16.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 16.06.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

16.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:06

Nachrichten von Mittwoch, 16.06.2021 – langsam gesprochen als MP3

Israel fliegt Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen

Israel hat in der Nacht zum Mittwoch wieder Luftangriffe im Gazastreifen geflogen. Wie es in Agenturberichten heißt, reagierte die israelische Armee damit auf Attacken mit Brandballons aus dem Palästinensergebiet. Bei Protesten gegen den sogenannten Flaggenmarsch in Jerusalem hatten Demonstranten am Dienstag an Ballons befestigte Brandsätze in den Süden Israels fliegen lassen, die mindestens 20 Feuer verursachten. Es waren die ersten israelischen Luftangriffe im Gazastreifen seit dem Ende der elftägigen Konfrontation mit der radikalislamischen Hamas im Mai.

 

Nordkoreas Machthaber warnt vor schlechterer Versorgung

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die Bevölkerung auf eine Verschlechterung der Nahrungsmittelversorgung vorbereitet. Die Landwirtschaft habe im vergangenen Jahr infolge eines Taifuns weniger Getreide produzieren können, sagte Kim zum Auftakt eines Treffens des Zentralkomitees der herrschenden Arbeiterpartei. Nordkorea ist wegen seiner Atomwaffen- und Raketentests mit internationalen Sanktionen belegt. Im vergangenen Sommer hatten die Corona-Pandemie und mehrere Wirbelstürme die Lage noch verschlimmert. Seit vielen Jahren ist das Land auf Nahrungshilfe von außen angewiesen.

 

Biden und Putin vor mehrstündigem Treffen in Genf

Nach Jahren der Konfrontation zwischen Washington und Moskau kommen US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin an diesem Mittwoch zu ihrem ersten Gipfel zusammen. Das mit Spannung erwartete Treffen findet auf Initiative Bidens statt. Es soll gegen 13.00 Uhr MESZ in Genf beginnen und vier bis fünf Stunden dauern, wie der Kreml mitteilte. Putin und Biden hatten vor dem Treffen gesagt, die Beziehungen zwischen ihren beiden Ländern seien an einem Tiefpunkt. 

 

Freispruch nach Journalistenmord aufgehoben

Nach der Ermordung des slowakischen Journalisten Jan Kuciak und dessen Verlobter muss der Prozess gegen mögliche Drahtzieher neu aufgerollt werden. Das Oberste Gericht des Landes hob den Freispruch für den Millionär Marian Kocner und eine mutmaßliche Komplizin auf. Zur Begründung hieß es, nicht alle verfügbaren Beweise seien ausgewertet worden. Damit geht der Fall zurück an eine niedrigere Instanz. Der zum Tatzeitpunkt 27-jährige Journalist und seine Partnerin waren 2018 in ihrem Haus erschossen worden. Kuciak hatte über Verflechtungen zwischen Politik und organisiertem Verbrechen berichtet.

 

Verschleppte Studenten in Mexiko: Drittes Opfer identifiziert

Fast sieben Jahre nach der Verschleppung von 43 Studenten in Mexiko sind die sterblichen Überreste eines weiteren Opfers identifiziert worden. Gerichtsmediziner im österreichischen Innsbruck hätten einen Lendenwirbel mittels DNA-Untersuchungen eindeutig zuordnen können, teilte die mexikanische Staatsanwaltschaft mit. 2014 waren im Bundesstaat Guerrero 43 Studenten von Polizisten verschleppt und einer kriminellen Bande übergeben worden. Ermittlungen zufolge wurden die jungen Männer getötet und auf einer Müllkippe verbrannt.

 

Linkskandidat Castillo erklärt sich zum Wahlsieger in Peru

Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru hat sich der Sozialist Pedro Castillo zum Wahlsieger erklärt. Castillo liegt nach Auszählung aller Stimmen hauchdünn in Führung: Er kommt auf 50,125 Prozent und liegt damit in dem rund 33 Millionen Einwohner zählendem Land mit rund 44.000 Stimmen vor seiner konservativen Rivalin Keiko Fujimori. Sie erhielt nach offiziellen Angaben 49,875 Prozent. Fujimori hat die Annullierung zehntausender Stimmen beantragt und sieht sich als Siegerin. Internationale Beobachter bescheinigten der Wahl einen transparenten Verlauf.

 

Deutschland verliert EM-Auftaktspiel gegen Frankreich

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist mit einer Niederlage in die Europameisterschaft gestartet. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw verlor gegen Frankreich 0:1. Das einzige Tor in München war ein Eigentor des deutschen Verteidigers Mats Hummels. Zwei Treffer des französischen Teams wurden wegen Abseitsstellung der Torschützen aberkannt. Deutschland steht damit im Spiel um den Achtelfinaleinzug unter Druck. Nächster Gegner ist am Samstag Portugal. Das Team um Superstar Cristiano Ronaldo siegte gegen Ungarn mit 3:0. Der Vertrag von Bundestrainer Löw endet nach dem Turnier.

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