16.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 16.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

16.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 16.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

EU-Appell vor Gipfel in Helsinki

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat an die Präsidenten der USA und Russlands appelliert, mit den Europäern und Chinesen zusammenzuarbeiten, um Chaos zu verhindern. Die globale Weltordnung dürfe nicht zerstört werden. US-Präsident Donald Trump wird heute in Helsinki mit dem russischen Staatschef Wladmir Putin zusammenkommen. In einem CBS-Interview hatte Trump gestern Russland, die EU und China als Feinde bezeichnet.

 

G7: Russland soll MH17-Abschuss aufklären

Vier Jahre nach dem Abschuss von Malaysia-Airlines-Flug MH17 über der Ukraine haben die G7-Staaten die russische Regierung erneut dazu aufgefordert, Rechenschaft über ihre Rolle bei dem Unglück abzulegen. Russland solle dabei helfen, die Wahrheit herauszufinden und für Gerechtigkeit zu sorgen, heißt es in einer Erklärung der Außenminister der sieben führenden Industriestaaten. Die Maschine war im Juli 2014 auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über der Ostukraine mutmaßlich von einer russischen Rakete getroffen worden und abgestürzt. 298 Menschen starben.

 

Ende des deutschen Hubschraubereinsatzes in Mali

Die Bundeswehr zieht heute ihre letzten Hubschrauber aus Mali ab - sie werden durch Maschinen der kanadischen Streitkräfte ersetzt. Das sei mit den Vereinten Nationen entsprechend verabredet, sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen der Funke-Mediengruppe. In dem westafrikanischen Krisenstaat sei "ein langer Atem" nötig, so die Ministerin. Die Europäer unterstützten auch gezielt mit Entwicklungshilfe und Diplomatie. Die Bundeswehr bleibt in Mali weiterhin im Einsatz. Erst im April hatte der Bundestag die Zahl der Soldaten für die UN-Friedensmission "Minusma" auf bis zu 1100 erhöht.

 

Weiter Debatte um umstrittene Abschiebung nach Tunesien

Nach der Abschiebung des früheren Leibwächters von Osama Bin Laden aus Deutschland nach Tunesien, die möglicherweise rechtswidrig war, hat Bundesjustizministerin Katarina Barley vor einem Schaden für den Rechtsstaat gewarnt. Was unabhängige Gerichte entscheiden, müsse gelten, sagte die SPD-Politikerin. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte verlangt, den fraglichen Gefährder Sami A. nach Deutschland zurückzuholen. Allerdings will die tunesische Justiz ihn zunächst für eigene Ermittlungen im Land behalten.

 

Frankreich ist Fußball-Weltmeister

Frankreich hat die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen. Das Team von Trainer Didier Deschamps setzte sich im Finale in Moskau mit 4:2 gegen Kroatien durch. Nach einem Eigentor von Mario Mandzukic erzielten Antoine Griezmann, Paul Pogba und Kylian Mbappé die französischen Tore. Es ist der zweite WM-Titel für die "Grande Nation" nach 1998.

 

Millionen feiern Titel in Paris und anderen Städten

Nach dem WM-Sieg sind in Paris und anderen französischen Städten Millionen von Menschen jubelnd durch die Straßen gezogen. Die größten Feiern gab es in der Hauptstadt auf dem Boulevard Champs-Elysées und vor dem Eiffelturm - allein dort versammelten sich 90.000 Fans. Aber auch in Kroatiens Hauptstadt Zagreb feierten die kroatischen Fans ihr Team, den Vize-Weltmeister. In Frankreich gab es nach dem friedlich-fröhlichen Beginn Ausschreitungen, die Polizei musste die WM-Feier auf den Champs-Elysées schließlich auflösen. Auch aus anderen Städten wurden Verletzte und Festnahmen gemeldet.

 

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