17.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 17.04.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

17.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 17.04.2019 – langsam gesprochen als MP3

US-Präsident legt Veto gegen Jemen-Abzug ein

US-Präsident Donald Trump hat sein Veto gegen eine Resolution des Kongresses eingelegt. Sie richtete sich gegen amerikanische Hilfen für die Militäroperation im Jemen unter Führung Saudi-Arabiens. In der Resolution war Trump aufgefordert worden, alle US-Militärs binnen 30 Tagen abzuziehen. Das lehnte der Präsident ab. Es ist das zweite Veto seiner Amtszeit. Die USA unterstützen die saudisch geführte Koalition im Jemen unter anderem mit Geheimdienst-Informationen. Um das Veto des Präsidenten zu überstimmen, wäre in beiden Kongress-Kammern jeweils eine Zweidrittelmehrheit notwendig.

 

UN-Sicherheitsrat berät über Libyen

Großbritannien hat einen Resolutionsentwurf zu Libyen in den UN-Sicherheitsrat eingebracht. Dieser sieht vor, "dass alle Parteien in Libyen die Situation sofort deeskalieren und sich zu einer Waffenruhe verpflichten" sollen. Den Kämpfern der "Libyschen Nationalen Armee" von General Chalifa Haftar wird vorgeworfen, mit ihrer Offensive die Stabilität in Libyen zu gefährden. Der General will die international anerkannte Regierung in Tripolis stürzen. Die Briten hoffen noch bis Freitag über den Entwurf zu beraten und abzustimmen.

 

Macron verspricht schnellen Wiederaufbau von Notre-Dame

Nach dem Brand der Kathedrale Notre-Dame in Paris will Frankreichs Präsident Emmanuel Macron das weltberühmte Gotteshaus innerhalb von fünf Jahren wieder aufbauen lassen. "Wir werden die Kathedrale noch schöner als zuvor wieder aufbauen, und ich will, dass das in fünf Jahren geschafft ist", sagte der Staatschef am Dienstagabend in einer Fernsehansprache. Der Brand war am Montagabend im Dachstuhl des Gotteshauses ausgebrochen und hatte sich rasend schnell über das gesamte Dach ausgebreitet.

 

Indonesien wählt neuen Präsidenten

In Indonesien finden Präsidenten- und Parlamentswahlen statt. Etwa 193 Millionen Menschen sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Dafür stehen in der drittgrößten Demokratie der Erde 800.000 Wahllokale zur Verfügung, die von zwei Millionen Polizisten, Soldaten und zivilen Sicherheitsdienstmitarbeitern bewacht werden. Staatschef Joko Widodo bewirbt sich um eine weitere fünfjährige Amtszeit. Sein Gegenkandidat ist der ehemalige General Prabowo Subianto. Beide standen sich bereits bei der Wahl 2014 gegenüber. Den Umfragen zufolge gilt der amtierende Präsident als Favorit.

 

Israel weist Büroleiter der Organisation "Human Rights Watch" aus

Der für Israel und die Palästinensergebiete zuständige Büroleiter der Organisation "Human Rights Watch" muss das Land laut einem Gerichtsurteil bis zum 1. Mai verlassen. Die Richter in Jerusalem wiesen den Einspruch Omar Shakirs gegen die bereits im vergangenen Jahr angeordnete Ausweisung zurück. Shakir wird die Unterstützung von Boykottaufrufen gegen Israel vorgeworfen. Das Gericht teilte mit, man sehe es als erwiesen an, dass Shakir "weiterhin öffentlich zum Boykott Israels aufruft". Human Rights Watch kündigte an, die Entscheidung anzufechten. Die Organisation will nun vor das Oberste Gericht Israels ziehen.

 

Mogherini will wieder Schiffe der EU im Mittelmeer

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat an die Mitgliedsstaaten appelliert, die Schiffe zur Bekämpfung von Schleusern wieder ins Mittelmeer zu verlegen. Die EU-Mission "Sophia" habe dazu beigetragen, die Zahl der Flüchtlinge um mehr als 80 Prozent zu verringern, sagte Mogherini im Europäischen Parlament. Die Mission wurde im März vorerst eingestellt. Grund dafür ist ein Streit unter anderem mit Italien über die Aufnahme der geretteten Migranten. Seit Gründung der Mission "Sophia" im Jahr 2015 wurden 45.000 Menschen aus Seenot gerettet und rund 150 Schleuser festgenommen.

 

Viele Tote nach Schiffsunglück im Kongo befürchtet

In der Demokratischen Republik Kongo hat sich ein schweres Schiffsunglück mit möglicherweise vielen Toten ereignet. Wie der Präsident des Landes, Felix Tshisekedi, per Twitter mitteilte, gelten 150 Menschen als vermisst. Das Schiff war auf dem Kivu-See, der den Kongo von Ruanda trennt, gekentert. Zugleich kündigte Tshisekedi an, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Auf den Seen und Flüssen des zentralafrikanischen Staates kommt es immer wieder zu tödlichen Unglücken. Schiffe und Boote sind häufig völlig überladen, Sicherheitsregeln werden oft missachtet.

 

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