16.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 16.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

16.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 16.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

Soforthilfen in Höhe von fünf Millionen Euro für Genua

Nach dem Brückeneinsturz in Genua hat die italienische Regierung einen zwölfmonatigen Ausnahmezustand in der Hafenstadt ausgerufen. Bei einer Krisensitzung des Ministerrates sei außerdem eine Soforthilfe von fünf Millionen Euro freigegeben worden. Das sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte. Die Regierung gab unterdessen dem Autobahnbetreiber die Schuld an dem Unglück. Die Brücke sei eingestürzt, weil Wartungsarbeiten nicht erfolgt seien. Dem Autobahnbetreiber drohte die Regierung mit dem Entzug seiner Lizenz und Strafzahlungen. Die Zahl der Todesopfer stieg derweil auf mindestens 39.

 

Kritik und Unklarheiten im Fall Sami A.

Nach dem Urteil im Fall des zu Unrecht nach Tunesien abgeschobenen Islamisten Sami A. geraten die zuständigen Behörden in die Kritik. Nordrhein-Westfalens ranghöchste Richterin Ricarda Brandts sieht das Vertrauensverhältnis zwischen Behörden und Justiz beschädigt - und macht der Politik schwere Vorwürfe. In NRW forderten erste Oppositionspolitiker den Rücktritt von Integrationsminister Joachim Stamp (FDP). FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki sieht die Schuld hingegen vor allem bei den Bundesbehörden und wirft Innenminister Horst Seehofer (CSU) Versagen vor.

 

US-Zeitungen protestieren gegen Beschimpfungen durch Trump

Mehr als 200 US-Zeitungen wehren sich in Leitartikeln gegen die Attacken von Präsident Donald Trump. In ihren Beiträgen beziehen sie Position gegen die Anschuldigung Trumps, "Fake News" zu verbreiten. Aufgerufen zu der Aktion hatte die Zeitung "Boston Globe". Freie Medien durch staatlich kontrollierte zu ersetzen, sei stets eines der ersten Ziele eines korrupten Regimes bei der Machtübernahme in einem Land, schrieb der "Globe". Trump verbreite unter anderem die Lüge, dass Medien, die seine Regierungspolitik nicht unterstützten, "Feinde des Volkes seien".

 

Trump entzieht Ex-CIA-Chef Brennan Sicherheitsgenehmigung

US-Präsident Donald Trump hat dem ehemaligen CIA-Chef John Brennan seine spezielle Sicherheitsgenehmigung entzogen. Das teilte Trumps Sprecherin Sarah Sanders in Washington mit. Trump begründete den Schritt damit, dass Brennan seinen Zugang zu vertraulichen Informationen für negative Äußerungen über die Regierung missbraucht habe. Zudem werde seine Objektivität und Glaubwürdigkeit durch seine Vergangenheit in Frage gestellt. Brennan war unter Trumps Vorgänger Barack Obama CIA-Chef und gilt als scharfer Kritiker des amtierenden Präsidenten.

 

Ex-Präsident Lula kandidiert für Präsidentenwahl in Brasilien

Die linke Arbeiterpartei (PT) in Brasilien hat den inhaftierten Ex-Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva als Kandidaten für die Präsidentenwahl eingeschrieben. Mit Demonstrationen und Kundgebungen unterstützten am Mittwoch rund 10.000 Anhänger Lulas Bewerbung. Es gilt allerdings als unwahrscheinlich, dass der populäre Ex-Präsident bei der Wahl Anfang Oktober antreten kann. Wegen Korruption sitzt Lula gerade eine zwölfjährige Haftstrafe ab. Ausgerechnet ein von ihm selbst eingebrachtes Gesetz verbietet die Kandidatur von Vorbestraften.

 

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