16.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 16.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

16.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 05:39

Nachrichten von Montag, 16.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

USA beharren auf Schuld Irans an Angriffen auf Ölanlagen

Die USA haben ihren Vorwurf untermauert, der Iran stecke hinter den Angriffen auf zwei Ölanlagen in Saudi-Arabien. Ein US-Regierungsvertreter sagte, es gebe Hinweise, dass die Flugkörper aus Richtung des Iran oder Irak gekommen seien - und nicht aus dem Jemen. Demnach gibt es zudem Hinweise auf den Einsatz von Marschflugkörpern. Huthi-Rebellen aus dem Jemen hatten sich zu den Attacken bekannt, dennoch beschuldigten die USA den Iran. Dieser wies die Vorwürfe zurück. Derweil bewilligte US-Präsident Donald Trump die Freigabe nationaler Ölreserven im Falle von Versorgungsengpässen.

 

Syrien-Gipfel in Ankara

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan empfängt an diesem Montag Kremlchef Wladimir Putin und seinen iranischen Kollegen Hassan Rohani zu Gesprächen über das Bürgerkriegsland Syrien. Der Dreiergipfel berät nach türkischen Angaben vor allem die Situation in der Rebellenhochburg Idlib. Im Fall einer neuen Regierungsoffensive in der Region könnten hunderttausende Menschen Richtung Türkei fliehen. In den Gesprächen soll es zudem um eine freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien gehen. Die Türkei, Russland und der Iran verhandeln bereits seit 2017 um eine Lösung in Syrien - bislang mit wenig Erfolg.

 

Premierminister Johnson trifft EU-Kommissionschef Juncker

Im Streit um den Brexit trifft der britische Premierminister Boris Johnson erstmals EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Auch Michel Barnier, EU-Chefunterhändler für den Brexit, ist bei dem Treffen in Luxemburg dabei. Johnson zeigte sich "sehr zuversichtlich", dass er ein neues Abkommen vereinbaren kann. Juncker lehnte dies erneut ab. Er warf den Briten vor, keine alternativen Vorschläge vorgelegt zu haben. Großbritanniens Austritt aus der EU ist für den 31. Oktober geplant. Das Parlament verlangt eine Verschiebung, falls es keine Einigung auf ein neues Abkommen gibt. Dies lehnt Johnson ab.

 

Geringes Interesse an Präsidentenwahl in Tunesien

Obwohl bei der Präsidentenwahl in Tunesien noch keine offiziellen Zahlen vorliegen, sehen sich zwei der 26 Kandidaten bereits in der Stichwahl. Der unabhängige Jura-Professor Kais Saied und der im Gefängnis sitzende Medienmogul Nabil Karoui stützen sich dabei auf Prognosen, die nach der Schließung der Wahllokale veröffentlicht wurden. Demnach liegt Saied vier Prozentpunkte vor Karoui. Nach Angaben der Wahlkommission lag die Wahlbeteiligung bei rund 45 Prozent. Bei der Präsidentschaftswahl vor fünf Jahren betrug sie noch fast 20 Prozentpunkte mehr.

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