16.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 16.11.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

16.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:44

Nachrichten von Samstag, 16.11.2019 – langsam gesprochen als MP3

Trump greift frühere Ukraine-Botschafterin während Aussage vor dem Kongress an

In den Impeachment-Ermittlungen hat US-Präsident Donald Trump die frühere Botschafterin in der Ukraine während ihrer laufenden Aussage vor dem Repräsentantenhaus auf Twitter angegriffen. Überall, wo Marie Yovanovitch hingegangen sei, habe sich die Lage verschlechtert, schrieb Trump am Freitag. Der Ausschussvorsitzende Adam Schiff warf Trump "Einschüchterung von Zeugen in Echtzeit" vor. Zuvor hatte Yovanovitch unter Eid ausgesagt, sie habe sich von früheren Aussagen Trumps bedroht gefühlt. Yovanovitchs Aussage war Teil der Anhörungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Trump.

 

Trump-Intimus Stone schuldig gesprochen

Der US-Politikberater Roger Stone, ein langjähriger Vertrauter von Präsident Donald Trump, ist von einem Gericht in Washington schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen sahen den 67-Jährigen unter anderem der Falschaussage und der Justizbehinderung überführt. Das Strafmaß soll im Februar verkündet werden. Stone drohen bis zu 20 Jahre Haft. Ihm wurde zur Last gelegt, die Kongressuntersuchung zur Affäre um die russische Manipulation des US-Wahlkampfs 2016 behindert zu haben. Unter anderem soll er versucht haben, einen anderen Zeugen zu manipulieren. Stone selbst hatte auf unschuldig plädiert.

 

Boliviens Übergangspräsidentin droht Ex-Präsident Morales

Boliviens Übergangspräsidentin Jeanine Áñez hat dem ins mexikanische Exil geflohenen Ex-Präsidenten Evo Morales juristische Konsequenzen für den Fall seiner Rückkehr angedroht. Morales müsse sich in Bolivien wegen der Unregelmäßigkeiten bei den Präsidentschaftswahlen am 20. Oktober sowie wegen "zahlreicher Korruptionsvorwürfe" vor Gericht verantworten, sagte Áñez. Zudem werden, bis auf zwei Ausnahmen, alle unter Morales ernannten Botschafter von ihren Aufgaben entbunden. Bei neuen Ausschreitungen kamen in Sacaba im Zentrum des Landes laut Krankenhausangaben fünf Morales-Anhänger ums Leben.

 

Richtungsentscheidung bei Präsidentenwahl in Sri Lanka erwartet

Die Bürger in Sri Lanka sind aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Die Abstimmung gilt als wichtige Weichenstellung für den Inselstaat im Indischen Ozean. Einer der Favoriten ist der 70-jährige Gotabaya Rajapaksa. Der frühere Offizier steht für die Rückkehr zu einer autoritären Regierung, die die Interessen der singhalesisch-buddhistischen Mehrheit vertritt. Sein Gegenspieler ist der 52-jährige Sajith Premadasa von der regierenden UNP, der derzeit Wohnungs- und Kulturminister ist. Er hofft auf die Unterstützung durch Tamilen und Muslime. Zur Wahl stehen insgesamt 35 Kandidaten.

 

Zwei Deutsche während Protesten in Hongkong festgenommen

Bei den Protesten in Hongkong sind zwei deutsche Studenten festgenommen worden. Die 22 und 23 Jahre alten Deutschen seien bereits am Donnerstag wegen des Verdachts der Teilnahme an einer unerlaubten Versammlung festgenommen worden, teilte die Polizei in Hongkong mit. Dem 22-Jährigen werde zudem ein Verstoß gegen das Vermummungsverbot vorgeworfen. Die beiden Deutschen würden vom Generalkonsulat in Hongkong betreut, hieß es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin. Tausende Anhänger der Demokratiebewegung blockierten den fünften Tag in Folge Straßen und besetzten das Gelände von Universitäten.

 

In China inhaftierter Peking-kritischer Verleger in Schweden geehrt

Trotz chinesischer Drohungen ist ein Peking-kritischer Verleger in Schweden mit dem Tucholsky-Preis ausgezeichnet worden. Bei der symbolischen Preisübergabe an den in China geborenen Schweden Gui Minhai sagte Kulturministerin Amanda Lind, diejenigen an der Macht sollten sich niemals die Freiheit nehmen, die Meinungsfreiheit anzugreifen. Auf der Bühne in Stockholm stand für den seit Jahren an einem unbekannten Ort in China inhaftierten 55-Jährigen symbolisch ein leerer Stuhl. Der Publizist Gui Minhai hatte kritische Bücher über China herausgegeben und vertrieben.

 

Bayern München verabschiedet sich emotional von Uli Hoeneß

Mit donnerndem Applaus haben Tausende Mitglieder des FC Bayern München ihren scheidenden Präsidenten Uli Hoeneß verabschiedet. Als er seinen Platz am Rednerpult in der Münchner Olympiahalle einnahm, bedachten ihn die Mitglieder mit Standing Ovations. Sie feierten ihren "Uli" mit Sprechchören als "besten Mann". Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge würdigte den 67-Jährigen für seine Verdienste um Deutschlands Rekordfußballmeister. Zudem verkündete Rummenigge eine zumindest vorläufige Entscheidung in der Trainerfrage. Hansi Flick bleibe mindestens bis Weihnachten Coach des FC Bayern.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema