verschwunden. Türkische Ermittler hegen den Verdacht, dass er dort ermordet wurde.

 

Brexit-Streit bestimmt EU-Gipfelauftakt

Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten bei ihrem an diesem Mittwochabend beginnenden Gipfel in Brüssel über den Austritt Großbritanniens aus der EU. Weniger als sechs Monate vor dem Brexit sind elementare Fragen immer noch strittig. Nach Ansicht des EU-Chefunterhändlers Michel Barnier müssen sich die Verhandlungspartner bis spätestens Dezember auf ein Austrittsabkommen einigen, um einen ungeordneten Brexit noch zu vermeiden. Bei einem Entgegenkommen der Briten stellte Barnier nach Medien-Informationen eine Übergangszeit von einem Jahr in Aussicht.

 

Parlamentskandidat in Afghanistan durch Bombe getötet

Ein Abgeordneter und Kandidat für die am Samstag anstehende Parlamentswahl in Afghanistan ist durch eine Bombe getötet worden. Der Sprengsatz wurde unter einem Sofa im Wahlbüro von Abdul Jabbar Qahraman positioniert, so Behörden. Die Taliban reklamierten den Anschlag auf den Politiker für sich. Er wollte für die südliche Provinz Helmand antreten - eine Festung der Taliban. Sieben Menschen wurden bei der Attacke verletzt, so ein Provinzsprecher. Mehrere Verdächtige seien verhaftet worden. Vor der Wahl am 20. Oktober gibt es immer mehr Gewalt in Afghanistan. Hunderte Menschen wurden bereits getötet oder verletzt.

 

Erneut Kämpfe an Grenze zwischen Israel und Gaza

Nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hat die israelische Luftwaffe in der Nacht einen Angriff in dem Küstengebiet geflogen. Ein Palästinenser sei getötet und drei Menschen verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza mit. Eine Rakete sei in der israelischen Wüstenstadt Beerscheva eingeschlagen, so die Polizei. Das Geschoss traf ein Wohnhaus, in dem sich eine Familie befand. Es sei niemand verletzt worden. Die israelische Luftwaffe habe daraufhin "Terrorziele" im Gazastreifen angegriffen. Nach Monaten blutiger Grenzproteste hatte Israel am Sonntag der Hamas mit einer neuen Militäroperation gedroht.

 

Neues Kabinett in Äthiopien besteht zur Hälfte aus Frauen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker bezeichnet die neue Regierung Äthiopiens als "wegweisend". Zuvor hatte Kabinettschef Fitsum Arega mitgeteilt, dass die Hälfte des auf 20 Ministerposten reduzierten Kabinetts nun aus Frauen besteht. Mehrere Schlüsselressorts sind künftig in weiblicher Hand, darunter erstmals das Verteidigungsministerium. Äthiopien setze auf einen radikalen Neuanfang, bewertete die Gesellschaft für bedrohte Völker die Neuordnung.

 

Weltbevölkerungsbericht sieht Rückgang bei den Geburtenzahlen

Eine Frau bekommt heute nach Angaben des Weltbevölkerungsberichts 2018 im weltweiten Durchschnitt statistisch 2,5 Kinder. Das sind halb so viele wie noch Mitte der 1960er-Jahre. In Industrieländern bringt eine Frau oftmals weniger Kinder als gewünscht zur Welt. In den ärmsten Ländern der Welt hingegen ist es umgekehrt. Von den 43 Ländern, in denen Frauen durchschnittlich mindestens vier Kinder bekommen, liegen den Angaben zufolge 38 in Afrika. Die hohe Geburtenrate gehe unter anderem auf fehlende Aufklärung und Verhütung zurück.

 

Nations League: Deutschland verliert gegen Frankreich 1:2

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft steht nach der nächsten Niederlage in der neu geschaffenen Nations League vor dem Abstieg aus der A-Liga. Bei Weltmeister Frankreich unterlag das Team des in die Kritik geratenen Bundestrainers Joachim Löw in Paris trotz guter Leistung mit 1:2. Toni Kroos hatte per Handelfmeter Hoffnung auf den ersten Pflichtspielsieg der deutschen Mannschaft nach der desaströsen WM-Endrunde in Russland gemacht. Antoine Griezmann drehte mit einem Doppelpack aber das Spiel. Deutschland liegt hinter den Franzosen und den Niederlanden auf dem letzten Platz der Dreiertabelle.

 

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