17.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 17.02.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

17.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:54

Nachrichten von Montag, 17.02.2020 – langsam gesprochen als MP3

Zahl der Coronavirus-Fälle in China steigt über 70.000

In China sind 105 weitere Menschen durch das neuartige Coronavirus gestorben. Das teilte die nationale Gesundheitskommission mit. Insgesamt forderte das Virus damit nun fast 1800 Todesopfer. Die Zahl der Infizierten stieg um mehr als 2000 auf nunmehr 70.500. Außerhalb der besonders schwer von dem Virus betroffenen Provinz Hubei ging die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen jedoch zurück. Am Montag meldeten die Behörden für den Rest des Landes nur 115 neue Fälle, vor einer Woche waren es noch fast 450. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte indes vor vorschnellem Optimismus.

 

Trump fordert Russland zu Seitenwechsel im Syrien-Krieg auf

US-Präsident Donald Trump hat Russland aufgefordert, seine Unterstützung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad zu beenden. Laut einer Mitteilung des Weißen Hauses brachte Trump seine "Sorge über die Gewalt" in Syrien in einem Telefonat mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan zum Ausdruck. Trump sprach sich für eine politische Lösung im syrischen Bürgerkrieg aus. Kämpfe zwischen syrischen und türkischen Truppen in der Provinz Idlib haben zuletzt die Gefahr einer weiteren Eskalation erhöht. Die Türkei und Russland beraten derzeit über das Vorgehen beider Staaten in Syrien.

 

Rücktrittsforderung an US-Justizminister

Mehr als 1100 ehemalige Mitarbeiter des US-Justizministeriums haben Ressortchef William Barr eine Schwächung des Rechtsstaats vorgeworfen. Sie fordern deshalb seinen Rücktritt. In einem offenen Brief werfen die Ex-Mitarbeiter Barr und Präsident Donald Trump vor, Einfluss auf die Justiz auszuüben und deren Unabhängigkeit anzugreifen. Kritikpunkt ist das Vorgehen im Fall des ehemaligen Polit-Beraters Roger Stone. Trump hatte Forderungen der Staatsanwaltschaft von bis zu neun Jahren Haft einen "Justizirrtum" genannt, woraufhin sich Barrs Ministerium für eine niedrigere Strafe aussprach.

 

EU-Kommissar regt Millionenhilfen für griechische Flüchtlingslager an

Der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarcic, hat ein neues Hilfspaket für Griechenland angeregt, um menschenwürdige Bedingungen in den überfüllten Flüchtlingslagern herzustellen. Es sei eine Frage der Solidarität der europäischen Staaten, die griechischen Behörden zu unterstützen, sagte Lenarcic den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zugleich sei es vor allem in der Verantwortung der griechischen Regierung, die Lage in den Camps zu verbessern. In den Lagern auf fünf griechischen Inseln leben laut UNHCR derzeit mehr als 36.000 Menschen, ausgelegt sind sie nur für 5.400 Personen.

 

Gefangenenaustausch im Jemen geplant

Im Bürgerkrieg im Jemen haben sich die Konfliktparteien auf einen umfassenden Austausch von Gefangenen verständigt. Dies teilten die UN und das Internationale Rote Kreuz nach mehrtägigen Verhandlungen in Jordaniens Hauptstadt Amman mit. Die Namenslisten sollen bald vorgelegt werden. Die jemenitische Regierung und die Huthi-Rebellen hatten sich bereits 2018 auf einen umfangreichen Austausch von Gefangenen geeinigt, die Vereinbarung aber bislang nur zu einem kleinen Teil umgesetzt.

 

Chemieriesen müssen Schadenersatz zahlen

Im Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Dicamba hat eine US-Jury den Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer sowie den Chemiekonzern BASF zu millionenschwerem Schadenersatz verurteilt. Insgesamt sollen die beiden Unternehmen einem Pfirsichbauern 265 Millionen Dollar zahlen. Der Landwirt will durch den Einsatz von Dicamba auf benachbarten Feldern Ernteverluste erlitten haben, weil der Unkrautvernichter auch auf seine Plantagen geweht worden sei. Dicamba stammt vom US-Konzern Monsanto, den Bayer im Sommer 2018 übernommen hatte. BASF hat auf der Basis von Dicamba ein eigenes Produkt entwickelt.

 

UN-Artenschutz-Konferenz in Indien

Vertreter von 129 Staaten wollen in dieser Woche darüber beraten, wie bestimmte bedrohte Tierarten besser geschützt werden können. Bei der UN-Konferenz zur Erhaltung von wandernden Wildtieren (CMS) in der indischen Stadt Gandhinagar geht es auch um den Schutz der Lebensräume gefährdeter Tiere wie Elefanten, Jaguare, Haie und Vögel. Auf der Konferenz vertreten sind fast alle Länder Europas und Südamerikas sowie die meisten Staaten Afrikas - nicht dabei sind etwa die USA, China und Russland.

 

Bayern München wieder Tabellenführer

In der Fußball-Bundesliga ist der FC Bayern München wieder der Spitzenreiter. Der Rekordmeister gewann beim 1. FC Köln 4:1. Im zweiten Sonntagsspiel trennten sich Mainz und Schalke 0:0. Zum Abschluss der Rodelweltmeisterschaft in Sotschi hat Deutschland die Team-Staffel gewonnen. Die Mannschaft siegte vor Lettland und den USA. Favorit Russland schied aus, weil die Startfahrerin es verpasst hatte, den Übergabemechanismus zu betätigen.

 

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