17.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 17.09.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

17.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:06

Nachrichten von Freitag, 17.09.2021 – langsam gesprochen als MP3

Verdächtiger bestreitet Anschlagspläne in Hagen

Nach Hinweisen auf einen möglicherweise geplanten Anschlag auf die Synagoge in der nordrhein-westfälischen Stadt Hagen steht ein junger Syrer im Fokus der Ermittler. Der festgenommene 16-Jährige soll Verbindungen zu einem bekannten Islamisten im Ausland gehabt haben. Den Kontakt zu einem Bombenbau-Experten via Messengerdienst "Telegram" habe er zugegeben, Anschlagsabsichten auf die Synagoge aber bestritten, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf mit. Die Behörde ermittelt gegen den Jugendlichen wegen des Vorwurfs der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

 

Machtkampf in Argentinien spitzt sich zu

Vor dem Hintergrund der Wirtschaftsmisere ist in Argentinien ein Machtkampf entbrannt: Vize-Präsidentin Cristina Kirchner warf Staatschef Alberto Fernández in einem offenen Brief eine fehlgeleitete Wirtschaftspolitik vor und forderte ihn zur Kabinettsumbildung auf. Anlass für Kirchners Brandbrief war das schwache Abschneiden der Regierungsparteien der Mitte-Links-Koalition bei Vorwahlen am Wochenende. Fünf Minister hatten daraufhin ihren Rücktritt angeboten, was Staatschef Fernández jedoch ablehnte. Fernández rief auf Twitter die Kollegen im Kabinett zur Geschlossenheit auf.

 

Nawalny-Anhänger wittern Wahlmanipulationen

Russlands Opposition hat zum Start der Parlamentswahl vor systematischem Wahlbetrug gewarnt. Vor allem die neue Möglichkeit der elektronischen Abstimmung sei eine "ungeheuerliche Maßnahme", sagte eine Sprecherin des inhaftierten Kremlgegners Alexej Nawalny. Ergebnisse des Online-Votings könnten nicht überprüft werden. Drei Tage lang bis einschließlich Sonntag sind die Wahlberechtigten im flächenmäßig größten Land der Erde aufgerufen, die neuen 450 Abgeordneten für die Staatsduma zu bestimmen. Unterstützer Nawalnys wurden gar nicht erst als Kandidaten zugelassen.

 

Italien weitet Corona-Pass-Pflicht massiv aus

Italien verlangt künftig von allen Arbeitnehmern des Landes Corona-Impfungen oder negative Tests, wenn sie ihrer Arbeit nachgehen. Die Pflicht zum "Grünen Pass" werde ab Mitte Oktober auf die gesamte Arbeitswelt ausgedehnt, erklärte Gesundheitsminister Roberto Speranza. Der "Grüne Pass" zeigt in Italien an, ob der Inhaber gegen COVID-19 geimpft ist, kürzlich von der Krankheit genesen ist oder in den vergangenen 48 Stunden negativ auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Wer kein entsprechendes Zertifikat besitzt und deshalb nicht zur Arbeit erscheint, muss mit seiner Suspendierung rechnen.

 

Reisekorridor zwischen Neuseeland und Australien bleibt vorerst geschlossen 

Wegen der hohen Coronainfektionszahlen in Australien setzt Neuseeland den Reisekorridor mit dem Nachbarland um weitere zwei Monate aus. Die Inselstaaten hatten im April eine Regelung zum quarantänefreien Reisen der Bürger zwischen den Ländern beschlossen. Die "Trans-Tasman bubble" wurde aber im Juli gestoppt, nachdem Australien wegen der Ausbreitung der Delta-Variante steigende Fallzahlen meldete. Auch Neuseeland kämpfte zuletzt mit einem Ausbruch in der Metropole Auckland, hat ihn aber wieder weitgehend unter Kontrolle gebracht. Beide Länder hatten lange eine Null-Covid-Strategie verfolgt.

 

Facebook entfernt "Querdenker"-Accounts

Facebook hat nach eigenen Angaben fast 150 Konten und Gruppen auf seinen Internet-Plattformen gelöscht, die der US-Konzern der umstrittenen "Querdenken"-Bewegung zuordnet. Es sei weltweit die erste gezielte Aktion, die sich gegen eine Gruppierung richte, die eine "koordinierte Schädigung der Gesellschaft" hervorrufe, teilte Facebook-Sicherheitsmanager Nathaniel Gleicher mit. "Querdenker" hätten wiederholt gegen die Facebook-Gemeinschaftsstandards verstoßen. Hierzu zählten die Veröffentlichung von gesundheitsbezogenen Falschinformationen und Anstiftung zur Gewalt, erläuterte der Manager.

 

Macron weiht verhüllten Triumphbogen ein

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den nach Plänen von Christo verhüllten Triumphbogen in Paris offiziell eingeweiht. Die silberblauen Kunststoffplanen schimmerten "wie die Dächer von Paris", bemerkte Macron. Er würdigte zugleich die Beharrlichkeit des 2020 verstorbenen Verpackungskünstlers und dessen Frau Jeanne-Claude. Die erste Fotomontage zu dem Projekt entstand bereits 1962. Für die Verhüllung wurden 25.000 Quadratmeter Kunststoff und 3000 Meter rote Seile benutzt, das Projekt kostete etwa 14 Millionen Euro. Der verpackte Triumphbogen ist noch bis zum 3. Oktober zu sehen.

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