17.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 17.07.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

17.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:22

Nachrichten von Samstag, 17.07.2021 – langsam gesprochen als MP3

Zahl der Flutopfer im Ahrtal steigt weiter

Nach der Hochwasserkatastrophe in Westdeutschland ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Im besonders betroffenen Ahrtal im Bundesland Rheinland-Pfalz sind mindestens 90 Menschen in den Fluten ums Leben gekommen. Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen, teilte die Polizei mit. Auch mehr als zwei Tage nach dem Unglück werden noch Menschen vermisst. Insgesamt sind in Rheinland-Pfalz und im benachbarten Nordrhein-Westfalen weit mehr als 100 Tote zu beklagen.

 

Deich der Rur bricht unter Wasserdruck zusammen

Die Gefahr für die Menschen ist nach der Unwetterkatastrophe der vergangenen Tage im Westen der Bundesrepublik noch nicht vorbei, auch wenn das Hochwasser langsam zurückgeht. Im Kreis Heinsberg ist ein Damm der Rur gebrochen. Wie die Bezirksregierung meldet, haben Rettungskräfte mit der Evakuierung der rund 700 Einwohner eines Ortsteils der Stadt Wassenberg begonnen. Leichte Entspannung gibt es an der Steinbachtalsperre bei Euskirchen. Der bislang verstopfte Grundablass des Stausees im Süden von Nordrhein-Westfalen konnte freigelegt werden.

 

Biden: Corona-Falschinfos sind tödlich

Fehlinformationen in sozialen Medien machen für US-Präsident Joe Biden Corona zu einer Pandemie der Ungeimpften. Auf die Frage eines Reporters, welche Botschaft er angesichts der Verbreitung von Falschinformationen für Plattformen wie Facebook habe, sagte Biden, "sie bringen Menschen um". Die US-Regierung macht Desinformationen in sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. schon länger mitverantwortlich für die abwartende oder ablehnende Haltung vieler Amerikaner gegenüber den Corona-Vakzinen. Die Impfkampagne in den USA hat sich zuletzt deutlich verlangsamt.

 

Ermittlungen gegen Frankreichs Justizminister

In Paris wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Justizminister Eric Dupond-Moretti eingeleitet. Er soll durch sein Verhalten die Unabhängigkeit der französischen Justiz beschädigt haben, das wäre ein besonders schweres Amtsvergehen. Dem Sender France Info zufolge geht es bei den Ermittlungen darum, dass der 60-jährige frühere Staranwalt seine Position als Justizminister ausgenutzt haben soll, um persönlich mit Gegnern im Justizapparat abzurechnen. Dabei geht es um Streitfälle aus seiner Zeit als Anwalt. Zwei Gewerkschaften von Richtern und Staatsanwälten hatten die Vorwürfe eingebracht.

 

UN-Flüchtlingskommissar will Fortsetzung deutscher Flüchtlingspolitik

Der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, appelliert an Deutschland, nach der Bundestagswahl die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel fortzusetzen. Die Bundesrepublik sei in Sachen Aufnahme und Integrationsangebot für Geflüchtete ein Vorzeigeland, sagte Grandi der Deutschen Presse-Agentur. Er wünsche sich politisch eine größere Führungsrolle Deutschlands, im Verbund mit anderen Europäern. 

 

Waldbrand in Oregon breitet sich weiter aus

Ein immer größer werdender Waldbrand hat Feuerwehrleute im US-Bundesstaat Oregon zum Rückzug gezwungen. Das unter dem Namen "Bootleg" bekannte Feuer hat eine Ausbreitung von mehr als 240.000 Hektar. Das entspricht der Fläche von New York City. Für dieses Wochenende wird eine weitere extreme Hitzewelle in der Region vorhergesagt, die vierte seit Anfang Juni.

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